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20 Dinge die du über das  Todes Tattoo wissen musst

20 Dinge die du über das Todes Tattoo wissen musst

 

 

 

20 Dinge die du über das Todes Tattoo wissen musst- in einem Tattoo

20 Dinge die du über das Todes Tattoo wissen musst sind furchtbar wichtig. Es sei denn du bist tot. Dann kannst du in der Regel nicht mehr rechnen. Rechnen ist primär eine zerebrale Fähigkeit. Bist du tot gibt es dein Gehirn nicht mehr als funktionierende  Einheit. Und das bedeutet: es ist dir gerade so ziemlich egal, ob 20 gleich zwanzig ist, denn du machst gerade eine lebensverändernde Erfahrung durch.

Der Tod als ewiger Tänzer

Der tanzende Tod, der Totentanz, ist eine bekannte Allegorie für die Einfachheit, mit der Tod einen holen kann. Ein ewiger Reigen. Ein ewiger Tanz. In seiner Verbindung mit dem Letztendlichen etwas Fröhliches mithin, etwas Verspieltes. So auch dieses Todes Tattoo. So endgültig der Tod schließlich ist, das Bild des Tanzes gibt  auf  gewisse Art  Trost. Erstmals wohl nach der Pest 1350 in der europäischen Kunst thematisiert handelt es sich um ein inzwischen gängiges Motiv, wenn es um die Darstellung der Vergänglichkeit geht. Dabei handelt es sich nicht um einen grausamen Euphemismus, wie er für andere Wege des Ablebens gebraucht wurde – Stichwort „Tanz am Strick“ für die Exekution mittels des Galgen- sondern um eine Sehnsucht, aber auch Ekstase.

Fledermäuse und Knochen im Todes Tattoo

Jetzt kann man berechtigterweise sagen, dass, wären die Wünsche nicht der Knochenmann und Fledermäuse, sondern beispielsweise Hund und Knochenmann gewesen, das Endergebnis wäre komplett anders ausgefallen. Aber die Ansage war Fledermäuse. Und halt der Sensenmann. Und als nächste Vorgabe das Bein, von oben bis unten. Und so nahm der Tod seinen Lauf. Die Vergänglichkeit musste gefeiert werden. Und so war eine der ersten Fragen, die ich mir gestellt habe: Wie kann man den Tod als Transition von einem Darseinszustand in den nächsten, von lebend zu tot in einer Leichtigkeit darstellen , die Seinesgleichen sucht? Dabei kam ich dann auf die Pusteblume, die Leichtigkeit, aber auch Vergänglichkeit und Fluffigkeit besser als andere Dinge in dieser Welt symbolisiert.

Luftiger Aufbau

Eine Fledermaus kann man als vieles bezeichnen. Sie wurden auch schon als vieles bezeichnet. Vor allem ist sie auf jeden Fall ein fliegendes Tier. Also musste ein luftiger Aufbau her. Und dann spielte mir die Stelle an und um das Bein herum weitere Streiche. Knie: Einfach, difus, um der Bewegung im Laufe der Jahre nicht zu unterliegen. Schädel über das Knie. Brustkorb auf die Wade. Wie jetzt, am Schienbein ist ein schön ausgeprägter Muskelbauch? Was rundes. Darf es ein Herz sein? klare Antwort: Ja. Und wenn dort ein Herz ist, muss es ja eigentlich in dem Brustkorb fehlen.

Verspieltheit

Wenn eines ganz wichtig bei einem Motiv in dieser Größe ist, dann ist es Verspieltheit.  Denn wenn eines gar nicht geht, dann ist ein Totempfahl aus übereinander gestapelten Skeletten oder Schädeln. Das ist zwar sehr ernst.. Aber nicht weil es ein Todes Tattoo ist. Naja, geht vielleicht schon, ist aber nicht unbedingt Ladylike. Wobei ich nicht genau sagen kann, ob „Ladylike“ für Kiki als Beleidigung gelten könnte. Muss ich mal fragen. Trotzdem ist das eine große Fläche und der Aufbau zählt. Kontrast, Tiefe, Störer, Fluß, alles muss berücksichtigt werden. Denn sonst stehlen sich die einzelnen Elemente die Schau. Und die sollen sich ja unterstützen, und nicht unterdrücken.

Tattoo mit Tiefe

Um die Tiefe auch zu erreichen wurden die sich in den Vordergrund drängenden Elemente selektiert. Der Totenkopf? Nein das würde sich zwar anbieten, aber der ist nicht vorne. Das ist das Herz, das der Tod in der Hand hält. Die Fledermaus? in jedem Fall Vordergrund. Das Windspiel aus Knochen? Auf jeden Fall! Die Totenkopf- Noten? Auf ganz klar jeden Fall? Die Pusteblume des Todes? Nein, fluffig, weich. Die darf nicht hart sein. Selbst wenn sie noch so weit im Vordergrund schweben sollte. Dafür aber wiederum das Becken des Todes, dessen Hüftpfanne wunderschön auf den Knöchel gesetzt wurde.  Damit sich von dort die Wirbelsäule mitsamt Brustkorb in den Hintergrund verlieren kann. Diffus, weich, mit schwachem Kontrast.

Vielfalt der Einzelmotive

In seiner Vielfalt und seinem Aufbau habe ich dieses Tattoo extrem gefeiert. Der Tod itself. Ein Windspiel aus Knochen. Kleine Noten mit Totenköpfen. Kleine Pusteblumensamen mit Totenköpfen. Ein anatomisches Herzmodel, aufgeschnitten, das sich um den Stengel der Pusteblume windet. Ein herzloses Gerippe, das das Licht der Liebe in sich trägt. Und nicht zu vergessen: Eine Schleife, weil jede Dame braucht eine Schleife als Abschluss. Und die Schlange als Hommage an die Heimat Australien. Und nicht zu vergessen, putzige putzige Fledermäuse. Ich könnte bei diesem Tattoo noch so viel schreiben. Das Tattoo war ganz extrem ein Fest, ein Tanz des Todes.

Das Todes Tattoo als Erinnerung

Und während ich darüber nachdenke, fühle ich die Energie, die von jedem einzelnen Element ausgeht. Erinnere dich an deine Sterblichkeit. Schaue es dir an, dein Todes Tattoo. Es ist nicht nur ein Bild, es ist eine Geschichte, die erzählt werden will. Die Farben, die Formen, sie tanzen miteinander und schaffen eine Symphonie des Lebens und des Todes. Jedes Detail ist ein Zeugnis der Kreativität und der Leidenschaft, die in die Gestaltung geflossen sind. Es ist mehr als Kunst, es ist eine Verbindung zu den tiefsten Emotionen, die wir als Menschen erleben.

