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Chtulhu Tattoo

Chtulhu Tattoo

 

Chtulhu Tattoo

Chtulhu, wer soll dass denn schon wieder sein? Dem Adepten ist er ein Begriff, dem Uneingeweihten wird er das Letzte sein, bevor er mit einem saftigen „Crunch“ verschlungen wird. Oh ja, Hail Chtulhu. Wartend auf seinem Thron in der tiefen See, darauf wartend dass er träumend die dunkle Nacht übersteh. Um dann hungrig sich auf die Welt zu stürzen. Sagt auf jeden Fall H.P.Lovecraft. Aber der sagt ja auch ne Menge.

Alte Götter

Alte Götter braucht der Mensch, gscheid gefräßig, Jungens und Mädels, vor denen man noch Respekt haben muss. Also nicht so was Nettes, Vergebendes . Nein. Und deswegen huldigen wir mal wieder nicht nur dem Teufel, sondern zünftig den alten Göttern. Naja, ist ja fast dasselbe.

Alpha und Omega

Alpha und Omega, der Anfang und das Ende. Das ist es was uns im Moment interessiert. Angefangen hat das Ganze nämlich schon vor geraumer Zeit. Und dazwischen lag etwas, was uns in der allgemeinen Erzählung unserer heiligen Zeit als Sakrosankt und erstrebenswert geschildert wird: eine Ehe. Deswegen konnte der Anfang, das Tattoo am Oberarm, nicht nahtlos an das Ende  angeschlossen werden. Aber schließlich hat alles einmal ein Ende, und da galt es sich an die alten Götter zu erinnern und sich den Arm mit einem lauten „Hail Chtulhu“ auf den Lippen einschwärzen zu lassen. Es wird zu der Entschlossenheit und Rückbesinnung auf die wahren Werte des Lebens gratuliert.

 

 

 

 

 

Hits for Life it for Life shit for Life Tattoo München

Giger Biomechanik

Giger Biomechanik

 

Giger Biomechanik

H.R.Giger, der Gottvater der Biomechanik ist immer wieder im Tattoobereich ein gerne imitierter Künstler. Und immer wenn ich mich mit einem solchen Wunsch konfrontiert sehe muss ich Vorstellungen gerade rücken. Denn das geht nicht. Wenigstens geht eine Giger Biomechanik nicht so, wie das auf den Leinwänden von Giger verewigt wurde. Denn dabei wird gerne etwas außer Acht gelassen. Erstens waren Gigers Werke tatsächlich Leinwände gewisser Größe. Und zweitens war das Malwerkzeug der Wahl in Gigers Kunstwerken der Airbrush. Oder wie er es gerne nannte der Luftpinsel. Weiterhin erstellte Giger seine Kompositionen regelmäßig mit Hilfe von Schablonen. Denn nur so konnten die durchscheinenden Effekte generiert werden. Indem der Farbauftrag durch Einstellung des Luftdrucks mal stärker, mal leichter ausgeprägt wurde. Und so etwas mit einer Tätowierung zu erreichen ist per se unmöglich.

New York City Serie

Die Farbe unter der Haut hat ihre eigene Dynamik. Sie bleibt nicht dort, wo sie Anfangs war. Sie bewegt sich und breitet sich im Laufe der Zeit, wenngleich je nach Technik, mal weniger und mal stärker aus. Vielleicht ein wenig wie New York, der Moloch. Unter anderem im Zusammenhang mit der Oskarverleihung für Gigers Breakthrough, dem Film „Alien“ wurde der Giger Biomechanik Zyklus „New York City“ geschaffen. Eine Sammlung von 28 Werken, eine Hommage an die seit Kindheit faszinierende Stadt. Bizarr, mechanisch, ein organisch funktioneller, maschinisierter Moloch. Und mit einem von diesen Werken sollte ich den Herrn Larch beglücken. Nämlich New York City XI. Ob dieses Werk itself wiederum an den 2014 verstorbenen Künstler sein sollte kann ich nicht sagen. Was ich ihm sagen konnte war, dass ich das Teil so wie es original ist am Unterarm nur auszugsweise umsetzen könne.

Fluß vs. Statik in der Giger Biomechanik

Der Unterarm wird wesentlich durch den Musculus brachioradialis und carpi radialis longus bestimmt. Die ansonsten longitudinal verlaufenden Muskeln werden am Ellbogen in dem Sinne gekreuzt und überlagert. Diesen oftmals ausgeprägten Muskelbauch gerade anzuschneiden resultiert immer in einer Verzerrung. Und das nicht nur wegen dem Schatten, den der Muskelbauch zwangsläufig wirft. Auch durch seine Funktion, die Ellen-Speichen-Drehung. Gegenteilig ist die Serie New York City maßgeblich geprägt von geraden, gewachsen anmutenden aber dennoch statischen Elementen. Auch im Fall von New York City XI. Wesentliches Element ist dabei jedoch unter anderem ein Totenkopf, der aus den Fragmenten der Leitungen und Zahnstangen gebildet wird. Und diesen Totenkopf aufzugreifen wurde ich gebeten. Also schlug ich vor, darüber hinaus eine Wiederholung ebendieses Schädel in einer an eine Wirbelsäule erinnernde Kolummne umzusetzen.

Alien Biomechanik

Bei der Kolumne sind die Augen jedes Schädel gleichzeitig unter den Jochbeinen des darüber angelegten Schädels in einer Reihe zur Fortführung angesetzt. Durch den teilweise angeschnittenen ursprünglichen Schädel und den Übergang in die Kolumne konnte ich den geraden, statischen Teil an die Elle setzen und somit diese zwei Grundprinzipien miteinander kombinieren. So, und wenn jetzt jemand das Ganze Schlaubi-Schlumpf-Gequatsche tatsächlich durch gehalten haben sollte. Jetzt, und endlich, jetzt kommen wir zu dem, was wir an der Biomechanik so mögen. Das kleine süße, putzige aus dem Ei hüpfende Alien. Schließlich kann keine Giger Biomechanik in aller Konsequenz ohne Alien. Letztendlich hatten wir zum Innenarm neben dem ganzen Gefiesel noch Platz für was Grobes. Und selbst wenn es klein, süß, putzig und aus dem Ei hüpfend ist. Was gibt es gröberes als ein Alien?

 

Giger Biomechanik Tattoo Raul it for Life München Tattoostudio
Giger Biomechanik Tattoo Raul it for Life Tätowierstudio München Taufkirchen
Giger Biomechanik Tattoo Raul it for Life Tattoostudio München Taufkirchen<br />

 

 

 

 

 

 

Totendame

Totendame

Das Projekt gibt es bereits hier, ich wollte es nur noch mal als Fullsleeve einstellen. Deswegen der Text nochmal.

