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Maori Tattoo

Die einzelnen Positionen eines Mokos, so werden die Tattoos der Maori genannt, haben ihre eigene Bedeutung. Jede Stelle steht für einen eigenen Zusammenhang: die gesellschaftliche Stellung, der Beruf, die Ahnenreihe und so weiter fort. Jemand aus dem Kulturkreis kann sozusagen durch das Tattoo dem Träger alles von den Lippen ablesen. Ich sage zu dem Thema: Wir sind keine Moari, wir existieren nicht in dem Kulturkreis, alles was wir tun können ist es uns von den Formen der Tätowierungen anregen zu lassen. Und diese dann dem Körper anpassen. Ich bin der Meinung, dass man gerade kulturelle Dinge nicht einfach vereinnahmen sollte, sondern sich davon bereichern lässt. Und sie nicht einfach nur abpaust, übernimmt, und damit dem eigentlichen Träger eigentlich etwas wegnimmt.

In dem Fall haben sich die Formen aus dem Fluß des Rückens, über die Schulterblätter runter auf die Hüfte, und nach oben hin zum Hals ergeben. Das Tattoo am Arm war schon stellenweise vorhanden und wurde dementsprechend mit eingebaut. An einer anderen Stelle alleine würde das Tattoo schon wieder eine komplett andere Form einnehmen.