 

 

 

 

 

 

Katzen Tattoo mit Herz

Katzen Tattoo mit Herz

 

 

 

Katzen Tattoo mit Herz

Die Form macht das Tattoo. In diesem Fall ist das Herz die Form. Und die Form des Herzens soll in den Unterarm integriert werden. Striche und Flächen, Linien und Ebenen ergeben ein Ganzes, wie es so schön heißt: als Summe der Einzelteile, bloß mehr.

Das Herz als Integratives Element

Jetzt könnte man der Meinung sein, dass ein Herz als Tattoo ja Klischee wäre. Wer dieser Meinung ist versteht die persönliche Bedeutung eines Tattoos nicht. Denn neben vielen anderen Bedeutungen ist ein Tattoo eben ganz klar etwas, das von Herzen kommt. Und nicht jedermanns und gerne auch -fraus Herz ist schwarz und dunkel, voller Dämonen. Auch die zarten Elemente des Lebens und der Lieben können in einem Tattoo zum Ausdruck kommen. Wie hier in dem Fall die Liebe zu Katzen.

Katzenhafte Anmut

Was beschreibt eine Katze -in der Regel- mehr als Anmut. Geschmeidigkeit in der Bewegung, statuenhafte Anmut im Stand. Und genau das haben wir mit diesem Tattoo versucht einzufangen. Die mir mitgebrachten Vorgaben waren zu einer groben Orientierung ausreichend. Den Rest hat die Anatomie vermittelt. Die Linie der Sehnen des Unterarms als „Trennlinie“ mit Raute. Die Form der Katze offen. Eben anmutig. Selbst wenn die restlichen Tattoos auf dieser Seite etwas anderes behaupten mögen: es hat richtig viel Spaß gemacht. Und die Bestätigung durch die Trägerin, dass dieses Katzen Tattoo den Tag erhellt war ein zusätzliches Belohnungsmoment.

Katzen Statue als Tattoo, mit Herz und floral, Raul it for Life tattoo München Taufkirchen

 

 

 

 

 

 

Dali Tattoo

Dali Tattoo

 

Dali Tattoo

Dali, der große Künstler, wird gerne als Grundlage für Tattoos verwendet. Bloß dass das wie Bananen in einem Birnenkompott ist. Es passt einfach nicht. Insofern, dass es einfach ungeil ist, Leinwand mit dem Körper zu kreuzen. Das gilt besonders, wenn es sich um Elefanten handelt, die von der Leinwand auf den Körper galoppieren sollen. Denn eigentlich galoppieren sie ja auf der Leinwand nicht, sondern schreiten gemächlich majestätisch vor glühend roter Himmelsfarbe. Und ich muss bereits hier enttäuschen. Wobei ich ja eigentlich der bin, der enttäuscht ist. Keine Farbe. Schnüff.

Einbau in den Brustkorb

Auch wenn es nicht das Thema ist, der Elefant soll in den Brustkorb werden. Mittels Schublade, wie auch auf anderen Werken Dali´s zu sehen? Nein! Natürlich in die Form integriert. Und da wird aus dem Elefantenmarsch der Galopp. Passend zu dem Tragenden, eher etwas dynamisch.Um die Fläche nicht zu verschenken muss die Hüfte mit einbezogen werden, und natürlich die Form des Brustkorbes. Dadurch werden auch mal die Beine etwas gewinkelter, um sie etwas diffuser zu zeichnen werden sie in Wolken gesetzt. Dadurch sind sie weniger konkret, tatsächlich länger als  zu sehen.

Next Step

Nächster Halt: Rücken. Ich werde im Fall von Luca regelmäßig mit seinen Vorlagen konfrontiert, die ich dann in den Körper integrieren darf. Auch in dem Fall von dem Rückenmotiv. Vom Design her nicht auf meinem Mist gewachsen, allerdings durfte ich dabei einige Veränderungen vornehmen, um es in dem Körper zu integrieren. Dies ist unter anderem an der Schulter und dem Latissimus zu erkennen, die formgerecht unter Berücksichtigung zukünftiger körperlicher Veränderungen, und natürlich auch des bereits vorhandenen Elefanten eingepasst wurden. 

Das linke Brustkorbmotiv, auch angelehnt an ein Werk Dali´s konnte aufgrund zwischenzeitlichem Umzug und einem Gewaltmarsch im Rahmen der Umsetzung noch nicht in fertigem, ausgegrautem Zustand fotografiert werden. Da wir hier teilweise im Abstand von 2 Tagen tätowiert haben lagen diverse Färbungen von Rot-Braun vor, deswegen hier mal etwas gefiltert. 

 

 

 

 

 

 

TSV 1860 München Löwe Tattoo

TSV 1860 München Löwe Tattoo

 

TSV 1860 Löwe Tattoo

Kann man zum TSV 1860 München noch irgend etwas hinzu fügen? Eigentlich nicht. Der steht für sich selbst. Eventuell der alte Spruch „Sport ist Mord“? Keine schlechten Witze hier, nachdem ja die Münchner Polizei immer wieder zeigt, was risikobehaftet ist, und was nicht.  Oder eventuell ein Bezug auf „Ich mache keine Sportvereine, aber darüber kann man auch mal reden“? Ich glaube das war der richtige Spruch. Wurde hiermit hinzugefügt. Also haben wir darüber geredet.

Das Wunder der menschlichen Kommunikation

Man soll es nicht glauben, ab und an wirkt menschliche Kommunikation Wunder. Kommt natürlich immer darauf an, mit wem man redet, worüber, wann. Aber das wird jetzt etwas philosophisch. Und dazu sprengt es den Rahmen. Und den wollen wir nicht sprengen. Ganz im Gegenteil. Denn der Rahmen bestimmt die Form. Und die Form ist wie bei jedem meiner Tattoos Subtext. Konkret ist  die Anatomie der Subtext. Mal wieder, wer hätte es denn gedacht? Wir, denn wir wissen vom Körperfluss.

Anatomie als Grundlage

Ich weiß, die Anatomie ist so ein Thema für sich. Sie bewegt sich. Und das in einem Foto festzuhalten funktioniert nur bedingt? Aber desweg gibt es ja auch nicht nur eins, sondern drei. Und wenn ich tatsächlich mal in meinem Leben die Zeit finden sollte, dann werde ich auch versuchen ein Video zu machen und rein zu stellen. Versprochen. Bis dahin sei versichert, dass alle Elemente des Delta und Trizeps, Bizeps und Supraspinatus, des Rabenschnabelfortsatzes und des Schulterdaches wunderschön mit einflossen sind und maßgeblich die Position des Löwens haben mitbestimmen dürfen.

