Biomechanik Tattoo á la “ da Andi“
Setzt man sich in einem Tattoo-shop hin und blättert in den Fotos, da findet man mit ein bisschen Glück ein “ á la carte“ irgendwo aufgeführt. Ein bisschen was davon, etwas mehr von jenem, dazu Soße fürs Gehirn… und schon kann man, wenn man die entsprechenden Wünsche hat sich das zusammenstellen, was man so alles zusammen haben möchte. Biomechanik? Check… Ein Auge? Check… Einen Shutter-Verschluß einer Kamera? Check… Einen Totenkopf am Ellbogen? Check… Einen Klassiker: ein Spinnennetz am Ellbogen? Check…
Wieso Würfel? Ich glaube von wegen und “ Life´s a gamble…“, und sie sollten sich wie Elektronen um den Atomkern drehen…Und was nicht noch alles. Darfs noch ein wenig Muskel sein? Aber bitte, 10 Deka davon , bittesehr der Herr. Und dann das Tattoo schütteln und drehen und wenden, und heraus kommt das was Andi dann letztendlich am Arm tragen durfte.
Und nachdem er ja dann sich vertrauensvoll an mich wenden konnte kamen danach noch ein paar andere Sachen dazu. Der Manga Wolferine und schließlich noch der geflügelte Totenkopf am Bauch…
Hinweis zur Bildwiedergabe: Warum meine Tattoos nicht (mehr) glänzen (Kreuzpolarisation & 33 Jahre Historie)
In meinem Portfolio findest du Arbeiten aus über drei Jahrzehnten Tätowierpraxis. Während neuere Projekte mittels Kreuzpolarisation reflexionsfrei und tiefenscharf optimalerweise im vollständig verheilten Zustand dokumentiert werden, zeigen ältere Aufnahmen die authentische, verheilte Tätowierung ohne moderne Filteroptik.
Warum ich in der Regel Tattoos erst nach Wochen fotografiere, weshalb ich dem Social-Media-Trend des reinen „Arbeitens für das Foto“ widersprechen und wie Daniel Kahnemans Kognitionsforschung (WYSIATI) meine Sicht auf Unikate erklären kann:
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