Clowns mal wieder

Clowns mal wieder

Behind the orange curtain

Behind the orange Curtain, hinter dem orangenen Vorhang. Das ist eine gebräuchliche Redewendung in Orange County. Weiß jemand nicht wo Orange County ist? Orange County ist ein County Bezirk südlich von Los Angeles, Californien. Seinen Namen hatte Orange County durch die Orangenplantagen erhalten, die Anfang des 20. Jahrhunderts dem Bezirk wirtschaftliche Beschäftigung sicherten. Und so ist der Name in der Jugendkultur erhalten geblieben. Meistens ist bei Jugendkultur ein Tattoo nicht weit entfernt. In diesem Fall sollte das Tattoo den dort allseits verwendeten Spruch beinhalten. Behind the Orange Curtain we´re all a bunch of fools. Hinter dem orangenen Vorhang sind wir alle ein Haufen von Narren.

Clowns und Narren

Clown und Narren sollten die Basis des Tattoos bilden. Und das mitsamt des bereits erwähnten orangenen Vorhangs, des orange curtains. Dementsprechend wurden Clowns ganz groß geschrieben. und natürlich sollten sie fies sein. Wenn schon denn schon. Horror Clown eben. Ein zentralen Element wurde der Clown auf der Wade. Und um diesen herum wurden weitere Clowns platziert. Naheliegend , dass der große fiese Clown ein Lätzchen um den Hals hatte, mit einem weiteren Clown da drauf. Diese Prinzip durfte ich später in einem anderen Tattoo noch einmal verwenden. Dort war es dann allerdings das Logo des Fußballklubs um den Hals des verstorbenen Hundes.

Orange County Fool

Mike war das Paradebeispiel eine Orange County Fools. Hardcore Punk Bands wie Bad Religion, The Offspring oder Social Distortion  spielten quasi in seinem Wohnzimmer. Dementsprechend war die Jugend. Und Sachen, die man daraus lernen kann. Beispielsweise seine ersten Tattoos. Die ließ er sich in Orange County mit 14 Jahren stechen. Jedes Mal, wenn er 40 $ hatte ging er in den Tattooshop um die Ecke und ließ sich hacken. Dementsprechend sahen seine Arme aus. Denn der Tätowierer machte immer wieder etwas Neues. Da war nichts, was irgendwie zusammen passte. Das wollten wir mit dem Bein mal anders machen.

Tattoos zum Lernen

Was man aus den Tattoos lernen kann? Dass Kids immer einen Weg finden, ein Tattoo zu bekommen? Irgendein Scratcher wird immer bereit sein für ein bisschen Kohle etwas zu machen, dass das Leben für immer verändert. Deswegen versuche ich immer mit den Leuten zu reden. Was soll es sein? Wo soll es sein? Und wenn es etwas an einer exponierten Stelle wie den Händen oder am Hals ist. Dann muss man immer überlegen, ob es einen Scratcher gibt, der die Stelle verpfuscht. Ob die Person vor einem sich in jedem Fall tätowieren lassen will. Ungeachtet dem Alter. Ich erzähle dann oft eine Geschichte. Ob es eine ist, die von dem Lieblings-Fußballklub handelt. Oder vielleicht von Mike. Oder etwas von anderen Jugendsünden. Dass es schwer oder unmöglich ist, an manchen Stellen ein Cover-up Tattoo zu machen. Und manchmal wird dann überlegt. Und wenn es wirklich sein soll dann bin ich da.