 

 

 

 

 

 

Geisha Tattoo

Geisha Tattoo

 

Geisha Back Tattoo

Das Geisha Back Tattoo, nicht zu verwechseln mit einem Geisha Tattoo. Genau genommen ist die Trägerin keine Geisha. Wobei, kann man der sogenannten kulturellen Aneignung frönen ohne nativ dem japanischen Kulturkreis zugeordnet zu sein? Ein ganz klares „Ja“. denn Liebe zu der Kultur kann einen im inneren des Herzens wenigstens so  definieren, wie man es möchte. Denn wenn es eines gibt, dann ist es Liebe. Und Liebe kann alle Grenzen überwinden. Jaja, ich kleiner Hippie-Klugscheißer, ich. Nichtsdestotrotz, in dem Fall besteht die Liebe zum japanischen Kulturkreis und Tattoos.

Tattoo- Entwicklung

Wie so vieles im Leben ist die Entwicklung eines Tattoos auch oft mit der eigenen Entwicklung verbunden. Und da kann es durchaus vorkommen, dass die Entwicklung alte Entwicklungen mit beinhalten, also integrieren muss. So geschehen bei diesem Geisha Back Tattoo. In diesem Fall war das mit der Integration des alten Tattoos  mal gar nicht so einfach. Denn die Integration von dem alten Tribal auf der linken Schulter hatte durchaus seine Tücken. Aber zuerst zu dem Mandschuren Kranich.

Japanische Kraniche

Der japanische Kranich, oder auch Mandschuren- Kranich ist von seiner Art ein sehr freundlicher und höflicher Zeitgenosse. Er macht zur Balz Paartänze, die einfach nur schön und anmutig zu nennen sind. Und die Tiere Leben monogam, die Paarbindung hält ein ganzes Leben lang, ein Umstand der auch im Tierreich nicht der Normalität entspricht. Und so etwas sollte auf den Rücken verbastelt werden. Und da fing die Sache an, interessant zu werden. Wie können die Grundgedanken des Yin-Yang-Prinzips, das im asiatischen Raum den Vögeln zugesprochen wird, am Besten auf einem Rücken zur Geltung gebracht werden? Denn schließlich ist der Rücken nicht einfach eine glatte Fläche, die alles vergibt. Besonders die Falte des Brustkorbes ist nicht zu unterschätzen, was sich auch mit dem Kommentar der Trägerin „Naja, Corona-Lockdown hat seine Folgen gezeigt“ als weise Voraussicht bei der Erarbeitung des Konzeptes entpuppen durfte.

Erster Gedanke

Der erste Gedanke war recht schnell skizziert. Und genauso schnell vom Tisch. Denn die Aussage, das alte Tattoo könne auch überdeckt werden, wurde von mir recht frei interpretiert. Wobei frei der falsche Ausdruck ist, eher dem Körper und der Form entsprechend, allerdings auf zu diesem Zeitpunkt groß aufgezogenen Fokus. Allerdings, als der Gedanke mit dem Herren des Haus abgesprochen wurde kam das Veto. Und eine leichte Irritation meinerseits. Denn wenn Yin-Yang Eines ist, dann auch und vor allem in dem Haushalt der Dame zu berücksichtigen. Und in der Komposition. Hell, Dunkel. Harmonisch. Keine Dominanz. Kein komplettes Überdecken der alten Elemente. Also eher Integration.. Und das mit der Körperform zu verbinden. Holla, das kann das Gehirn mal recht nett herausfordern. Somit war dann zu den Hauptelementen, den Kranichen, Kirschblüten gefunden, als farbiger Konterpart für das schwarze Tribal. Das Tribal in der Art von Ästen und Zweigen interpretiert und soweit überhaupt möglich mittels einem Vorgrund/Hintergrund-Schema angeordnet. Die Form der Kraniche wurde mit dem Körper an die Form des Brustkorbes angepasst. Die langen Beine so konzipiert, dass es nicht von Belang wäre, wenn es zu körperlichen Veränderungen kommen sollte. Zugegeben, das ist bei dem linken nicht auf das hintere Bein bezogen, die Beine der Tiere einfach zu spiegeln war nicht drinnen, ohne das platt wirken zu lassen.

Spielereien

Und natürlich kommt ein Tattoo wie dieses nicht ohne Spielereien aus. Weiche Schatten in den Körpern. Die schwarzen Flügelspitzen als Rahmen. Und schließlich die Libelle. Zur weiteren Auflockerung im unteren Bereich, zusammen mit Schilf im fließenden Wasser. Der Libelle wurde auf der anderen Seite der Koi entgegen gesetzt. Und nach erfolgreicher Skizze konnte ich feststellen, dass ich einen weiteren kreativen Vorschlag machen durfte. „Was hältst du denn davon, dass wir dem Koi auf den Körper Libellen als Schuppen zeichnen?“.

japanisches Tattoo München
Kirschblüten Kranich Manschurenkranich Tattoo japan Style
Koi Tattoo Libelle Dragonfly München<br />

 

 

 

 

 

 

Chtulhu Tattoo

Chtulhu Tattoo

 

Chtulhu Tattoo

Chtulhu, wer soll dass denn schon wieder sein? Dem Adepten ist er ein Begriff, dem Uneingeweihten wird er das Letzte sein, bevor er mit einem saftigen „Crunch“ verschlungen wird. Oh ja, Hail Chtulhu. Wartend auf seinem Thron in der tiefen See, darauf wartend dass er träumend die dunkle Nacht übersteh. Um dann hungrig sich auf die Welt zu stürzen. Sagt auf jeden Fall H.P.Lovecraft. Aber der sagt ja auch ne Menge.

Alte Götter

Alte Götter braucht der Mensch, gscheid gefräßig, Jungens und Mädels, vor denen man noch Respekt haben muss. Also nicht so was Nettes, Vergebendes . Nein. Und deswegen huldigen wir mal wieder nicht nur dem Teufel, sondern zünftig den alten Göttern. Naja, ist ja fast dasselbe.

