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Verbrennung / Narben Biomechanik Überdeckung

Tattoos als kosmetischer Faktor. Man liest es immer mal wieder. Oder man hört davon. Um Probleme zu überdecken. Probleme, die oftmals optisch für den Träger problematisch  sind. So auch bei Narben. In dem Fall handelte es sich um schwere Narben von einer Verbrennung als Kind. Ich habe leider keine Fotos von den alten Narben. Aber man kann das  noch zum Handgelenk hin sehen, wie schwer die Verbrennung war. So schwer, dass das Narbengewebe die Bewegung eingeschränkt hat. Und entsprechend heftig ausgesehen haben. Gelbes Narbengewebe, teilweise von Hornartiger Konsistenz. Und darüber sollte Biomechanik.

Narbengewebe: Problemzone

Jetzt muss man sagen, dass Narbengewebe nicht ganz ohne ist. Man kann drüber tätowieren. Die Narbe kann auch tatsächlich durch die Tätowierung flacher werden. Aber genauso kann man die Haut mal so richtig ficken. Unter anderem deswegen, weil Narben in der Regel dünner und straffer sind als normale Haut. Dadurch kann die Haut leichter reißen. Und weil die normale Haut und die Narbe unterschiedlich anschwellen ist es mit einer gewissen Mühe verbunden, gerade Segmente herzustellen. Also muss man tricksen.

Struktur

Am inneren Unterarm war das Gewebe in einer Längsrichtung verwachsen. Die Richtung hab ich aufgenommen und in die Fasern des Tattoo eingebaut. Überall, wo keine Narbe war habe ich mit grösseren Strukturen gearbeitet, um einen Ausgleich zu den feineren Elementen zu schaffen. Zusätzlich habe ich versucht, den Effekt einer durchscheinenden unteren Ebene hervor zu rufen, um von dem Narbengewebe abzulenken.