Gottesanbeterin

Gottesanbeterin

Gottesanbeterin

Ich gebe es gerne und auch sehr schnell zu: die Qualität der Fotos ist echt grottig. Kein Wunder…waren sie doch damals noch mit Film aufgenommen, beim Fotofritzen vervielfältigt und dann eingescannt. Ich habe es irgendwo anders erwähnt: wenn ich nicht Wert darauf legen würde, dass es wenigstens so etwas ähnliches wie eine Dokumentation von den alten Werken gibt…denn die Motive waren durchaus eigenständig…

Clown-Buddies

Clown-Buddies

Clown Buddies, die Serie

Irgendwie sind sie scary, verrückt, durchgeknallt, beängstigend und so vieles mehr. Und dementsprechend immer wieder ein tolles Motiv. Naja, das war auf jeden Fall mal. Heutzutage gibt es keine Clown mehr. Heute gibt es Schauspieler, die die Maske des Clown in Filmen zum Besten geben…und die dann Kopierermäßig dem Interessenten unter die Haut geschoben werden… ich finde es traurig…

Alleine so eigenständige Sachen wie „FTW-Fuck the World“, oder die Kerben am Hammer, solche Sachen gibt es in Filmen nicht. Details? Wofür? …ein Gebet auf dem Altar der medialen Welt für die Zombies von morgen, das ist das was heute passiert.

Vegan Death

Vegan Death

Tod den Fleischfressern

Es waren einmal ein Hahn, ein Stier, ein Schwein und ein Kalmar, die fröhlich schafkopften…

nein, so geht die Geschichte nicht. Also nochmal: es war mal ein fieses dreckiges Schwein, das mit seinen Buddies, dem Stier, dem Schaf, dem Hahn und dem Tintenfisch beschloss einen Menschen zu schlachten. Warum? Weil sowas wohl Spaß macht… hammse sich wohl so gedacht. Sagte der Vegetarier…

Busenmeteor

Busenmeteor

Busenmeteor

Würde mir das Stichwort Busenmeteor in einem Gespräch präsentiert, ich wüsste wahrscheinlich nicht, was ich damit anfangen sollte. Mit dem Begriff Busen Tattoo würde es mir wahrscheinlich etwas einfacher fallen. Wobei das dann wieder zu offen wäre. Nein, Busenmeteor beschreibt es denke ich treffender.  Wenngleich es eher spacig als meteorig ist. Allerdings war der Ausgangspunkt eh ein ganz anderer. Eigentlich nur ein Spaß. Bestenfalls Übermut. Nach dem gestochenen Nippel-Piercing wurde erst einmal zum Schutz mit Pflaster abgeklebt. Und an die Enden der Klebestreifen zeichnete ich Pfeilspitzen.

Sterne und All

Jetzt könnte man natürlich witzeln, dass Alex plötzlich Sterne sah. Und durch die Stelle wäre es naheliegend einen Busen Meteor hinzuzufügen. Im Ergebnis muss es so ähnlich wohl gelaufen sein. Denn nach nicht all zu lange Zeit wurde ich gefragt, was man da so machen könne. Schließlich war die Frage , ob man da was sternförmiges machen könne recht schnell beantwortet. Nope. Dadurch dass ja der Busen durch die Brustwarze bestimmt wird und die Form ja prinzipiell rund ist kann man gerade Linien eher ausschließen. Abgesehen davon sag ich immer „Grad ist fad“. Vor allem war bereits damals eines klar.

Körperfluss

Wichtig in jeder Form, wichtig an jeder Stelle ist der Körperfluss. Denn der Körper hat halt einfach seine Rundungen. Und Rundungen wollen erfasst werden. Ferner umrundet. Letztendlich vor allem wollen sie sich im Laufe der Zeit eventuell auch noch ein wenig verändern. Denn wenn diese Option nicht bereits vorgedacht wird, dann hat man an einer, in dem Fall eher sensiblen Stelle, in späteren Jahren etwas, worüber man nicht so ganz glücklich ist. Deswegen wurden aus dem Stern ein schlauchmäßiger Busen Meteor als Tattoo, der sich schön jedem V-Ausschnitt anpassen konnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zombie Tattoo

Zombie Tattoo

Zombie Tattoo

Tombie Tattoos sind heutzutage durch Serien wie „Walking Dead“ oder Filme wie Shaun of the Dead aktueller denn je. Die Fangemeinde der Zombiefilme ist stetig am wachsen. In den frühen 90´er Jahren war das etwas anders. Da gab es entweder die „ernsthaften“ Zombiefilme. Andererseits aber die sich selbst nicht ganz ernst  nehmenden Filme von Regisseuren, die später in anderen Bereichen zu Ruhm und Ehre gelangten. Einer dieser Regisseure war, man soll es kaum glauben, Peter Jackson. Bekannt wurde dieser dann nach seinen „wilden Jahren“ mit dem Hobbit und der Herr der Ringe Trilogie.