Knochendame Tattoo

Die Biomechanik Lady of Death ist wie der Name bereits verrät feinster Adel. Aus dem uralten Adelsgeschlecht der of Death, oder auch o´Detzzh, ist sie nur selten in die Form von einem Tattoo zu verbannen. Eigentlich nur durch einen magischen Kreis natürlich. Aber den haben wir vergessen. Schließlich ging es auch ohne. Eher ist es so, dass sie scheu um den Träger herumschleicht, um sich dann wieder schnell in der Senke des of Death Valleys auf ihrem knochigen Ross vom Knochenstaub zu machen. Hin zum Knochenacker. Freie Hand zu haben bekommt in dem Zusammenhang mit der Lady of Death einen etwas makabren Aspekt. Deshalb, wenn ich freie Hand hatte, dann nur insoweit, dass ich soviele verschiedene morbide Elemente einfließen lassen konnte, wie ich wollte. Gepaart mit Biomechanik, natürlich.

Ausgangslage

Ausgangslage war denn eigentlich eine Zeichnung einer klar als Vorfahrin des Lady of Death Tattoo erkennbaren Schädeldame. Auf der sollte ich aufbauen und ein allsehendes Auge, ein Herz, noch einen Schädel dazu basteln. Nun ja, alles zusammen braucht dann aber doch ein wenig Plan und Zusammenhang. Auch wenn ich auf viele Details und verschiedene Ebenen stehe, so braucht es einen durchgehenden Faden. Gerade bei einer so hohen Lady wie der Lady of Death. Nur ein Portrait zu machen, körperlos sozusagen, kam nicht in Frage. Denn dafür ist ein ganzer Arm in dieser Form einfach viel zu schade. Das funktioniert bei einer anderen Art von Tattoo, Einem anderen Stil. Deswegen hatte ich den Gedanken, Kopf zusammen mit Körper zu gestalten.

Basteln und Aufbauarbeit

Nur die Zeichnung der Lady alleine war schon nett genug. Wenn ich mich richtig erinnere hatte sie bereits dieses Art Diadem aus der Stirn wachsen in der Zeichnung, die mir als Orientierung mitgebracht wurde. Die Form konnte bequem für ein Augapfel verwendet werden. Schließlich muss man ja etwas für die Schulter tun. Um die Schulter im Wahrsten Sinne abzurunden. Darüber hinaus Hörner? Nur her damit. Und dann kam mir die Idee mit der Halskrause. Eigentlich keine Halskrause in dem Sinne, eher ein hochstehender Kragen. Übrigens habe ich Krebspanzer als Orientierung für den Stehkragen verwendet. Und selbst wenn es absurd sein mag. Nichtsdestotrotz hat es die Form einfach zu gut her gegeben. Die Schultern der Lady konnten auf der Form eines Biberschädels aufbauen. Dadurch gab es noch eine nette Möglichkeit für ein paar Augen mehr. In diesem Sinne durften Segenshand und Pommesgabel nicht fehlen.

Innere Werte

Traditionell haben innere Werte gerne ihren Platz im Arminneren. Angeblich sollen die Japaner ihre schlüpfrigen Tattoos in der Innenseite der Arme stechen lassen. Im Grunde genommen war es hier der Gedanke, noch eine Wirbelsäule zu basteln. Besser gesagt, die Dame sozusagen durch die Ansicht von Hinten zu erweitern. Macht ja nur Sinn, wenn es auf der gegenüberliegenden Seite von der Dame liegt, so ein Innenarm.  Untem Strich fehlt in dem Brustkorb dann halt mal etwas Rippchen. Wobei dort ist dann die Form des fehlenden Herzens zu erblicken. Und wenn schon die Dame kein Herz hat, wo kann das den sein? Natürlich! Das Herz kam dann entsprechend an den Unterarm. Zu einem weiteren Schädel. Denn ja, Schädel kann man nie genug haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Biomechanische Masken Tattoo

Biomechanische Masken Tattoo

 

Biomechanische Masken Tattoo

Biomechanik, das wird mir oftmals als Lebensinhalt nachgesagt. Stimmt, als körperliche Person kann ich tatsächlich ohne die Biomechanik nicht gehen. Sehnen und Muskeln sind ein wesentlicher Teil der Biomechanik. Fast genauso wie Masken. Auch Masken sind unsere täglichen Begleiter. Schließlich symbolisieren sie die unterschiedlichsten Seiten des Lebens an und für sich. Mitunter Seiten auch von uns selbst, als Bestandteile unserer Persönlichkeit. Facettenreichtum nennt man das dann wohl. Wobei man da nicht zu viel mit hinein interpretieren sollte, wie beim Ärzteblatt.. Ansonsten könnte man zu wirklich sehr schrägen Interpretationen kommen in diesem Fall eines biomechanische Masken Tattoos. Vielmehr kann man hier sagen, dass es um verschiedene Aspekte des Lebens ging. Einerseits solche die gefallen. Andererseits solche die verbinden.

Orientierungen des Lebens

Es ist ja nicht so als ob der Mensch eine Insel wäre. Er ist nicht alleine. Und das gilt genauso für Tätowierer. Dementsprechend kommt es durchaus mal vor, dass der ein oder andere Kunde den Stil von einem anderen Tattoo-Künstler gut findet und aber ansonsten so zufrieden mit meiner Arbeit ist, dass er oder sie mich darum bitten diesen Stil zu integrieren, so wie in diesem Fall. Das zentrale biomechanische Frauengesicht als Maske sollte an Arbeiten eines Kollegen angelehnt sein. Nicht kopiert, eigenständig wirkend. Mit dieser Vorgabe machte ich mich gerne an die Arbeit. Insbesondere weil Biomechanik die einzelnen Elemente verleimen sollte, wenngleich mit gewisser Vorgabe: keine freie Haut, lediglich Schwarz-Graue Schattierungen und hier und da weiße Highlights.

Es geht um Leben und Tod

Nun kann man die Aussage „Es geht um Leben und Tod“ als effekthascherisch bezeichnen. Und es mag auch banal sein. Allerdings ist eines klar. Es stimmt bei diesem biomechanische Masken Tattoo: Es geht um Leben und Tod. Unter das Frauengesicht wurde ein Totenschädel gesetzt. Allerdings lediglich teilweise. Mir gefiel die Ideee, den Totenschädel wie das Innere einer Uhr mit weggeklappten Deckel zu gestalten, insbesondere durch die Assoziation mit der Zeit, mit der Vergänglichkeit des Daseins. Nur nicht zu dominant, eher in der Art eines Schattens von dem Gesicht. Denn das war der wesentliche Inhalt des biomechanische Masken Tattoos, es sollte die einzelnen Stages des Lebens gekonnt miteinander verbinden, in dem Sinne die Lichtelement und die Schattenseiten.

Ausarbeitung aus einem Guss

Hätte es nicht in seiner Ausarbeitung aus einem Guss sein sollen, wäre auch eine tolle Kollage aus verschiedenen Stilelementen möglich gewesen. Weiter unten baute ich ein Zahnrad ein, als Symbol für die Verknüpfung von Leben und Tod in diesem Tattoo. Und die Biomechanik wurde als fließendes Element zum Überleiten von einem Zustand zum anderen Zustand eingesetzt. Besonders legte ich Wert darauf, dass einzelne Elemente aus zwei Perspektiven durchaus unterschiedliche Betrachtungen auslösen können. Beispielsweise ist am Unterarm eine Maske. Ein Zahn dieser Maske ist gleichzeitig das Horn von einem Teufels-Totenkopf. Auch an anderen Stellen morphen Elemente in einander hinein. Diese Ambiguität macht die Elemente des Lebens schließlich aus: nichts ist so wie es scheint, Zeit verändert die Perspektive.

