japanisches Flammen Tattoo mit Wolken
Diese Tätowierung wurde in verschiedenen Schritten und Zeiten ausgeführt. Am Anfang ging es lediglich bis zur klassischen T-Shirt Grenze, zu der Zeit war der Arbeitgeber noch ein wenig unbegeistert über die Möglichkeit, ein Tattoo unter dem Ärmel durchscheinen zu sehen. Ich kann aus dem Rückblick gar nicht mehr sagen, wie die verschiedenen Elemente in das Gesamtkonzept Einzug hielten. Ich weiß nur noch, dass es Sterne und Blätter sein sollten, in klassischem Rot gehalten. Für die Spirale schlug ich die Strahlen vor, um dem Tattoo einen netten abwechselnden Effekt zu verleihen und einen lediglich massiven Farbfleck zu vermeiden. Erst Jahre später wurde das Tattoo bis zum Handgelenk erweitert. In dem Fall sollten die Sterne wieder aufgegriffen werden und Flammen hinzu gefügt werden. Nachdem der Träger doch schon ein imposantes Armmaß aufbringt wurden die Flammen entsprechend massiv gearbeitet
Hinweis zur Bildwiedergabe: Warum meine Tattoos nicht (mehr) glänzen (Kreuzpolarisation & 33 Jahre Historie)
In meinem Portfolio findest du Arbeiten aus über drei Jahrzehnten Tätowierpraxis. Während neuere Projekte mittels Kreuzpolarisation reflexionsfrei und tiefenscharf optimalerweise im vollständig verheilten Zustand dokumentiert werden, zeigen ältere Aufnahmen die authentische, verheilte Tätowierung ohne moderne Filteroptik.
Warum ich in der Regel Tattoos erst nach Wochen fotografiere, weshalb ich dem Social-Media-Trend des reinen „Arbeitens für das Foto“ widersprechen und wie Daniel Kahnemans Kognitionsforschung (WYSIATI) meine Sicht auf Unikate erklären kann:
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