Alpha und Omega

Alpha und Omega, der Anfang und das Ende. Das ist es was uns im Moment interessiert. Angefangen hat das Ganze nämlich schon vor geraumer Zeit. Und dazwischen lag etwas, was uns in der allgemeinen Erzählung unserer heiligen Zeit als Sakrosankt und erstrebenswert geschildert wird: eine Ehe. Deswegen konnte der Anfang, das Tattoo am Oberarm, nicht nahtlos an das Ende  angeschlossen werden. Aber schließlich hat alles einmal ein Ende, und da galt es sich an die alten Götter zu erinnern und sich den Arm mit einem lauten „Hail Chtulhu“ auf den Lippen einschwärzen zu lassen. Es wird zu der Entschlossenheit und Rückbesinnung auf die wahren Werte des Lebens gratuliert.

 

 

 

 

 

Hits for Life it for Life shit for Life Tattoo München

Giger Biomechanik

Giger Biomechanik

 

Giger Biomechanik

H.R.Giger, der Gottvater der Biomechanik ist immer wieder im Tattoobereich ein gerne imitierter Künstler. Und immer wenn ich mich mit einem solchen Wunsch konfrontiert sehe muss ich Vorstellungen gerade rücken. Denn das geht nicht. Wenigstens geht eine Giger Biomechanik nicht so, wie das auf den Leinwänden von Giger verewigt wurde. Denn dabei wird gerne etwas außer Acht gelassen. Erstens waren Gigers Werke tatsächlich Leinwände gewisser Größe. Und zweitens war das Malwerkzeug der Wahl in Gigers Kunstwerken der Airbrush. Oder wie er es gerne nannte der Luftpinsel. Weiterhin erstellte Giger seine Kompositionen regelmäßig mit Hilfe von Schablonen. Denn nur so konnten die durchscheinenden Effekte generiert werden. Indem der Farbauftrag durch Einstellung des Luftdrucks mal stärker, mal leichter ausgeprägt wurde. Und so etwas mit einer Tätowierung zu erreichen ist per se unmöglich.

New York City Serie

Die Farbe unter der Haut hat ihre eigene Dynamik. Sie bleibt nicht dort, wo sie Anfangs war. Sie bewegt sich und breitet sich im Laufe der Zeit, wenngleich je nach Technik, mal weniger und mal stärker aus. Vielleicht ein wenig wie New York, der Moloch. Unter anderem im Zusammenhang mit der Oskarverleihung für Gigers Breakthrough, dem Film „Alien“ wurde der Giger Biomechanik Zyklus „New York City“ geschaffen. Eine Sammlung von 28 Werken, eine Hommage an die seit Kindheit faszinierende Stadt. Bizarr, mechanisch, ein organisch funktioneller, maschinisierter Moloch. Und mit einem von diesen Werken sollte ich den Herrn Larch beglücken. Nämlich New York City XI. Ob dieses Werk itself wiederum an den 2014 verstorbenen Künstler sein sollte kann ich nicht sagen. Was ich ihm sagen konnte war, dass ich das Teil so wie es original ist am Unterarm nur auszugsweise umsetzen könne.

Fluß vs. Statik in der Giger Biomechanik

Der Unterarm wird wesentlich durch den Musculus brachioradialis und carpi radialis longus bestimmt. Die ansonsten longitudinal verlaufenden Muskeln werden am Ellbogen in dem Sinne gekreuzt und überlagert. Diesen oftmals ausgeprägten Muskelbauch gerade anzuschneiden resultiert immer in einer Verzerrung. Und das nicht nur wegen dem Schatten, den der Muskelbauch zwangsläufig wirft. Auch durch seine Funktion, die Ellen-Speichen-Drehung. Gegenteilig ist die Serie New York City maßgeblich geprägt von geraden, gewachsen anmutenden aber dennoch statischen Elementen. Auch im Fall von New York City XI. Wesentliches Element ist dabei jedoch unter anderem ein Totenkopf, der aus den Fragmenten der Leitungen und Zahnstangen gebildet wird. Und diesen Totenkopf aufzugreifen wurde ich gebeten. Also schlug ich vor, darüber hinaus eine Wiederholung ebendieses Schädel in einer an eine Wirbelsäule erinnernde Kolummne umzusetzen.

Alien Biomechanik

Bei der Kolumne sind die Augen jedes Schädel gleichzeitig unter den Jochbeinen des darüber angelegten Schädels in einer Reihe zur Fortführung angesetzt. Durch den teilweise angeschnittenen ursprünglichen Schädel und den Übergang in die Kolumne konnte ich den geraden, statischen Teil an die Elle setzen und somit diese zwei Grundprinzipien miteinander kombinieren. So, und wenn jetzt jemand das Ganze Schlaubi-Schlumpf-Gequatsche tatsächlich durch gehalten haben sollte. Jetzt, und endlich, jetzt kommen wir zu dem, was wir an der Biomechanik so mögen. Das kleine süße, putzige aus dem Ei hüpfende Alien. Schließlich kann keine Giger Biomechanik in aller Konsequenz ohne Alien. Letztendlich hatten wir zum Innenarm neben dem ganzen Gefiesel noch Platz für was Grobes. Und selbst wenn es klein, süß, putzig und aus dem Ei hüpfend ist. Was gibt es gröberes als ein Alien?

 

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Giger Biomechanik Tattoo Raul it for Life Tätowierstudio München Taufkirchen
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Totendame

Totendame

Das Projekt gibt es bereits hier, ich wollte es nur noch mal als Fullsleeve einstellen. Deswegen der Text nochmal.

Knochendame Tattoo

Die Biomechanik Lady of Death ist wie der Name bereits verrät feinster Adel. Aus dem uralten Adelsgeschlecht der of Death, oder auch o´Detzzh, ist sie nur selten in die Form von einem Tattoo zu verbannen. Eigentlich nur durch einen magischen Kreis natürlich. Aber den haben wir vergessen. Schließlich ging es auch ohne. Eher ist es so, dass sie scheu um den Träger herumschleicht, um sich dann wieder schnell in der Senke des of Death Valleys auf ihrem knochigen Ross vom Knochenstaub zu machen. Hin zum Knochenacker. Freie Hand zu haben bekommt in dem Zusammenhang mit der Lady of Death einen etwas makabren Aspekt. Deshalb, wenn ich freie Hand hatte, dann nur insoweit, dass ich soviele verschiedene morbide Elemente einfließen lassen konnte, wie ich wollte. Gepaart mit Biomechanik, natürlich.