Perspektivenwechsel

Und zum Schluss noch einen kleinen Perspektivenwechsel. Was macht man, wenn man über ein Programm stolpert, das in seiner Gesamtheit sehr facettenreich ist? Mit kindlicher Begeisterung spielen. Auch wenn ein paar Jahre her, Handy-Apps haben in der Zwischenzeit die selben Effekte mit wesentlich größerer Leichtigkeit integriert. Aber man weiß ja von dem Suchtverhalten, das von Handys ausgelöst wird. Zum Entstehen des Videos hatte ich mir auf jeden Fall keinen Stopper eingebaut. Und mich etwas begeistern können. Und dementsprechend etwas verspielt. Es könnte also etwas verspult sein.Sollte das der Fall sein, so verweise ich auf meine schrecklich verspielte Küntlernatur, bitte um Verzeihung, dass ich in ein Programm gefallen bin und hoffe trotzdem, dass rüber kommt, was zu sehen ist.

biomechanik Frau Maske

 

 

 

 

 

 

Zahnräder Tattoo

Zahnräder Tattoo

Zahnräder Tattoo

Bei einem Zahnräder Tattoo ist es der Logik nach nicht nicht nur ein einziges Zahnrad, das in dem Tattoo auftauchen soll. Und wenn man mal Ansage bekommt wie „Ritzel sollen es sein“, dann bietet es sich an von denen einfach mal mehr zu machen. Schließlich sind Zahnräder in einem Tattoo eine wunderbare Sache. Versinnbildlichen sie doch das Ineinandergleiten verschiedenster Elemente dieser Welt, wie wir sie kennen. Und nicht nur das. Mechanik ist genauso verknüpft wie Dynamik und Bewegung, im wahrsten Sinne. Letztendlich geben Zahnräder auch die wunderschöne Ordnung eines geschmierten Ablaufes wieder. Alles ist an seinem Platz. Funktionalität in Reinform im Zahnräder Tattoo.

Formen und Funktionen

Zahnräder kommen bekanntlich in allen möglichen Formen und Funktionen daher. Wer sich damit gerne auseinandersetzt, für den ist das Deutsche Museum in München ein toller Ort, eine wahre Fundgrube. Allerdings ist hier eine Warnung auszusprechen. Es könnte passieren, dass der Kopf sich danach nicht mehr in der richtigen Weise bewegt. Er könnte eine Entschuldigung haben, warum er sich überhaupt nicht mehr bewegt. So wie die Unendlichkeitsmaschine. Bei dieser kommen durch den Einsatz von Zahnrädern mit Übersetzungsgetriebe am Ende der Zahnrad-Verkettung keine Bewegung mehr an. Nehmen wir ein Zahnrad, das  mit einer Untersetzung von 7 ausgestattet ist. Das heißt es dreht sich im Vergleich Eingangsgeschwindigkeit zu Ausgangsgeschwindigkeit 7 zu 1. Gegeben einen  Aufbau von 16 gleichartigen Zahnrädern wird aus einer Sekunde im Eingangsgetriebe eine knappe entspannte Million Jahre im letzten Ausgangsgetriebe. Es ist einbetoniert, um zu zeigen, wie sich Verknüpfungen auswirken.

Nichts Politisches

Nichtsdestotrotz wollen wir hier nicht mit dem Finger auf die Politik oder die geistige Gesinnung einiger Leute in diesem Land zeigen. Schließlich habe ich ja das Prinzip, nichts Politisches zu machen. Nein, wir wollen Dynamik. Wir wollen Mechanik. Darüber hinaus wollen wir ganz klar Biomechanik. Selbstredend im Tattoo. Und so wurde in dem Fall das zentrale Zahnrad ein mehrlagiges Ritzel, das sich schön in die Rundung der Wade einpasst. Ferner haben wir noch ein paar Zahnräder aus frontaler Perspektive auf das Schienbein gesetzt. Einfach um die gerade Linie des Schienbeins zu nutzen. Weiter wurde die Form der Wade mit der Einfassung des Kolbens noch ins Oval hin betont. Ich habe sie nicht gezählt. Allerdings könnte man wirklich feststellen, es gibt hier ein paar Zahnräder in diesem Tattoo.

Zahnrad Tattoo it for Life tattoo
Zahnrad Ritzel Tattoo Raul it for life
Kolben Biomechanik Tattoo Raul it for Life
Ritzel Zahnrad Tattoo Biomechanik
Zahnräder Tattoo Ritzel Mechanik
Zahnräder Biomechanik Tattoo
Zahnräder Biomechanik Tattoo

 

 

 

 

 

 

Biomechanik Teufel Brust Tattoo

Biomechanik Teufel Brust Tattoo

Biomechanisches Teufel Tattoo

Dieses biomechaniksche Teufel Tattoo auf der Brust ist eine über die Jahre entstandene Arbeit. Nach dem Motto mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Es fing an mit der linken Brust. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht einmal im Fernsten daran gedacht worden, dass das mal in ein biomechanisches Teufel Tattoo münden könnte. Doch eins nach dem anderen.

Links, Rechts, Geradeaus

Wie jeder weiß ist der Tätowierte in jedem Fall ein eigenes Tierchen. Er mag es dreckig. Farbe ist definitiv die Grundlage für dreckig. Er mag es schmerzhaft. Jedenfalls so schmerzhaft, wie es noch zu ertragen ist. Und ob das ein Mögen ist, kann man auch nicht genau sagen. Eher so etwas wie eine romantische Verbindung zum Schmerz. Eine Nadelphobie ist ihm fremd. Er ( und natürlich auch sie) lacht über das Leben. Denn in jedem Termin stirbt er tausend Tode. Wenngleich er den Teufel nicht an die Wand malt, so lässt er ihn sich auf die Brust malen. In dem Fall das biomechanische Teufel Tattoo. Obwohl es ja keine Tode sind, weil der Schmerz ist ja fremd, hilfsweise Programm. Eigentlich kann man das mit dem Tätowieren auf die Initiationsriten anderer Kulturen ausweiten. Möglicherweise mag auch diese Kultur das mal gehabt haben, allerdings ist sie heutzutage eher bestrebt die eigenen Nachkommen zu instrumentalisieren, als Garanten für die Rente. Aber wenn man eins weiß. Dann ist es dass der Tätowierte eins braucht. Er braucht es links, rechts und geradeaus. Und zwar schön langsam. Weil so macht man das in Bayern, in München. Immer schön langsam, gemütlich links, rechts, geradeaus.