Wilde Zombie Jahre

Davor aber kam Jackson mit schrägem Zeug auf die Leinwand, er hatte wohl damals seine wilden Zombie Jahre. Zeug, das ich selbst 1988, auf Besuch in Frankreich von einem Freund präsentiert bekommen durfte. Übrigens kann man sich diese Filme durchaus auch mal an einem ruhigen Abend auf Youtube anschauen, wie beispielsweise „Bad Taste„. Wenn man eine Alieninvasion sehen möchte, die in einem Neuseeländischen Kaff mit den Einwohnern als Belag eine Fast-Food-Kette aufmachen wollen, dann weiß man, was Sache ist. Bizarrer, als ein Typ, der sich mit einer Kettensäge aus dem oberen Stockwerk kopfüber durch ein Alien durch sägt und als er unten raus kommt sagt, er wäre neu geboren, nun… . Letztendlich war das geistige Output von Jackson noch zu einem weiteren Höhepunkt cineastischen Vergnügens fähig. Braindead. Hier wurde mal richtig gesplattered. Szenen mit hyperaktiven Zombie-Babys waren da noch die kleineren Späße.

Filmische Einflüsse

Obgleich filmische Einflüsse heutzutage durch die technischen und stilistischen Möglichkeiten wesentlich realistischere Tattoos entstehen lassen. Zombie Tattoos waren bereits damals der Knaller. Wobei ich nicht genau sagen kann, ob die oben genannten Filme uns wirklich auf die Idee brachten, ein Zombie Tattoo zu stechen. Aber nachdem manche Filme durchaus zur Begleitung unserer Session mit am Start waren ist das nicht ganz auszuschließen.

Die Anfangsjahre

Die Anfangsjahre waren wenn schon nicht experimentell so wenigstens noch genau das. Die Anfänge von etwas, das damals noch nicht durch Youtube-Videos für jeden zugänglich war. Weder Tutorials. Noch Seminare. Keine Webinare. Keine Tattoo-Industrie, die sich in so gut wie jedem stilistischen Bereich verewigt hat. In dem Sinne waren es wilde Jahre, Zombie Jahre. Und irgendwo muss man mit dem Archiv anfangen, daher warum nicht bei dem Zombie Tattoo. Auch wenn ich sicher weiß, dass Hardy damals erst der 6. war, der sich damals von mir hat tätowieren lassen, unser Verhältnis war eher Nr. 1.Schließlich hatten sich 2 Idioten gefunden. Der Eine ,der Sachen gut und lustig / witzig fand, und der Andere, der genau dasselbe tat. Und so kam es zum Alien auf den Rippen, zu dem Fisch auf der anderen Brustkorbseite. Danach waren die Arme dran,  der Rücken, die Achseln, die Brust… .

Schräge Tattoos

Schräge Tattoos waren von jeher unsere gemeinsame Ebene. Comic-mäßig, klar aufgebaut mit kräftigen Linien. Für die Zeit gebaut. Es gibt einiges zu entdecken, sei es die Achseln mit den Schildern, oder die Strichliste an gebrochenen Herzen auf dem Arm vom Zombie Tattoo. Wer der Meinung ist, Träger von Tattoos sind alle Mörderhenker, der sollte mal unter die Hemden von dem ein oder anderen Ingenieur schauen. Man könnte überrascht sein.