Ausgangslage

Ausgangslage war denn eigentlich eine Zeichnung einer klar als Vorfahrin des Lady of Death Tattoo erkennbaren Schädeldame. Auf der sollte ich aufbauen und ein allsehendes Auge, ein Herz, noch einen Schädel dazu basteln. Nun ja, alles zusammen braucht dann aber doch ein wenig Plan und Zusammenhang. Auch wenn ich auf viele Details und verschiedene Ebenen stehe, so braucht es einen durchgehenden Faden. Gerade bei einer so hohen Lady wie der Lady of Death. Nur ein Portrait zu machen, körperlos sozusagen, kam nicht in Frage. Denn dafür ist ein ganzer Arm in dieser Form einfach viel zu schade. Das funktioniert bei einer anderen Art von Tattoo, Einem anderen Stil. Deswegen hatte ich den Gedanken, Kopf zusammen mit Körper zu gestalten.

Basteln und Aufbauarbeit

Nur die Zeichnung der Lady alleine war schon nett genug. Wenn ich mich richtig erinnere hatte sie bereits dieses Art Diadem aus der Stirn wachsen in der Zeichnung, die mir als Orientierung mitgebracht wurde. Die Form konnte bequem für ein Augapfel verwendet werden. Schließlich muss man ja etwas für die Schulter tun. Um die Schulter im Wahrsten Sinne abzurunden. Darüber hinaus Hörner? Nur her damit. Und dann kam mir die Idee mit der Halskrause. Eigentlich keine Halskrause in dem Sinne, eher ein hochstehender Kragen. Übrigens habe ich Krebspanzer als Orientierung für den Stehkragen verwendet. Und selbst wenn es absurd sein mag. Nichtsdestotrotz hat es die Form einfach zu gut her gegeben. Die Schultern der Lady konnten auf der Form eines Biberschädels aufbauen. Dadurch gab es noch eine nette Möglichkeit für ein paar Augen mehr. In diesem Sinne durften Segenshand und Pommesgabel nicht fehlen.

Innere Werte

Traditionell haben innere Werte gerne ihren Platz im Arminneren. Angeblich sollen die Japaner ihre schlüpfrigen Tattoos in der Innenseite der Arme stechen lassen. Im Grunde genommen war es hier der Gedanke, noch eine Wirbelsäule zu basteln. Besser gesagt, die Dame sozusagen durch die Ansicht von Hinten zu erweitern. Macht ja nur Sinn, wenn es auf der gegenüberliegenden Seite von der Dame liegt, so ein Innenarm.  Untem Strich fehlt in dem Brustkorb dann halt mal etwas Rippchen. Wobei dort ist dann die Form des fehlenden Herzens zu erblicken. Und wenn schon die Dame kein Herz hat, wo kann das den sein? Natürlich! Das Herz kam dann entsprechend an den Unterarm. Zu einem weiteren Schädel. Denn ja, Schädel kann man nie genug haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Otter Love

Otter Love

Otter Love

Als Freund netter Sprüche kann ich eines sicher sagen. Mit nem Otter gehts viel flotter. Der war flach? Ja, auf jeden Fall nicht so hoch wie der Grand Teton Nationalpark in Wyomig. Was hat der hiermit zu tun? Wir werden sehen. Der ein oder andere Tattoo- und Naturbegeisterte hat es schon gesehen. Ein tätowiertes Tier, und in diesem ist eine Silhouette von Bergen und Bäumen zu sehen. In der Regel sind diese dann vom Stil graphisch, eher in die Richtung Lineart zusammen mit Dotwork. Was ist aber, wenn einige der einzubringenden Elemente Tiere sind? Und diese Tiere einfach mal echt viele sind. Fuchs, Bison, Bär. Und nicht zu vergessen der Otter. Oder besser zwei Otter?

Otter Love, besser zwei als einer

Klar, zwei ist besser als einer. Vor allem wenn es um Otter Love geht. Denn die sind eher gesellige Tierchen. Putzig auf dem Rücken im Wasser liegend kann man die auf Bildern bewundern. Oder einfach nur so durch das Wasser pflügend. Un d Wasser soll definitiv mit hineinfließen in das Tattoo. Weich. Im Gegensatz zu dem Grand Teton. Denn das war ein Urlaubsziel, das wohl sehr beeindruckend war. Und das soll mit verewigt werden in dem Tattoo namens Otter Love. Gegensätzlich zu den vorher erwähnten Line und Dotwork Arbeiten soll es jedoch nicht lediglich aus harten Linien bestehen. Sondern es soll eben die verschiedenen Elemente miteinander vereinen.

Qual der Wahl

Wie oben schon gefragt, was ist, wenn als Vorgabe nicht nur ein Tier eingebracht worden ist? Und dabei zum Ausdruck gebracht wird, dass sie ja eigentlich alle mit im Ringelreihen dabei sein sollen? Dann muss man puzzlen. Und genau das war es, was ich gemacht habe. Puzzle gespielt. Ich erspare die verschiedenen Schritte, die in der Entwicklung damit einhergingen. Es waren einige. Schließlich muss man beim Puzzle die verschiedenen Elemente zusammenfügen. Und jeder, der schon mal ein Puzzle gelegt hat weiß, dass das nicht so ganz so schnell vonstatten geht. Allerletzten Endes haben wir es dann aber so umgesetzt, dass alles dabei ist. Wenn man genauer schaut, dann sieht man im Wasser als Well einen Büffelkopf. Darüber hinaus einen Bären mit offenem Maul, über ihm ein Lachs. Und ein Fuchs. Habe ich etwas vergessen? So wie die Silhouette des Grand Teton, mitsamt Bäumen in den Ottern?

Otter Fuchs Fisch Bär und Bison Tattoo

 

 

 

 

 

 

Fenriswolf Tattoo

Fenriswolf Tattoo

Fenriswolf Tattoo

Ein Fenriswolf Tattoo verbindet den Träger zwangsläufig mit der nordischen Mythologie. Und in der gibt es so einiges, was man bildlich umsetzen kann. Nicht nur den Fenriswolf selbst. Darüber hinaus auch die Raben Hugin und Munin. Sie versinnbildlichen Gedanken und Erinnerung. Und sie sitzen auf der Schulter. Und was die keltische Ornamentalik anbetrifft kann man nicht viel sagen außer Knotenwerk. Somit hat man ein gerüttelt Maß an Elementen, die man in so ein Fenriswolf Tattoo mit einfließen lassen kann.