Auf die Brust

Obschon es das allgemeine Verständnis ist, dass es mit links, rechts und geradeaus klassisch in die Fresse gehen muss. Daran halten wir uns hier nicht. Nein. Wir landen Körpertreffer. Klare Punkte, auf die Brust. Denn der nächste Schlag ist die rechte Brust. Hier wird zum Kontrast nicht in Farbe gearbeitet, wie auf der linken Seite. Nein, Madam. Nein Sir. Wir mögen Abwechslung. Das kommt unter anderem auch daher, dass das Tattoo unter ein bereits bestehendes graues Tattoo gelegt werden soll. Auch hier ist noch nicht ansatzweise an ein biomechanisches Teufel Tattoo auf der Brust zu denken. Allerdings sind die Weichen bereits gestellt mit Biomechanik. Denn die ist definitiv ein Gaumenschmaus für diesen Träger. Fingerlicking good sozusagen. Zum Finger abschlecken.

In die Ferne Schweifen

Jeder weiß, man soll nicht in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah. Aber anscheinend gibt es immer etwas, das nicht so gut ist. Was einen sozusagen dazu zwingt, in die Ferne zu schweifen. Nenne es Erweiterung. Den Horizont öffnen. Aus der Wohlfühlsphäre raus kommen. Deswegen schweifen wir erst einmal ab. Ab über die Arme. Und auch in das exotische. Selbst wenn wir dem biomechanischen immer treu bleiben. Das ist der Leim, der die Materie zusammen hält. Und wir arbeiten uns so langsam nach unten.

Zurück zur Mitte

Ist die Mitte nicht immer noch das naheliegenste? Das zentrale Element, das alles zusammen hält? Schließlich muss alles seinen Weg wieder zurück zur Mitte finden. Nicht hier immer und ewig Extremitätenist sein. So! Und nach der langen Reise, wohlaufgemerkt, jahrelangen Reise, sind wir dort angekommen, wo wir die ganze Zeit eigentlich hin wollten. Zum biomechanischen Teufel Tattoo. Im japanischen Stil gehalten. Möglicherweise hat man mitbekommen, dass der großflächig ausgelegt ist? Denn das soll es werden. Großflächig. Klar. Deutlich. Übergreifend. Um nicht zu sehr in die Verspieltheit abzudriften. Dementsprechend stellen sich da ein paar Fragen. Was machen wir mit der Überleitung zu den Tattoos auf der Brust? Letztendlich ist das eine Schwarz/Grau, das andere farbig. Und so manche andere Fragen mehr. Die meisten habe ich vergessen.

Drittes Auge

Denn es entsteht vor dem dritten Auge. Nicht meinem dritten Auge. Sondern dem dritten Auge in der Brustmitte. Super Option, um ein weiteres Auge arbeiten zu können. Gleichzeitig, um ein paar feurige Augenbrauen zu verwenden.Die Wangen von dem Teufel, oder im japanischen eigentlich eher Oni sind auf den Rippenbögen und nehmen dort wunderschön die Form auf. Und was braucht ein Teufel tattoo denn wohl am meisten? na, klar. Hörner. Und nachdem wir ja mal mit einem kurzen Ausflug in das Japanische gemacht haben schwenken wir auf den Seiten wieder in die Biomechanik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alien Queen Tattoo Sleeve

Alien Queen Tattoo Sleeve

Alien Queen Tattoo

Es kommt ab und an vor, dass Zeichnungen gefertigt werden, die eigentlich als Orientierung dienen sollen. Zugegeben, das passiert nicht so oft, schließlich hat man ja auch gerne was anderes zu tun.  Und dann kommt es vor, dass tatsächlich dieses Teil so gefällt, dass es als Tattoo umgesetzt werden soll. In dem Fall war die fragliche Zeichnung die einer Alien Queen. Somit optimale Grundlage für ein Alien Queen Tattoo. Ich wollte neue Wege gehen, experimentieren. Nicht nur neue Wege, weil ich bislang noch nie eine Alien Queen gemacht hatte. Weder als Zeichnung noch als Tattoo. Skizzen nicht berücksichtigt. Vielmehr sollte auch die Positionierung neue Wege gehen. Muskeln und den Körperfluss etwas anders umsetzen, anschneiden und Teilabschnitte übergreifend  aufgreifen.

Körperfluss

Wichtig für den Körperfluss ist der Verlauf und das Ineinandergreifen der Muskulatur. Der Deltamuskel ist prägnantes Merkmal am Oberarm. Durch seine V-Form ist er in dem Sinne kaum anders zu interpretieren als sich eben nach unten verjüngender Richtungswechsel im Körperfluss. Besonders, nachdem er rein anatomisch in der Mitte des Oberarms endet und ihn dadurch in zwei mehr oder weniger gleich große Segmente unterteilt. Das andere beherrschende Element ist der vordere Muskelbauch des Trizeps. Und natürlich der Ellbogen, der definitiv einen Richtungswechsel darstellt. All diese Elemente sollten sowohl aufgegriffen werden, als auch im weitesten Sinne überbetont werden bei dem Alien Queen Tattoo. Um in dem Sinne den Oberarm zu verlängern. Um das zu erreichen dachte ich mir, die Königin mal anders herum, von unten gesehen darzustellen. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, den Unterkiefer auf dem Unterarm zu platzieren, ohne durch die Bewegungen ein verzerrtes Bild zu generieren. Gegenteilig wird der Unterkiefer in dem Sinne geöffnet, selbst wenn er eigentlich gestaucht wird.

Farbenspiel und Leuchtkraft

Das ganze Tattoo ist in Schwarz-Grau-Weiß gehalten. Allerdings habe ich zudem die in dem Sinne hellen Stellen in den schattigen Parts in einem Farb-Grau gestaltet. Dieses hat die Eigenschaft gleichzeitig dunkel zu sein, als auch durch seine Farbeigenschaft mit Farbkraft ausgestattet zu sein. Diese zeigt sich allerdings nicht auf Anhieb, erst wenn man es weiß drängt es sich auf. Dadurch bestand die Möglichkeit, bei dem Alien Queen Tattoo große Flächen in sich zwar dunkel zu gestalten, aber eben nicht zu dunkel. Weiterhin, als zusätzliche Highlights in den hellen Bereichen Weiß zu verwenden, statt überall Weiß als Highlights einzusetzen. Denn das würde die Schatteneffekte aushebeln und unstimmig machen.

Fuck Corona Lockdown

Wenn es in den letzten Jahren etwas gab, was die Welt auf den Kopf gestellt hat, dann war es der (erste) Corona Lockdown. Über den ist genug geranted worden. Währenddessen war es aber unumgänglich, nach neuen Wegen zu suchen. Dies ist in dem Fall durch digitales Zeichnen geschehen. Wie die einzelnen Elemente in den Körper integriert wurden lässt sich aufgrund der Zeichnung und den zugeordneten Muskelpartien erkennen. Bis auf ein paar geringfügige anatomische Anpassungen konnte es mit Erfolg danach auch umgesetzt werden (dürfen).

 

Tattoo Sleeve Wanna Do Alien Alienqueen

 

Lady of Death Tattoo

Lady of Death Tattoo

 

Biomechanik Lady of Death Tattoo

Die Biomechanik Lady of Death ist wie der Name bereits verrät feinster Adel. Aus dem uralten Adelsgeschlecht der of Death, oder auch o´Detzzh, ist sie nur selten in ein Tattoo zu verbannen. Eigentlich nur durch einen magischen Kreis natürlich. Aber den haben wir vergessen, es ging auch ohne. Scheu um den Träger herumschleichend, macht sie sich wieder schnell vom Knochenstaub, in die Senke des of Death Valleys, auf ihrem knochigen Ross. Hin zum Knochenacker. Freie Hand zu haben bekommt im Zusammenhang mit der Lady of Death einen etwas makabren Aspekt. Deshalb, wenn ich freie Hand hatte, dann nur insoweit, dass ich so viele verschiedene morbide Elemente einfließen lassen konnte, wie ich wollte. Gepaart mit Biomechanik, natürlich.