 

 

 

 

 

Libelle mit Schilf Tattoo

Libelle mit Schilf Tattoo

"Eine Libelle im Tattoo ist die Sehnsucht nach Leichtigkeit. Indem wir die traditionelle Haida-Kunst als Schatten hinter die lebendige Natur setzen, erschaffen wir einen Fluss, der sich beugt, aber niemals bricht – genau wie das Schilf im Wasser." — Roald Beyer über Flexibilität und die Symbolik der Libelle

Libelle Tattoo: Das Spiel zwischen Haida-Kunst und fließendem Wasser

Natürliche Einbettung: Libelle, Wasser und Schilf

Um eine Libelle organisch in ein Libelle Tattoo einzubinden, ist es nur naheliegend, sie in ihre natürliche Umgebung einzubetten. Wasser ist da ganz klar ein Favorit unter den Elementen. Wo Wasser fließt, kann auch Schilf nicht weit entfernt sein, da es das Ufer stabilisiert und der Szenerie Struktur verleiht. In der Regel gehe ich bei der Planung so vor, dass ich von den Kunden eine thematische Eingrenzung wünsche. Hilfreich sind dabei visuelle Referenzen, die den gewünschten Stil verdeutlichen. Mindestens genauso wichtig sind jedoch Beispiele von Tattoos, die dem Kunden eben nicht gefallen, um Fehltritte in der Gestaltung frühzeitig auszuschließen.

Der Counterpart: Ein stimmiges Gesamtkonzept

Bei diesem Projekt hatten wir den rechten Arm von Selecta bereits fertiggestellt. Nun sollte der zweite Arm folgen, der sich thematisch am ersten orientieren musste. Das Ziel war ein leichtes und fließendes Design, das gleichzeitig einen starken Counterpart darstellte, um in diesem Libelle Tattoo zu gipfeln. Während der erste Arm das Element Wind thematisierte, sollte der neue Sleeve das Element Wasser in den Mittelpunkt rücken. Die Herausforderung bestand darin, das Tattoo nicht zu dunkel oder drückend wirken zu lassen. Da der andere Arm insgesamt sehr weich und verspielt tätowiert war, durfte auch das Libelle Tattoo keine harten Brüche aufweisen, sondern musste die fließende Ästhetik weitertragen.

Der Herzenswunsch: Die Haida-Symbolik

Das Schilf sollte als ergänzendes Element zum Wasser einfließen – eine Idee, die dem Design Erdung verleiht. Das eigentliche Hauptmotiv war jedoch die Libelle selbst, sofern man bei einem komplexen Full-Sleeve überhaupt von einem einzelnen Hauptmotiv sprechen kann. Wir entschieden uns für eine doppelte Darstellung. Einerseits sollte das Tier in seiner natürlichen Form erscheinen, andererseits in der stilisierten Form der Haida-Indianer. Da zu dieser Kunstform ein tiefer emotionaler Bezug beim Kunden bestand, war die Integration dieser traditionellen Linienführung ein echter Herzenswunsch, den wir im Design priorisierten.

Komposition: Wenn Wellen fließen lernen

Die Gestaltung von Wasser und Wellen klingt im ersten Moment simpel, doch der Teufel steckt im Detail. Schließlich soll das Element fließen und nicht wie statisches Beiwerk wirken. Es galt zu verhindern, dass man sich später fragt, was typisch japanische Wellen mit der Symbolik der Haida zu tun haben könnten. Die Farbwahl fiel auf ein tiefes Blau, das jedoch nicht knallig oder plakativ wirken sollte. Um das Blau „dreckiger“ und damit natürlicher zu gestalten, mischte ich es mit einer Komplementärfarbe. Diese Mischung bildete die Grundlage für die Linienführung des Wassers, während die restlichen Töne mit Weiß abgestufte Nuancen darstellten.

Elastizität der Natur: Das Schilf im Wasser

Im Ausgleich zum farbigen Wasser gestaltete ich für das Libelle Tattoo das Schilf in weichen Grau- und Schwarztönen. Ziel war es, die Halme nachgiebig und elastisch darzustellen – so, als würden sie im Wasser federn. Wer sich jemals Schilf oder Gras in einer strömenden Quelle angesehen hat, erkennt die enorme Flexibilität, die diesen Pflanzen innewohnt: Sie beugen sich dem Strom, ohne jemals zu zerbrechen. Diese Dynamik wollte ich im Tattoo einfangen, um den Fluss der Körperanatomie zu unterstützen. Das Schilf fungiert hier als Bindeglied zwischen den flüssigen Wellen und dem festen Körperbau des Trägers.

