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Katzen Tattoo mit Herz

Katzen Tattoo mit Herz

 

 

 

Katzen Tattoo mit Herz

Die Form macht das Tattoo. In diesem Fall ist das Herz die Form. Und die Form des Herzens soll in den Unterarm integriert werden. Striche und Flächen, Linien und Ebenen ergeben ein Ganzes, wie es so schön heißt: als Summe der Einzelteile, bloß mehr.

Das Herz als Integratives Element

Jetzt könnte man der Meinung sein, dass ein Herz als Tattoo ja Klischee wäre. Wer dieser Meinung ist versteht die persönliche Bedeutung eines Tattoos nicht. Denn neben vielen anderen Bedeutungen ist ein Tattoo eben ganz klar etwas, das von Herzen kommt. Und nicht jedermanns und gerne auch -fraus Herz ist schwarz und dunkel, voller Dämonen. Auch die zarten Elemente des Lebens und der Lieben können in einem Tattoo zum Ausdruck kommen. Wie hier in dem Fall die Liebe zu Katzen.

Katzenhafte Anmut

Was beschreibt eine Katze -in der Regel- mehr als Anmut. Geschmeidigkeit in der Bewegung, statuenhafte Anmut im Stand. Und genau das haben wir mit diesem Tattoo versucht einzufangen. Die mir mitgebrachten Vorgaben waren zu einer groben Orientierung ausreichend. Den Rest hat die Anatomie vermittelt. Die Linie der Sehnen des Unterarms als „Trennlinie“ mit Raute. Die Form der Katze offen. Eben anmutig. Selbst wenn die restlichen Tattoos auf dieser Seite etwas anderes behaupten mögen: es hat richtig viel Spaß gemacht. Und die Bestätigung durch die Trägerin, dass dieses Katzen Tattoo den Tag erhellt war ein zusätzliches Belohnungsmoment.

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Grinsekatze Tattoo

Grinsekatze Tattoo

Grinsekatze Tattoo

Bekanntlich leben ja Totgeglaubte länger. Selbst wenn sie in dem Sinne nicht totgeglaubt sind. Sondern einfach nur, nun ja, nicht mehr da, auf jeden Fall nicht mehr in München. Und dann steht da jemand vor dir, schaut dich an wie die Grinskatze aus Alice im Wunderland und will mal wieder ein Tattoo. Nach, wie langer Zeit? 18 Jahre? Es scheint tatsächlich achtzehn Jahre her zu sein, dass wir damals mit diesem Cover-up Tattoo angefangen haben. Und es nicht fertig gemacht haben. Warum eigentlich?

Was zu Hölle

Was zur Hölle habe ich mir dabei damals gedacht. Es sprudelt aus mir heraus, laut, herzerfrischend. Lag mir auf der Zunge. Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten. Ja, das denke sie sich auch, vor allem weil sie ja eigentlich gar keine Blumen möge. Irgendwie ist die Grinsekatze nicht in den Sack zu bekommen. Wir grienen uns an. Mal ehrlich, nach achtzehn Jahren fällt es einem echt schwer, sich an die grundlegenden Motive für eine Arbeit zu erinnern. Es sollte nämlich damals schon eine Überdeckung werden, das jetzt zu wiederholende Cover-up Tattoo. Ich weiß nur noch, dass der Drache von Sick of it all mit am Start war und eigentlich das Ende nicht mehr sehen sollte. Eben Cover-up Tattoo. Und dann kam wohl… .

Das Leben ist das was passiert

Das Leben ist das was passiert, während du andere Pläne machst. Es kam wohl ganz massiv das Leben dazwischen. Raus aus München. Der Liebe nach? Auf jeden Fall Studium. Nicht in München eben. Und dann noch eine Studium. Biologie war dann doch wohl nicht so die Wahl, die der Arbeitsmarkt belohnt. Forschung hauptsächlich. Brotlose Kunst in dem Sinne. Ok, Katzen sind da auch mit am Start. Letztendlich keine Grinsekatze. Vor allem selten lebende. Was zur Hölle haben wir uns dabei gedacht?

Grinsekatze als Cover-up

Ich bekomme mehrere Bilder der Grinsekatze präsentiert. Miau. und die Farben dieser Bilder sind echt hübsch. Denn das alte Tattoo hat bereits ein wenig türkis mit reingepackt bekommen. Jetzt muss ich allerdings sagen, dass eine Überdeckung als Ganzes nicht wirklich in Frage kommt. Was auch immer wir uns dabei gedacht haben, damals, wir habe es auf jeden Fall ernst gemeint. Letztendlich haben wir mal etwas kräftige Linien gemacht. Da tut auch die Zeit keinen Abbruch. Die sind immer noch kräftig. Allerdings sind ein paar der Linien dann eben wohl noch nicht fertig gewesen. Und die müssen jetzt dran glauben.