Ausgangslage

Ausgangslage war denn eigentlich eine Zeichnung einer klar als Vorfahrin des Lady of Death Tattoo erkennbaren Schädeldame. Auf der sollte ich aufbauen und ein allsehendes Auge, ein Herz, noch einen Schädel dazu basteln. Nun ja, alles zusammen braucht dann aber doch ein wenig Plan und Zusammenhang. Auch wenn ich auf viele Details und verschiedene Ebenen stehe, so braucht es einen durchgehenden Faden. Gerade bei einer so hohen Lady wie der Lady of Death. Nur ein Portrait zu machen, körperlos sozusagen, kam nicht in Frage. Denn dafür ist ein ganzer Arm in dieser Form einfach viel zu schade. Das funktioniert bei einer anderen Art von Tattoo, Einem anderen Stil. Deswegen hatte ich den Gedanken, Kopf zusammen mit Körper zu gestalten.

Basteln und Aufbauarbeit

Nur die Zeichnung der Lady alleine war schon nett genug. Wenn ich mich richtig erinnere hatte sie bereits dieses Art Diadem aus der Stirn wachsen in der Zeichnung, die mir als Orientierung mitgebracht wurde. Die Form konnte bequem für ein Augapfel verwendet werden. Schließlich muss man ja etwas für die Schulter tun. Um die Schulter im Wahrsten Sinne abzurunden. Darüber hinaus Hörner? Nur her damit. Und dann kam mir die Idee mit der Halskrause. Eigentlich keine Halskrause in dem Sinne, eher ein hochstehender Kragen. Übrigens habe ich Krebspanzer als Orientierung für den Stehkragen verwendet. Und selbst wenn es absurd sein mag. Nichtsdestotrotz hat es die Form einfach zu gut her gegeben. Die Schultern der Lady konnten auf der Form eines Biberschädels aufbauen. Dadurch gab es noch eine nette Möglichkeit für ein paar Augen mehr. In diesem Sinne durften Segenshand und Pommesgabel nicht fehlen.

Innere Werte

Traditionell haben innere Werte gerne ihren Platz im Arminneren. Angeblich sollen die Japaner ihre schlüpfrigen Tattoos in der Innenseite der Arme stechen lassen. Im Grunde genommen war es hier der Gedanke, noch eine Wirbelsäule zu basteln. Besser gesagt, die Dame sozusagen durch die Ansicht von Hinten zu erweitern. Macht ja nur Sinn, wenn es auf der gegenüberliegenden Seite von der Dame liegt, so ein Innenarm.  Untem Strich fehlt in dem Brustkorb dann halt mal etwas Rippchen. Wobei dort ist dann die Form des fehlenden Herzens zu erblicken. Und wenn schon die Dame kein Herz hat, wo kann das den sein? Natürlich! Das Herz kam dann entsprechend an den Unterarm. Zu einem weiteren Schädel. Denn ja, Schädel kann man nie genug haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In your Facehugger Tattoo, right, left, straight

In your Facehugger Tattoo, right, left, straight

Facehugger Alien Tattoo

Wir brauchen einfach mehr Umarmungen. Wir alle brauchen Hugs. Nicht immer nur Tattoos. Letztendlich aber nicht einfach nur irgendwelche Hugs. Free Hugs. Obwohl jeder, der schon mal eine Umarmung bekommen hat weiß, dass das nur ein Teil des Ganzen ist. Oftmals führt ein Hug zum Nächsten. Nämlich zum Kuss. Und der führt , zwar nicht immer, zu einem Spiel mit der Zunge. Was wäre wenn man alles zusammen bekommen könnte? Beispielsweise eine Umarmung mitsamt dem Intensiven Gefühl einer Zunge? Eine Lösung bietet da ein Facehugger. Alien! Hier als Facehugger Tattoo verewigt.

Doppelt gemoppeltes Tattoo

Nun, so etwas muss sich wohl H.R.Giger gedacht haben, als er die diversen Stadien des Alien entworfen hat. Nicht umsonst waren Gigers Werke meistens die Verschmelzung von mechanischen, knochigen Strukturen und bisweilen ausgeprägt sexuellen Inhalten. Und im Facehugger hat er wohl möglicherweise den Ausdruck ebendieser verschmelzenden Funktionen gesehen. Umarmung. Und zwar ultimative. Einfach in ein freundliches Gesicht, naheliegend. Ein freundliches Gesicht. Mitunter in Kombination mit einer Umarmung. Nicht umsonst wurde die Larvenform des Xenomorphs Facehugger genannt. Gesichtsumarmer. Also sollte das Topic für die Wade ein Facehugger Tattoo sein. Und das Alien schlug ich vor doppelt gemoppelt auszugestalten. Links, rechts, in die Mitte.  Außerdem dachte ich mir, einen normalen Facehugger auf die Innenseite der Wade weiter zu ziehen wäre in dem Sinne nicht nur eine Degradierung dieser Kreatur auf etwas Banales sondern auch eine Verschwendung von Platz im Tattoo. Beispielsweise wäre es möglich zwei Seiten zu zeigen.

Zwei Seiten der Facehugger Tattoo Medaille

Rein aus dem Prinzip der Dreidimensionalität gibt es immer zwei Seiten der Medaille. Letztendlich auch bei Tattoos. Oder auch Innensicht und Außensicht. Dynamik und Statik. Somit fand ich es nur konsequent, den einen Facehugger der Form der Wade anzupassen. Dabei das untere Rund des Muskelbauches als natürliche Unterstützung der Dynamik zu nutzen. Dadurch konnte die Gerade des Schienbeins angeschnitten werden, der Facehugger in dem Sinne nach oben gelenkt werden. Weiterhin konnte dadurch der untere Teil des knochigen Facehuggers dunkel schattiert werden. Besonders hilfreich insofern, dass die Schräge eh im Schatten liegt, bei normalem Licht und normaler Betrachtung von oben. Zuletzt würde dadurch auch sonst nicht richtig wahrnehmbarer Inhalt funktional optimiert. Auf der anderen Seite konnte der zweite Teil der Wade für einen durchscheinenden Facehugger genutzt werden. Transluzent. Statisch. Und sozusagen als Quadratur des Kreises, den ersten Facehugger umarmend.

Biologie oder Gewaltphantasien?