Körperliche Herausforderung

Nun ist es ja nicht unbedingt so, dass es nicht schon den ein oder anderen Fenriswolf als Tattoo im Netz zu bewundern gibt. Allerdings sollte es dann doch etwas anderes werden. Denn selbst, wenn die ein oder andere Vorlage ihren Weg auf meinen Desktop fand. Im Endeffekt gab es immer eine Ecke oder Kante, die so nicht gepasst hat. Schließlich sollte es nicht ein plakativer stilisierter Kopf werden. Es sollte ein größtenteils realistischer Kopf werden. Nachdem das sich dann allerdings mit den beiden Raben ein wenig beißen würde hellte ich ihn dann doch etwas auf. Schließlich ist eines klar. Raben sind einfach mal schwarz. Um sie dann doch nicht zu dunkel zu gestalten wurde hier ein harter Kontrast eingesetzt. Nicht dass sich die Raben in dem Wolf verlieren. Genauer gesagt in seinem Körper.

Keltisches Knotwork

Nun stellte sich die Frage, wie man denn den Wolf so aufbauen könnte. Hilfreich war dabei ein Buch, das mir eine Zeichnung aufgrund eines Grabfundes aus Hintschingen offenbarte. Hierbei war der Körper in wundersamer Weise verdreht und bildete kreisrunde Überlappungen. Somit erschien es als optimal an der Schulter einen Cut zu machen. Hugin und Munin sollten mit in das Tattoo. Nachdem das sich nicht so hundertprozentig in das Tattoo integrieren ließ schlug ich vor, die Köpfe der Raben an zwei Spitzen eines dreiseitigen Knotens zu setzen, der sich in dem Kreisrund der Vorderpfoten auf der Schulterkugel befinden sollte. Somit bestand die Möglichkeit, den Kopf auf der Brust von dem Körper auf dem Arm abzusetzen. Der Körper wurde in klassischer Art in einem Knotenwerk konzipiert, wenngleich dieses gleichzeitig die Formen des Armes berücksichtigen musste. Keiner mag Schlaubi Schlumpf, besonders nicht, wenn er vor einem Tattoo steht und sagt da wäre eine Beule.

Knoten unter Knoten

Das wunderbare an keltischen Knotwork Tattoos ist, dass sie vor Herausforderungen stellen. .Denn man kann damit so viel machen. Drunter und drüber und das dann nochmal von vorne. Und damit der Körper sich von den Pfoten noch ein bisschen absetzt wurde in den nochmal ein wenig Knotenwerk eingebaut. Besonders toll an dem war, dass es sich nicht nur mit der Form mitdreht, sondern auch größer wird. Und somit einen kleinen Aufwand bereits in der Zeichnung gefordert hat. Zusätzlich wurde mit Dotwork auch noch die Beine in vordergründige und hintergründige Knotenelemente unterteilt. Zusammen mit den weichen grauen stilisiert gehaltenen Knotenelementen innerhalb der Beine gibt das eine angenehme Auflockerung. Und nachdem der Wolf halt einfach mal ein blutrünstiges Tierchen ist musste noch ein wenig roter Nebel in den Hintergrund. Verbunden mit ein paar glühenden Augen, versteht sich.

 

 

Fenriswolf Tattoo it for Life München Munich
keltisch tattoo Knoten Tattoo
keltische Mythologie Wolf Tattoo
keltische Mythologie Wolf Raben Tattoo

 

 

 

 

 

 

Fantasy Sleeve Tattoo

Fantasy Sleeve Tattoo

Fantasy Sleeve Tattoo

Alles was das Herz begehrt. Mord, Totschlag, Dämonen. Dazu schöne Frauen, ungewaschene Helden, eine lange Zunge aus einem Dämonenschädel. Weiter Raben und Geier und last but not least die Drecksau des Todes. Jawohl, ja, die Drecksau des Todes. Alles was ein Fantasy Sleeve Tattoo dringend benötigt. Vor allem die Drecksau des Todes darf nicht vergessen werden. Und eine hübsche junge Dame namens Ginger. Das ist der Stoff aus dem Fantasy gemacht ist. Nicht nur in einem Tattoo. Aber alles mal der Reihe nach. Schließlich ist das Teil nicht in einer dunklen, mondverhangenen Nacht entstanden. Gegenteilig war da ein wenig Zeit mit am Start.

Fantasy Art

Fantasy Art, das war eigentlich „der“ Begriff in der kommerziellen Ölmalerei des 20. Jahrhunderts. So wie im Bereich der Pin Up Malereien Gil Elvgren ein Begriff war, um den Niemand herum gekommen ist so wurde im Bereich Fantasy Frank Frazetta gefeiert. Oder aber auch Boris Valejo. Muskulöse Helden, leicht bekleidet, á la Conan der Barbar. Nicht wenige dieser Arbeiten fanden Einzug in die Pop-Kultur und daneben auch in die Album-Kunst diverser Bands. Besonders im Metall-Bereich wurde gerne auf diese Form der Darstellung zurück gegriffen. Und an derartiger Album-Kunst sollte ich mich orientieren.

Zeitlose Darstellung

Nicht jede Darstellung von Fantasy Tattoos ist zeitlos. Bereits in den 2000 er Jahren gab es internationale Bestrebungen, Ölbilder mehr oder weniger gelungen als Tattoo zu verewigen. Damals feierten die ersten Tattoos ohne Linien ihren Einzug in den Zirkus. Leider kam die Erkenntnis, dass das auf keinen Fall der Ewigkeit zugänglich war. Somit änderte sich auch der Stil solcher Arbeiten. Keinesfalls sind Fantasy Tattoos dadurch allerdings vom Markt verschwunden. Sie haben sich lediglich den künstlerischen und technischen Begebenheiten angepasst. Heute diktiert oftmals der Computer, was gemacht wird. Wobei auch das leider nicht eins zu eins auf die Haut übertragbar ist. Deshalb kann man zwei Sachen sagen. Einerseits ist ein Tattoo ohne Linien nur bedingt haltbar.

Kombinierte Ausarbeitung

Wenn man weiß, wie Linien zu setzen sind kann das als Stilmittel verwendet werden. Andererseits sind Tattoos mit großflächigem dunklen Hintergrund oftmals einfach nur Platzverschwendung. Besonders da auch sie der Veränderung unterliegen, sobald sich Kontraste  verlieren. Zurück bleibt ein Fleck. In diesem Fall habe ich eine kombinierte Ausarbeitung angestrebt. Dunkle Flächen im Hintergrund ergeben eigene Motive, so wie den Rabenflügel, der das Frauengesicht hinterlegt und nach vorne schiebt. Gleichzeitig wurde der Griff vom Dolch der Frau mittels hartem Kontrast in den Kontext integriert, ohne in den Hintergrund zu treten. Gleiches gilt für den Dämonenschädel. Dieser wird von dem Frauengesicht einerseits durch ihre Haare getrennt, die sich in Form und Fluss in die Zunge des Dämonenschädels ergeben.