Drüber und drunter

Es geht bei diesem Cover-up Tattoo im wahrsten Sinne drüber und drunter. Es sind ein paar alte Elemente übrig geblieben. Die zu überdecken wäre mal etwas sportlich. Und auch unnötig. Denn die kann mna ohne Probleme einbauen, mit etwas neuerem Stil aufpeppen. Und dadurch die Überdeckung etwas auflockern. Es soll ja nicht zu dunkel werden. Aus dem Grund nehme ich als Grundfarben Türkis und Lila. Das mit etwas Farbenmagie versehen, und schon habe ich ein Grau, das diese beiden Farben mit zum Inhalt hat. Und deswegen sich auch mit ihnen wunderbar verträgt. Und zum Schluss in diesem Grinsekatze Tattoo. We´re all Miau here. Mad kann ja jeder.

 

 

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Mumie Horror Tattoo

Mumie Horror Tattoo

Mumie Horror Tattoo

Stell dir vor, du bist in einer Grabkammer, am besten tief unter der Erde und muffig (Horror) und das in Laken gewundene Skelett fangt an zu leben (Horror hoch zwei). Kommt das nicht in dem Sinne an ein Alien ran, das die Crew im Weltraum abslasht? Also, so schön ohne Möglichkeit der Flucht. Obwohl es ja nicht so wäre, als ob das Alien langsam war. Da ist Gedanke der Flucht wohl etwas abwegig. Die Mumie als Horror Tattoo zu verewigen war eigentlich eine längere Geburt.

Tattoo Pause und A.C.A.B

Eine Tattoo Pause ist eine Sache, die sich bei Tätowierten durchaus mal einstellt. Die kann mal auch entspannte 18 Jahre oder so dauern. In diesem Fall war es nicht ganz so lange. Und es stellte sich als erstes einmal die Frage, wie man denn den Bauch mit einem gepflegten A.C.A.B. verschönern könne. Für den der es nicht weiß. A.C.A.B. ist eine Formulierung, die durchaus dem einen oder anderen in der Vergangenheit juristischen Ärger gebracht hat. Schließlich steht A.C.A.B. dem Eingeweihten für „all Cops are Bastards“. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes durchaus eine Frage der Meinungsfreiheit, solange es sich nicht um eine Beleidigung oder Kollektiv-Beleidigung handelt. „Die Parole „A.C.A.B.“ ist nicht von vornherein offensichtlich inhaltlos, sondern bringt eine allgemeine Ablehnung der Polizei und ein Abgrenzungsbedürfnis gegenüber der staatlichen Ordnungsmacht zum Ausdruck. Es handelt sich um eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG.“ Einige Tattoo Cover-ups wären nicht zustande gekommen, wäre diese Rechtslage schon früher bekannt gewesen.

Vom Hund zum Knochen

Eigentlich ist es nur naheliegend, dass es vom Hund zum Knochen nicht weit ist. Doch erst einmal fragt es sich, wie wir auf den Hund gekommen sind. Der Hund war in dem Fall eine American Pitbull. Und der wiederum ist das Logo für einen Sportverein, Schwerpunkt Gewichtheben. Denn das war eigentlich der ursprüngliche Gedanke für das Tattoo auf der rechten Brust. Nun gab es halt dann das Dilemma. Einerseits sollte da durchaus noch das ein oder andere Tattoo in der Zukunft entstehen. Andererseits war dieser Pitpull durch die Form des Logos nicht so ganz das optimale. Weiterhin war da doch das Alien. Ich habe versucht, den Pitbull in eine Form zu bringen, die sich der des Alien Tattoos anpasst. Aber irgendwie sind wir da nicht so ganz auf den Punkt gekommen. Das ist leider das Problem, wenn man verschiedene Elemente unter einen Hut bringen will. Irgendwo ist immer eine kleine Ecke.