Waren Gigers Schöpfungen, auch sein Alien, biologische Weiterentwicklungen technischer Art oder einfach nur Gewaltphantasien? Die morbide Art seiner Schöpfungen wird von einigen Leuten in der einen Richtung, von anderen Leuten in der gegenteiligen Richtung interpretiert. Bisweilen Gedenken an die eigenen Funktionälität? An das eigene endliche Wesen, in der Regel auf Bewegung und Fortpflanzung optimiert? Und damit eine Verneigung vor dem Leben? Vor der unendlichen Vielfältigkeit des Lebens? Oder Verherrlichungen des Todes, so wie die Darstellung von Schädeln?  Nähmen wir letzteres an, dann könnte man einfach nur mal jemandem mit dem nackten Arsch ins Gesicht springen. Sich festkrallen, und dann einfach ganz tief mit der Zunge spielen. Fuck, yeah! Oder man erkennt die zweite Form an, die Funktionalität. Die Flexibilität der biomechanischen Strukturen, die uns innewohnen. Die Federkraft der Muskulatur, die damit verbundene Dynamik. Denn die ist in dem Tattoo klar enthalten.

Trennstrich

Man könnte meinen über die Werke Gigers ist schon genug differenziert worden. Es sollte definitiv mal ein Schlußstrich gezogen werden. Nun, durch die vertikale Aufteilung des Tattoos haben wir einen Trennstrich gezogen. Außerdem haben wir den Trennstrich mit etwas nerdigem bereichert. SOS Nostromo SOS in Morse-Code. In Rot, als Trennlinie. Trennung zwischen Dynamik und Statik.

Zu guter Letzt

Zu guter Letzt ist zu sagen, dass wir in einer weiteren Sitzung nach den Fotos noch den Kontrast ein wenig verstärkt haben. Besonders auf der Innenseite. Bedauerlicherweise muss das Foto noch warten durch Umzug nach Berlin

 

 

 

 

Alien Film Facehugger tattoo dynamische Biomechanische Strukturen, Knochen, Sehnen Raul hits for Life it for Life shit for Life tattoo München Taufkirchen Bayern
Alien Film Facehugger tattoo dynamische Biomechanische Strukturen, Knochen, Sehnen Raul hits for Life it for Life shit for Life tattoo München Taufkirchen Bayern<br />
It for Life Tattoo München Raul Biomechanik Black´n´Grey Color Cover-up
It for Life Tattoo München Raul Biomechanik Black´n´Grey Color Cover-up
It for Life Tattoo München Raul Biomechanik Black´n´Grey Color Cover-up
It for Life Tattoo München Raul Biomechanik Black´n´Grey Color Cover-up
It for Life Tattoo München Raul Biomechanik Black´n´Grey Color Cover-up

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finger Tattoo

Finger Tattoo

 

Finger Tattoo

Auch wenn der Begriff Finger Tattoo für den ein oder anderen irreführend sein mag, so war das doch der Wunsch von Kai, mit dem er zu mir kam. Kai wollte Finger in Biomechanik eingebunden haben. Nun, Finger zu tätowieren ist eine ganz eigene Sache. Die Haut dort ist einfach sehr eigen. Das kommt unter anderem von der Bewegung, die auf sehr kurzer Strecke der Fingerglieder, der Phalangen, auftritt. Dazu kommt die unterschiedliche Beschaffenheit der Haut, auf dem Fingerrücken ist sie dünn und auf der Innenseite ist sie dünn und straff und neigt zum Aufbau von Hornhaut, d.h. einem sehr schnellem Aufbau von neuer Haut und folgendem Austausch, die dann aufgrund der folgenden mangelnden Durchsetzung mit Feuchtigkeit verhornt.

Nachheilende Fingerkuppen

Das hat wohl jeder schon ein oder zweimal erlebt: eine Blase auf der Innenseite der Hand, vom wiederholten Greifen. Dabei strömt Lymphflüssigkeit ein, die erneuernde Hautschicht arbeitet unter der Blase beschleunigt an neuer Oberhaut. Der Aufbau von Hornhaut kann dabei so schnell passieren, dass man bereits am übernächsten Tag gar nicht mehr merkt, dass man da eine Blase hatte. Das ist eine Eigenschaft der Finger, die sogar dazu führen kann, wie bei Eidechsen, die Fingerspitzen nachwachsen zu lassen, wie Ärzte inzwischen mit der Verheilungsmethode des Semiokklusiv-Verbands unter Beweis gestellt haben. Faszinierend? Auf jeden Fall. Und zwar so faszinierend, dass ich damit hier mega rum klugscheissen musste. Denn um solche Finger ging es bei dem Tattoo eben nicht.

Mehr Krallen als Finger

Nein, es ging ´nicht um nachwachsende Finger, es ging um Finger auf dem Brustkorb. Die Finger sollten in der Art von Krallen ausgestaltet werden. Auf der Webseite habe ich im Archiv ein entsprechendes Rückentattoo, das wohl recht gefallen hat. Dazu kam noch der Gedanke eine meiner Zeichnungen – einen Drachen-, die unter Wanna-Do’s zu sehen ist mit einfließen zu lassen. Die ursprünglichen Finger waren eigentlich mehr Klauen, die sich in die Seite reinbohren und in dieser Art für die Front eher nicht geeignet- zu grob, zu kurz und dazu auch noch ein paar Jahre alt. Also nahm ich das mit den Fingern wörtlich.

Fraktal, mal anders

Nun stellt sich immer die Frage, was mit den Zwischenräumen beim Finger Tattoo anfangen? Man könnte da doch ein wenig Schwimmhaut einbauen? Nun ja, aber nein. Aber bleiben wir doch bei dem Milieu, in dem Schwimmhäute aufzufinden sind, dem Wasser. Um die Zwischenräume der Finger auch noch ansprechend zu füllen schlug ich sich an die Form der Finger anpassende Klauen vor. In dem Sinne ein Fraktal, angelehnt an die Finger. Bloß in der Art wie Scheren von Schalentieren. Wieder mal Klugscheißermodus: Forscher der Uni Genf haben herausgefunden, dass unsere Finger sich genetisch aus der Kloake, dem Arsch von Fischen entwickelt haben. Zu diesem Zeitpunkt habe ich das noch nicht gewusst, mein Kopf hätte sich im Kreis gedreht.

Perspektive aus dem Blickwinkel eines Fingers

Natürlich hat ein  Finger Tattoo keine Möglichkeit, einen Blickwinkel zu entwickeln. Keine Augen, keine Perspektive. Dafür hatte ich die. Platz sollte der Brustkorb mit all seinen Ecken, Kanten und auch Rundungen sein. Und da fallen die Rundungen eher ins Auge als Ecken. Also wurden die Finger zum Anpassen an die Form des Brustkorbs mit perspektivischen Verkürzungen dargestellt. Tatsächlich wären, bei „normaler“ Ausgestaltung die Finger an Stellen mit Gelenken ausgestattet worden, die sich nicht mit dem Brustkorb in Deckung bringen ließen. Aber auch, um die Seiten des Brustkorbs als längste Flächen eher „ruhig“, die vorderen Elemente zum Brustbein hin mit den Endgliedern eher dynamisch zu gestalten. Und damit den Fingern eine peitschenartige Bewegung zu verleihen.