Unterhalb des Todes´ Dolchstoß

Rot ist wie bekannt eine wunderbare Signalfarbe. Voll, rund und sich in den Vordergrund drängend. Nun, leider auch eine dunkle Farbe, aber sei es drum. Es hat auf jeden Fall seine Momente. Aus dem Grund habe ich den ersten Schwerthieb in dem Sinne in einer Kombination geführt. Einerseits war es der Schwerthieb des Kriegers, der den in der Ellbeuge gelegenen Kopf abtrennt. Andererseits konnte dadurch der Dolch der Dame verkürzt werden. Und schlußendlich wurde dadurch der Schädel mit der Zunge in eine Dynamik gezwungen. Nun, eigentlich seine Zunge. Weiter nach unten wurde stark im kontrastreichen Bereich gearbeitet. Um den hochspringenden Krieger noch abzusetzen musste das Pferd sehr dunkel gearbeitet werden, ohne zugleich einfach nur ein Schemen zu werden.

Flächen als Stilmittel

Wie oben beschrieben könnte man das Pferd einfach Schwarz machen. In dem Sinne als Silhouette. Allerdings wäre das als Stilmittel sehr stark im Hintergrund anzusiedeln, und das ergibt sich nicht aus dem Aufbau des Tattoos. Gegenteilig soll das Pferd zwar hintergründig sein, allerdings unmittelbarer Hintergrund und nicht in dem Sinne tiefe oder Horizont- Ebene. Denn das Pferd sollte auch noch ein wenig in das dynamische Geschehen integriert sein. Was uns zu einem Knackpunkt im Abschluss des Fantasy Tattoo nach unten bringt. Das Tattoo musste ja irgendwo aufhören. Und so kam der Gedanke, dass es in eine glühende Spalte fällt. Und weil sich glühende Spalten so ungern am Handgelenk befinden machten wir daraus eine Drecksau des Todes.

Drecksau des Todes

Wie könnte jemand der Meinung sein, es bräuchte nicht ab und zu ein Bild der Drecksau des Todes? Wir war definitiv dieser Meinung. Eigentlich entstand das aus einer Gedankenspielerei. Das Pferd sollte stürzen. Einfach auch um es mit der Form optimal auszugestalten. Schließlich musste das Pferd einerseits vertikal positioniert werden um den Pferdekopf optisch nicht durch die Lage auf dem Arm und infolge der Armdrehung vom Körper zu trennen.  So kam es zu der Drecksau des Todes. Inspiriert von dem Schädel eines Schweins, mit Hauern und natürlich mit Zunge. Somit hatten wir Rot für den Hintergrund, um die grauen Elemente nach vorne zu drücken. Gleichzeitig wurde das Ganze tief. Und weil wir noch ein wenig Platz hatten machten wir uns daran, noch einen Säbelzahntiger-Schädel mit Ginger davor zu tätowieren.

Streitpunkt Tattoo Schönheit

Ein Jeder der tätowiert ist weiß, dass über Tattoos gestritten wird. Denn Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Dieses Risiko gehe ich sehr ungern ein. Es war nur naheliegend, die Dame mit dem Hinterkopf zum Betrachter zu verewigen. Schließlich muss man sich dann nicht mit egal wem darüber streiten ob das jetzt ein hübsches Gesicht ist oder ob ein überfahrener Ork sogar noch besser aussieht. Darüber hinaus konnte man dadurch den Schädel des Tigers schön aufgerissen ausarbeiten. Einfach mal wieder, um dem Platz zu entsprechen.

Fantasy Tattoo Sleeve München Munich Raul it for Life Tattoo
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Biomechanische Masken Tattoo

Biomechanische Masken Tattoo

Biomechanische Masken Tattoo

Masken sind unsere täglichen Begleiter. Schließlich symbolisieren sie die unterschiedlichsten Seiten des Lebens an und für sich. Mitunter auch von uns selbst, als Bestandteile unserer Persönlichkeit. Wobei man da nicht zu viel mit hinein interpretieren sollte. Ansonsten könnte man zu wirklich sehr schrägen Interpretationen kommen in diesem Fall eines biomechanische Masken Tattoos. Vielmehr kann man hier sagen, dass es um verschiedene Aspekte des Lebens ging. Einerseits solche die gefallen. Andererseits solche die verbinden.

Orientierungen des Lebens

Es ist ja nicht so als ob der Mensch eine Insel wäre. Er ist nicht alleine. Und das gilt genauso für Tätowierer. Dementsprechend kommt es durhaus mal vor, dass der ein oder andere Kunde den Stil von einem anderen Tattoo-Künstler gut findet und aber ansonsten so zufrieden mit meiner Arbeit ist, dass er oder sie mich darum bitten diesen Stil zu integrieren. Das war hier durchaus der Fall. Das zentrale biomechanische Frauengesicht als Maske sollte in der Art an Tattoo  Arbeiten von jemand anders angelehnt sein. Ansonsten sollte es aber eigenständig wirken, also nicht kopiert werden. Mit dieser Vorgabe machte ich mich gerne an die Arbeit. Insbesondere weil der Leim der die einzelnen Aspekte zusammen halten sollte mal wieder Biomechanik war. Wobei auch hier gewisse Vorgaben galten. Unter anderem war klar formuliert, dass es keine freie Haut geben sollte. Lediglich Schwarz-Graue Schattierungen und hier und da weiße Highlights.

Leben und Tod

Nun kann man natürlich es als absolut banal bezeichnen. Und es mag auch banal sein. Allerdings ist eines klar. Es geht um Leben und Tod. Unter das Frauengesicht wurde ein Totenschädel gesetzt. Allerdings lediglich teilweise. Letztendlich sollte es einzelne Stages verbinden, das biomechanische Masken Tattoo. Nur nicht zu dominant, eher in der Art eines Schattens vom Gesicht. Weiter unten baute ich ein Zahnrad ein, als Symbol für die Verknüpfung von eben und Tod in diesem Tattoo. Und die Biomechanik wurde als fließendes Element zum Überleiten von einem Zustand zum anderen Zustand eingesetzt. Besonders legte ich Wert darauf, dass einzelne Elemente aus zwei Perspektiven durchaus unterschiedliche Betrachtungen auslösen können. Beispielsweise ist am Unterarm eine Maske. Ein Zahn dieser Maske ist gleichzeitig das Horn von einem Teufels-Totenkopf. Auch an anderen Stellen morphen Elemente in einander hinein.