Dynamik und Störer: Der Aufbau am Oberarm

Um das Ganze nicht zu linear darzustellen, brauchte ich gezielte Gegensätze im Tattoo. Die sich biegenden Schilfblüten am Oberarm fungieren als sogenannte „Störer“, die den vertikalen Fluss des Wassers kurzzeitig unterbrechen. Dies ermöglichte es, bestimmte Teile der Komposition offen und luftig zu halten, während das Wasser entlang des Bizeps in einem langen, eleganten Schwung geführt werden konnte. Dieser Counterpart wiederholt sich auf dem Unterarm, was eine peitschende Bewegung erzeugt. Das Wasser wirkt dadurch dynamisch und katapultiert die Schilfhalme förmlich aus dem Hintergrund in das Sichtfeld des Betrachters, was die Tiefe des Tattoos massiv erhöht.

Schattenwelt: Die Libelle als Essenz

Der Symbolismus der Libelle ist vielfältig und reicht von Erneuerung über Kraft bis hin zur Wendigkeit. Alles Elemente, die auch in den anderen Parts des Sleeves enthalten sind. Ich dachte mir, dass sich die beiden Versionen der Libelle gegenseitig stützen sollten. Die Haida-Libelle wurde als statische Essenz in den Hintergrund gerückt, fast wie ein schattenhafter Ahne des realen Tieres. Da die Malereien der Haida traditionell in Schwarz und Rot gehalten sind, übernahmen wir diese Farbwelt. Allerdings brachen wir das Schwarz in ein dunkles Grau auf, um das Motiv nicht zu massiv wirken zu lassen.

Kontrast und Harmonie

Im direkten Gegensatz dazu gestaltete ich die natürliche Libelle mit weichen, farbigen Linien in Magenta-, Orange- und Gelb-Abstufungen. Diese warme Farbpalette hebt das Tier deutlich vom kühleren, blau-grauen Hintergrund ab. Dadurch entstand ein Gesamtwerk, das zwar einen starken Kontrast besitzt, aber niemals zu hart oder finster wirkt. Die Libelle scheint förmlich über dem Schilf und dem Wasser zu schweben. Es ist eine harmonische Symbiose aus traditioneller indigener Kunst und moderner, fließender , nach biomechanischen Prinzipien erfolgter Integration, die dem Arm eine zeitlose Eleganz verleiht und die Geschichte von Wandlung und Anpassungsfähigkeit erzählt.

 

Zusammenfassung: Technik und Symbolik – Libelle Tattoo

  • Stilistik & Genre: Fusion-Sleeve; Kombination aus Haida-Art (indigene nordamerikanische Kunst) und fließenden Wasser-Elementen.

  • Motiv-Dualität: Darstellung der Libelle in zwei Formen – als naturalistisches Insekt und als stilisierter „Schatten“ im Haida-Stil.

  • Farbmetrik: Kontrast zwischen kühlen Blau-Tönen (Wasser) und warmen Magenta-Gelb-Nuancen (Libelle). Verwendung von „gebrochenem Blau“ für eine natürliche Anmutung.

  • Komposition: Einsatz von Schilfblüten als „Störer“, um den anatomischen Fluss zu lenken und offene Hautpartien strategisch zu nutzen.

  • Symbolik: Wasser steht für Wandel; die Libelle für Erneuerung und Wendigkeit; Schilf symbolisiert Belastbarkeit und Elastizität.

  • Technische Umsetzung: Weiche Schwarz-Grau-Schattierungen im Hintergrund, um die farbigen Akzente plastisch in den Vordergrund zu rücken.

  • Anatomischer Bezug: Dynamische Linienführung entlang des Bizeps und Unterarms zur Unterstützung der Muskelbewegung.