Farbverteilung

Und nachdem der Drache in Farbe sein sollte, in der Kategorie „burn“, also schön feurig-flammend, war es nur naheliegend den Hintergrund auch farbig in tiefer und vordere Bereiche aufzuteilen. Je weiter zur „hinteren“ Seite gelegen desto mehr ins Blau-Graue, je weiter nach „vorne hin ins Rot-orange. Zugleich konnte ich die Finger demgegenüber in Schwarz-Grau gestalten. Dadurch werden die Finger nach vorne gedrückt, sind aber gleichzeitig eher morbide, drückend. Düster, würde so mancher vielleicht sagen. Die Farben waren dabei mal wieder Sondermischungen aus Komplementärfarben, die den „dreckigen“ Touch noch unterstützen. Leider ist es schwierig, auf Bildern gleichzeitig die Wirkung von Schwarz-Grau und Farbe in Idealform aufzufangen, gerade zur Seite hin ist das Blau noch dunkler im Original.

Kraftakt

Das Finger Tattoo wurde zu einem regelrechten Kraftakt. Nicht nur für mich, auch für Kai. Nicht nur, dass der zweite, fast halbjährige Corona Lock-Down 2020/2021 uns einen Strich durch die Zeitrechnung gemacht hat. Darüber hinaus waren die Farben dem Untergang geweiht.Schließlich wurden die zum 4.1.2022 gemäß REACH in den bis dahin zulässigen Rezepturen verboten. Und wie sich die Nachschublage nach dem 4.1. gestalten würde war nur mehr als fraglich. Deswegen mussten wir ranklotzen was das Zeug hält. Bedauerlicherweise hatte sich auch meine Befürchtung komplett bestätigt: die Hersteller, ein Unternehmen aus USA hatte einfach mal gar nicht neue Farbenrezepturen für die Zeit nach dem 4.1.2022 zur Verfügung gestellt und kamen erst irgendwann 2025 wieder auf den Markt in Europa.

Stresstest

Und das wurde zu einem regelrechten Belastungstest. Nach Fertigstellung der Farbarbeiten waren noch die Finger übrig. Wir hatten diese schon auf der einen Seite vor dem November Lock-Down angefangen. Bedauerlicherweise hatten wir die Arbeit daran wegen der Farbensituation dann aber aus Zeitgründen erst einmal ausgesetzt. Und so kam es wie es kommen musste. Wir hatten die farbige Arbeit mit Ach und Krach auf den letzten Drücker geschafft. Und dann wurde mir von Kai gesagt, dass er erst einmal etwas Abstand von mir brauche. Ich konnte dem nur erwidern „Jetzt, wo wir uns gerade so nahe gekommen sind?“ Aber wir haben es ja geschafft, nachdem der Farbdruck raus war aus der Beziehung lief es mit unserem Finger Tattoo :-).

 

 

 

 

 

Biomechanik Knochenstrukturen Tattoo

Biomechanik Knochenstrukturen Tattoo

Knochenstrukturen Tattoo

So, Minjung, watt soll es denn diesmal sein? Ein Tattoo? Ein Tattoo mit Knochenstrukturen? Vielleicht etwas, das ich schon mal gemacht habe? Hm, gibt es da vielleicht die Möglichkeit, das Ganze noch ein wenig um was Neues zu erweitern? Etwas, das ich nicht gemacht habe? Vielleicht etwas, das ich sogar gar nicht kann? (FUNFACT: Sachen, die man nicht zeigt kann man nicht, Ironie aus).  Schaut so aus. Hab ich schon mal gesagt, dass Biomechanik ein äußerst schön wandelbares Feld ist? Damit kann man sehr viel schönes machen. Und vor allem ist dieser Stil trotz allem immer wieder mit Neuerungen gesegnet. Da will ich mal nicht so sein, und ein wenig mitmischen. Mit was Neuem… . Einem Knochenstrukturen Tattoo.

Strukturen

Wie so oft, sag ich „Bitte, Bitte, lass mir mal was rüberwachsen“. Damit ich die Angelegenheit ein wenig eingrenzen kann. Will heißen Sachen, die gefallen. Sowie Sachen, die genau eben nicht gefallen. Sonst weiß ich ja gar nicht, was ich vorschlage kann. Und eine gewisse Orientierung wäre schon mal nicht ganz verkehrt. Daraufhin bekomme ich auch schon geliefert. Darüber hinaus ist die weitere Prämisse auch sehr klar.  Klar soll es sein. Strukturiert soll es sein. Schließlich und letztendlich gerade soll es sein. Soweit das eben am Unterarm geht. Denn der ist ja auch nicht so ganz gerade. Die Schwierigkeit liegt dabei, die einzelnen Muskelbäuche und Sehnen und Zeuch halt dann eben so einzubasteln, dass man sie eben nicht sieht und wahrnimmt. Obwohl sie ja erst die Grundlage für die Zeichnung sind. Weil ohne geht es dann halt doch nicht.

Gerader Aufbau

Dementsprechend muss ich tatsächlich mal etwas Neues wagen. Der Aufbau soll entlang der Achse des Unterames verlaufen. Er soll gerade sein. Ein wenig Fluchtdiagonale zum Handgelenk, das ist allerdings schon noch im Rahmen. Also werden einfach der Längsachse entlang optimierte Orientierungslinien gezogen. Und auf diesen Linien baue ich wellenförmig die Knochenstrukturen auf. Mal mehr wie eine Wirbelsäule. Dann wieder wie Schindeln, die sich überlagern. Also auch in dem Sinne Elemente, wie man sie in Wirbelkörpern finden kann. Damit verbunden mechanische Teile. Das interessante ist, dass es sich anbietet, die Schattierungen so zu setzen, dass man aus zwei Richtungen unterschiedliche Formen wahrnehmen kann. Dementsprechend ist ein Rüstungsmäßiges, sich ineinander morphendes Knochenstruktur Tattoo dabei entstanden. Am Unterarm statisch. Trotzdem durch die Wellenform und den Einsatz der Schattierungen dynamisch. Und dann, ein paar Tage später, heißt es „machen wir doch den Oberarm“. Aber das kommt, wie gesagt, noch später.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tattoo Sleeve Wanna Do Alien Alienqueen

Tattoo Sleeve Wanna Do Alien Alienqueen

 

Artwork Alien Queen Biomechanik

Was gibt es zu dem Thema zu sagen? Alien kennt jeder. Ein Klassiker. Und es scheint immer wieder eine Reise in die Vergangenheit wert. Der Schrei im Weltall. Das Grauen. Die Fremdheit. Ich denke vor allem die Fremdheit der Biomechanik. Und die Alien Queen ist durch ihr Geweih besonders fremdartig. Bei diesem Teil wollte ich das Konzept eines Full- Sleeves mit einem Alien ausfüllen, so dass man am Ende das Tierchen dann erst auf den zweiten Blick sieht, wenn man den entsprechenden Abstand hat. Ansonsten sollten die diversen Elemente im Vordergrund stehen. Vom Prinzip wäre dieses Motiv auch für eine Überdeckung sehr gut in Frage gekommen, weil hier ausreichend dunkle Elemente für ausreichenden Kontrast sorgen. Natürlich auch für Jungfrauen oder nicht ganz jungfräuliche Hautverzierbedürftige geeignet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Alien_(Filmreihe)

Und das wurde daraus, als es groß war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Biomechanik Tattoo mit Leichenflecken

Biomechanik Tattoo mit Leichenflecken

 

Biomechanik Tattoo mit Leichenflecken

Einerseits wird endlich gut, was lange währt. Andererseits wollen wir nicht solange warten bis der Gute verfault. Und dann vielleicht noch Leichenflecken bekommt. Schließlich haben wir uns so viel Mühe gegeben bei diesem Biomechanik Tattoo mit Leichenflecken. Allerdings hat es ein bisschen länger gedauert. Haben wir uns dementsprechend gedacht, was lange währt wird endlich gut? Möglicherweise. Tatsächlich hat das Tattoo einen mehrjährigen Entstehungsrahmen gehabt. Deswegen haben wir ja auch die Leichenflecken tätowiert. Sozusagen um schon mal für später zu üben.