Mumien Tattoo

Und schließlich kam es dazu, dass sich die Lösung abzeichnete. Wenn schon Horror auf der einen Seite in das Alien Tattoo mit hineingeflossen war, warum dann nicht auf die andere Seite auch ein Horrorfilm-Element verwenden. Die Mumie war da recht naheliegend. Letztendlich ist es wichtig, bei den Körperfluss bestimmenden Tattoos eine gewisse Gleichseitigkeit, will heißen Spiegelung zu berücksichtigen. Denn nachdem sich die Tattoos an der Körperdynamik orientieren sollte man das nicht einseitig gestalten. Das kann man machen, wenn man ein Tattoo von Anfang an als eigenständig aufbaut. Dementsprechend wurde die Mumie im Großen und Ganzen in den Grenzen des Aliens gefertigt. Allerdings ist das Problem, eine Seitenansicht zu einer dreiviertel Ansicht umzuwandeln nicht von der Hand zu weisen.

Katze auf der Schulter

Was mit der Ansicht daher kam war natürlich auch, dass es sich bei dem Alien Tattoo um einen der Form nach länglichen Körper handelt. Das kann man von einer Mumie nicht so unbedingt sagen. Schließlich musste da noch etwas drüber. Für Anubis, den Totengott war der Platz leider nicht optimal. zu schmal ist seine Schnauze, zu hoch die Form des Kopfes. Besonders die Ohren. Und was mögen die Ägypter seit Gedenken am Liebsten? Katzen. Göttlich. Und oftmals als Grabbeigabe und als Mumie den Toten beigefügt. Also, ran an die Katz. Nacktkatze um genauer zu sein. Als Mumie, etwas zerfressen.

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Picasso Hundertwasser Tattoo

Picasso Hundertwasser Tattoo

 

Picasso Hundertwasser Tattoo

Die Geschichte für dieses Picasso Hundertwasser Tattoo reicht etwas länger zurück. Eine junge Maid kam vorbei und greinte gar sehr. Denn ihr Gecko Tattoo war verhunzt. Es war der Klassiker. Jemand der noch nicht lange tätowiert hatte war etwas enthusiastisch über die eigenen Fähigkeiten gewesen. Der Enthusiasmus war leider nicht auf Sonjas Seite. Aber wie konnte man den retten? Gar nicht. Und sollte ich auch nicht. Ich sollte den Gecko begraben.  Also gesagt, getan. Und so wurde der Unterarm zum Cover-up Tattoo. Aber das war einmal. Nur so fing die Geschichte an. Und wie sollte es denn überdeckt werden? Picasso. Hundertwasser. Unmengen an Bildern. Cooles zeug. Schlaraffenland für Vorlagen. Aber so natürlich nicht umsetzbar. Denn wie die Meister es damals gemacht haben, no Chance als Tattoo. Aber das ist für ein Tattoo natürlich auch nur zur Orientierung. Hier der Start der Historie.

Schritt für Schritt ins Glück

Und wieder ging die Zeit ins Land. Und die holde Maid machte bei einem Preisausschreiben eines anderen Tattoo Studios mit. Ich weiß nicht mehr genau. Waren es 50€ ? Oder waren es 100€? Als Nachlass von dem Preis. Was sie auf jeden Fall dazu bekam, war ein neues verhunztes Tattoo. Und dazu auch ein komplett falsch platziertes Tattoo. Meine bescheidene Meinung. Eine Sonne am unteren, hinteren Oberarm. Und was sollte ich da wieder mal retten? Also Grübel Grübel. Und Vorschlag zur Güte. Solange man den Unterarm vom Konzept her nach Oben hin weiter  führt alles ok.. Macht ja durchaus Sinn. Also die Sonne einbauen in einen Fesselballon. Hundertwasser Stil. Einer, der fleißig mit anderen Ballons durch den Himmel in den Sonnenuntergang treibt. Also, man sieht, Sonne ist prinzipiell nichts schlechtes.

Das Wesen der Kunst

Das Ganze natürlich mit ein wenig Verspultheit verbunden, klar. Und dabei kamen dann auch noch 2 ihrer Lieblingstiere mit zum Einsatz. Coco der Affe. Und der Hund ohne erinnerten Namen. Die kamen in die oberste Gondel bei diesem Tattoo. Schau mal genau hin. Man kann  erkennen, dass die Gondel gleichzeitig ein Hut ist. Das Gesicht darunter hat als rechtes Auge gleichzeitig einen weiteren Ballon. Der gleichzeitig ein Gesicht ist. Ok, mit nur einem Auge. Aber das ist halt Kunst. Man sehe den kleinen süßen Mund :-). Die Nase des großen Gesichtes ist gleichzeitig eine Tasse. Verspulter Hunterwasser-Spaß halt. Dabei bedanke ich mich bei den anderen beteiligten Tätowierern. Denn ohne eure Vorarbeit wäre dieses schöne Cover-up Tattoo nicht entstanden.