Ein Foto von einem Biomechanik -Tattoo, das „Basic“ war.

Ein Foto von einem Biomechanik-Tattoo, das “ Mittel bis „Ausgearbeitet“ war

Ein Foto von einem Biomechanik-Tattoo, das in der Kategorie „Ausgearbeitet“ ziemlich weit oben steht.

Tattoo Preise und Preisgestaltung

Preise bei einem Tattoo sind immer schwer zu sagen… da sie von einer Vielzahl an verschiedenen Aspekten abhängen – ich bin sicher, dass es das bestimmt auch woanders schon zu lesen gab ;-)… . Vom Angebot auf dem Tattoo-Markt kann man von sogenanntem „Flash Tattoos“ ( Tattoos aufgrund vorgefertigter Vorlagen), über “ Realistic Tattoo“ ( das sind in der Regel von einem Bild/ Foto nachgearbeitete Tattoos) bis zu “ Custom Tattoos“ ( für den Kunden entwickelte Arbeiten) alles finden. Bei jeder Art von Tattoo sind die Preise unterschiedlich gelagert. Hat man z.B jemanden, der keine Beratung für ein Tattoo tätigt, so kann man den Preis in der Regel niedriger ansetzen. Ich befinde mich schwerpunktmässig im “ Custom Tattoo“ -Sektor, wobei ich besonders auf körperbetonte- oder besser – berücksichtigende Arbeit setze: Das ist in ungefähr einem Maßschneider entsprechend. Dementsprechend ist auch der Preis anzusetzen. Dieser beruht auf fast 25 Jahren Erfahrung: Bei einem Meister ist der Preis eben unterschiedlich zu einem Gesellen, oder auch Lehrling.

Ich verfolge in der Regel bei der Preisgestaltung 3 Ansätze:

  1. Das Tattoo Preis orientiert sich an dem Tattoo-Budget, das der Kunde ausgeben will – das geht natürlich nur, solange das  Budget eine realistische Einstellung beinhaltet.
  2. Das Tattoo kann man qualitativ in die Kategorien Basic – Mittel und Ausgearbeitet einteilen.  Dementsprechend unterscheidet sich dann auch die Zeit, die das Ganze in Anspruch nimmt.
  3. Auf diese Faktoren wird der Stundensatz angesetzt. Dieser kann variieren.

1. und 2. kann man natürlich auch immer vertauschen.

ich gehe in der Regel von einer mittleren Quali aus, von der man Abstriche machen kann, oder noch was drauflegen. Wer das mir-Möglichste möchte muss sich bewusst sein, dass das 1.) ausschließt.

Außer mathematisch – durch die Annahme von Wurmlöchern im Raum-Zeit- Kontinuum – nähern sich diese beiden direkt entgegengesetzten Komponenten nicht an, leider. Zumindest nicht bei mir…

 

 

Ein paar Faktoren, die mit in die Arbeit mit hineinspielen:

  • Nicht jede Haut ist gleich, nicht jede Haut nimmt gleich gut auf, nicht jede Stelle am Körper entspricht dem Optimum, bzw der Stelle am Körper, die doch letzten Monat bei dem anderen dort und da so gut ging.
  • Tagesverfassung, Stress, Ernährung, Trinkgewohnheiten ( und dabei ist nicht die Rede von Alkohol, sondern von ganz normalem Wasser auch/ Kaffee u.ä.). Die Haut ist das körpergrößte Organ, ein Ausscheidungsorgan noch dazu, und wenn sich jemand nicht im Gleichgewicht befindet hat das seine Auswirkungen. Ein oder 2 Bier am Tag vorher sind nicht weiter schlimm in der Regel, fünf 6 Bier sind eher doof.
  • Bei Überdeckungen muss in der Regel noch ein wenig sorgfältiger gearbeitet werden, das dauert entsprechend. Das ist vergleichbar mit Pixeln: am Bildschirm reichen 72 Pixel pro Inch, als Druck ist mit 300 Pixeln pro Inch das Minimum gegeben
  • Bei Farbtattoos arbeite ich nicht mit Schwarz/ Grau- Schattierungen unter der Farbe, das macht die Farben stumpf über die Zeit. Nur mittels Farbschattierungen bleiben die Farben auf die Zeit leuchtend – allerdings dauert das manchmal ein wenig länger.