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The Devils Tools Tattoo

Irgendwann steht jemand in meinem kleinen Keller damals in der Franziskanerstraße, der mir sagt, er hätte mich gesucht. Naja, und nachdem er mich nicht gefunden hat, schaute er dann mal gleich in den nahe liegenden Tattoo Laden um die Ecke… . Großer Fehler, wie sich herausgestellt hatte. Denn bei der 3. Sitzung bekam Tom dann nämlich zu hören: “ Ich weiß eigentlich gar nicht, was du da willst….“ Wow, ein Hoch auf soviel Ehrlichkeit. Naja, etwas früher wäre eventuell ganz gut gewesen… . War es aber nicht, also darf ich mich an meinen alten Schulfreund, den ich bestimmt seit knapp 15 Jahren nicht mehr gesehen hatte zu dem Moment, zum Überdecken machen.

Der Engel sollte, auch wenn er nicht so getroffen war wie beabsichtigt, stehenbleiben. Der Satz war soweit ich mich erinnere auch schon gestochen- aus dem Grund die dicken massiven Lettern, die am Schienbein zu sehen sind. Aus irgendeinem Grund hatte meine Vorgängerin rote Schlieren tätowiert, also machte ich Strukturen in Türkis mit roten und gelben Einschlüssen. Und das Bild “ der Schrei“ von Edward Munch sollte auch mit hinein- um das nicht zu dunkel und drückend zu machen setzte ich das in einem netten farbigen Kontrast auf die Wade.

Die anderen Teile des Gesamtwerkes kamen dann nach und nach über die Jahre angestückelt…was hatten wir für eine spassige Zeit miteinander. Ich erinnere mich immer noch an die fröhliche Ansage eines Tages, als mir eröffnet wurde ( ich glaube wir waren gerade bei dem Chamäleon in der Innenseite) : Tur mir leid, ich habe heute mein Höschen wohl vergessen… Wozu hat man nicht Freunde