Bei dem Video bitte ich um Verzeihung, dass ich in ein Programm gefallen bin. Ich hoffe trotzdem, dass rüber kommt, was zu sehen ist.

 

biomechanik Frau Maske

 

 

 

 

 

 

Zahnräder Tattoo

Zahnräder Tattoo

Zahnräder Tattoo

Bei einem Zahnräder Tattoo ist es der Logik nach nicht nicht nur ein einziges Zahnrad, das in dem Tattoo auftauchen soll. Und wenn man mal Ansage bekommt wie „Ritzel sollen es sein“, dann bietet es sich an von denen einfach mal mehr zu machen. Schließlich sind Zahnräder in einem Tattoo eine wunderbare Sache. Versinnbildlichen sie doch das Ineinandergleiten verschiedenster Elemente dieser Welt, wie wir sie kennen. Und nicht nur das. Mechanik ist genauso verknüpft wie Dynamik und Bewegung, im wahrsten Sinne. Letztendlich geben Zahnräder auch die wunderschöne Ordnung eines geschmierten Ablaufes wieder. Alles ist an seinem Platz. Funktionalität in Reinform im Zahnräder Tattoo.

Formen und Funktionen

Zahnräder kommen bekanntlich in allen möglichen Formen und Funktionen daher. Wer sich damit gerne auseinandersetzt, für den ist das Deutsche Museum in München ein toller Ort, eine wahre Fundgrube. Allerdings ist hier eine Warnung auszusprechen. Es könnte passieren, dass der Kopf sich danach nicht mehr in der richtigen Weise bewegt. Er könnte eine Entschuldigung haben, warum er sich überhaupt nicht mehr bewegt. So wie die Unendlichkeitsmaschine. Bei dieser kommen durch den Einsatz von Zahnrädern mit Übersetzungsgetriebe am Ende der Zahnrad-Verkettung keine Bewegung mehr an. Nehmen wir ein Zahnrad, das  mit einer Untersetzung von 7 ausgestattet ist. Das heißt es dreht sich im Vergleich Eingangsgeschwindigkeit zu Ausgangsgeschwindigkeit 7 zu 1. Gegeben einen  Aufbau von 16 gleichartigen Zahnrädern wird aus einer Sekunde im Eingangsgetriebe eine knappe entspannte Million Jahre im letzten Ausgangsgetriebe. Es ist einbetoniert, um zu zeigen, wie sich Verknüpfungen auswirken.

Nichts Politisches

Nichtsdestotrotz wollen wir hier nicht mit dem Finger auf die Politik oder die geistige Gesinnung einiger Leute in diesem Land zeigen. Schließlich habe ich ja das Prinzip, nichts Politisches zu machen. Nein, wir wollen Dynamik. Wir wollen Mechanik. Darüber hinaus wollen wir ganz klar Biomechanik. Selbstredend im Tattoo. Und so wurde in dem Fall das zentrale Zahnrad ein mehrlagiges Ritzel, das sich schön in die Rundung der Wade einpasst. Ferner haben wir noch ein paar Zahnräder aus frontaler Perspektive auf das Schienbein gesetzt. Einfach um die gerade Linie des Schienbeins zu nutzen. Weiter wurde die Form der Wade mit der Einfassung des Kolbens noch ins Oval hin betont. Ich habe sie nicht gezählt. Allerdings könnte man wirklich feststellen, es gibt hier ein paar Zahnräder in diesem Tattoo.

Zahnrad Tattoo it for Life tattoo
Zahnrad Ritzel Tattoo Raul it for life
Kolben Biomechanik Tattoo Raul it for Life
Ritzel Zahnrad Tattoo Biomechanik
Zahnräder Tattoo Ritzel Mechanik
Zahnräder Biomechanik Tattoo
Zahnräder Biomechanik Tattoo

 

 

 

 

 

 

Ganesha Tattoo

Ganesha Tattoo

Ganesha Tattoo

Ein Ganesha Tattoo kommt selten allein. Nein, es kann auch noch ein zweites Ganesha Tattoo dabei sein. Aber nehmen wir uns doch nochmal die Mühe und erklären, was es so mit Ganesha auf sich hat. Ganesha ist ein indischer Gott. Anscheinend ist er nicht nur in Indien einer der beliebtesten Götter. Darüber hinaus ist er wohl außerhalb Indiens der beliebteste Gott. Die Darstellungsformen von Ganesha sind wie bei allen indischen Göttern sehr umfänglich. Das kommt immer darauf an, welchen Aspekt er vor dem Betrachter ausbreiten soll. Laut einem Buch, das ich 2007 aus Indien mitgenommen habe gibt es basierend auf den die Meditation einleitenden Doppelversen Dyanas Shlokas 32 verschiedene Formen, in denen sich Ganesha darstellen kann. Und ja! Es soll den ein oder anderen Tätowierer geben, der über eine einigermaßen umfangreiche Bibliothek verfügt.

Tanzender Ganesha Tattoo

Unter den verschiedenen Darstellungen Ganeshas ist oft die tanzende Version zu finden. Schließlich ist Ganesha nicht nur der Beseitiger von Hindernissen, sondern wird auch als Gott der Kreativität angesehen. Poesie, Musik, Literatur und Tanz sind ihm zugeordnet. Und so wurde in dem vorliegenden Tattoo Ganesha einfach tanzend dargestellt. Darüber hinaus sollte er größtenteils in Grau sein, soweit ich  mich erinnere. Aber nicht zu dunkel. Nicht zu massiv. Und mit einem Heiligenschein um ihn herum, sowie einem Mantra in Sanskrit. Somit stand ich vor der üblichen Herausforderung, die einzelnen Elemente so in Zusammenhang zu setzen, dass sie sich unterstützen. Aus diesem Grund arbeitete ich Ganesha insgesamt in der Grauschattierung so flächig, wie möglich. Lediglich ein paar wenige Highlights wie die Stirn und die Handfläche mit dem Om-Zeichen sind mit Weiß gearbeitet. Abschließend schlug ich vor, um Ganesha noch eine Linie mit einem hellen Gelb zu setzen. Diese sollte dazu beitragen, Ganesha als gesamten Körper herauszustellen und nach vorne zu schieben. Allerdings ohne, dass eine komplette Fläche in Farbe gearbeitet werden musste.

tanzender Ganesha Tattoo it for life hits for life shit for life tattoo Münhen Taufkirchen
tanzender Ganesha mit Lotus Tattoo it for life hits for life shit for life tattoo Münhen Taufkirchen
tanzender Ganesha mit Süßem Tattoo it for life hits for life shit for life tattoo Münhen Taufkirchen