Inhalte, wozu?

Was für einen Inhalt hat denn ein Tattoo per se? Was sollte eigentlich alles rein in dieses Tattoo? Ganz klar mal Muskeln. Ist ja Inhalt genug. Aus irgendeinem Grund ein Drehknopf mit einem Richtungs- Pfeil. Und es wäre kein Biomechanik Tattoo, wenn nicht Exoskelett ganz groß angesagt wäre. Darüber hinaus war ein ganz wichtiges Element eben Leichenflecken. Natürlich auf der aufgerissenen Haut. Tatsächlich ist das mit den Leichenflecken ein Thema. Denn die entstehen durch die Zersetzung von Blut in der Haut. Somit schauen sie dann in der Natur immer wieder anders aus. Das kann von ganz normalem Rot über fortschreitende Zersetzung zu Lila-Gelb gehen. Nur logisch, dass das auch durchaus mal ins Blau-grünlich-gelbe gehen kann.

Jahrelange Entstehung

Das Tattoo ist in dem Sinne in mehreren Etappen entstanden. Mit der Waden-Muskulatur und Exoskelett haben wir angefangen. Wie üblich sind die Farben nur durch andere Farben abgeschattet worden. Da ist kein Schwarz oder Grau drunter. Besonders nach einer längeren Zeit würde das nämlich trüb und matschig aussehen. Nach und nach sind dann wieder weitere Elemente wie der Drehknopf und das Exoskelett vorne am Schienbein dazu gekommen. Das war eigentlich der Abschluss der ganzen Sache. Auch die Leichenflecken wurden über mehrere Etappen gemacht. Tatsächlich lässt sich das auch durch unterschiedliche Segmente in Farbgebung und Ausprägung feststellen. Aber was soll man machen, wenn Zeit genauso wie Geld rare Güter sind. Aber man teilt sich ja selbst die Zeit ein. Gut Ding will Weile haben. Und so schaut das aus, mit den Leichenflecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Biomechanik Schienbein

Biomechanik Schienbein

 

 

Biomechanik Schienbein

Kiekste.  Dann kiekste noch mal. Und beim dritten mal kieken hast du immer noch nicht alles gesehen. Womit haben wir da bloß angefangen? Mit der Biomechanik am Schienbein? Nee. Haben wir nicht. Mit dem Teufel unter der Haut. Denn es fängt beim Tattoo immer alles mit dem Teufel an.

Hautfetzen

Ich werde oftmals gefragt, ob das, was in dem Bilderrahmen in meinem Arbeitszimmer hängt echte Haut ist. Nun, jetzt hängt es nicht mehr. Ich kann also nicht mehr gefragt werden. Aber dann muss ich die Geschichte erzählen. Nein, Haut war das keine. Das war Latex. Weil irgendwann mal hatte ich diesen einen Kunden der das alte “ Teil, das aus der Haut kommt“ Spiel wollte. Und auch wenn man dieses Spiel schon hundert Mal gespielt haben sollte, in diesem Fall wollte ich es mal wieder wissen. Also überlegte ich mir, da ich noch Latexmilch im Schrank hatte, mal eine Schicht Latexmilch trocknen zu lassen, und diese dann auf einen Rahmen zu spannen. Nur um mal zu schauen, wie das denn wirklich ausschaut, wenn sich etwas von unten heraus drückt. Um ganz ehrlich zu sein muss ich zugeben, dass sich das Ergebnis nicht wirklich umsetzen ließ.

Gebrochenes Licht

Durch die Kunststoffhaut wird das Licht stark gebrochen, und alles was da drunter ist wird sehr unscharf. Nun, eigentlich sollt was Scharfes durch die Haut brechen. So einfach können Träume zerbrechen. Trotzdem habe ich daraus etwas ziehen können. Und wenn es „nur“ die Reflektionen auf der Zugrichtung sei. Als wir dieses Projekt fertig hatten kam auf der anderen Seite der Totenkopf. Auch dieser unter der Haut, aber ein bißchen anders, wah? So. Und kaum sind wir damit fertig, willa noch mal vorne die Schienbeine zugetackert haben, der Mann. Weil da sind auf den Kniescheiben noch ganz ganz uralte Übrigbleibsel. Eigentlich fast schon Museumsstücke, aus einer alten Zeit. Selbstgestochen. Auf der einen Seite steht „Knie“. Und auf der anderen „nieder“.

Was einmal schön ist kann auch beim zweiten Mal schön sein

Das muss auf jeden Fall weg. Oder besser jesagt, soll weg. Und watt macht man da nu schon wieder? Irgendwas biomechanisches. Und jetzt kommt es endlich: Ein Tusch, ein Taattaattaaa! : Das Biomechanik Schienbein. Oder so in der Art. Und zwar nicht nur einmal. Sondern gleich zweimal.  Na Toll. Jetzt hab ich erstmal die Waden beackern dürfen um am Schienbein Biomechanik zu ernten. Auch gut. Allerdings muss man da natürlich an das Alte anbauen, aber auch das geht. Geht doch alles, wah.
Und, weil man links und rechts so schön spiegeln kann kommt das zentrale Element in Variationen zum Einsatz. Ich steh ja total auf die linke Seite, erinnert mich immer ein wenig an eine Alien Königin. Leider habe ich jedesmal feststellen müssen, dass Fotos den gesamten Bereich nur unzufriedenstellend abdecken. Es gibt immer eine Stelle, wo das Licht überblendet. Aber ich hoffe trotzdem dass das Teil einigermaßen repräsentativ zur Geltung kommt.

Ansonsten kiekste hier auf Instagram, ich hab anscheinend das Video nicht mehr :   https://www.instagram.com/p/BiPP2lyAA_8/?igshid=1s7w6y1mivez8

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verbrennung / Narben Biomechanik Überdeckung

Verbrennung / Narben Biomechanik Überdeckung

 

Verbrennungsnarben Biomechanik Überdeckung

Verbrennungsnarben haben oft schwerwiegende Verletzungen der Haut durch Verbrühung oder Feuer als Grund. Je nach Schwere der Verbrennung können dabei hypertrophe Narben entstehen. Mitunter auch Narbenkeloid. Das sind verhärtete, wulstige, erhöhte Hautteile. In diesem Fall waren die Narben aufgrund einer Verbrühung als Kind teilweise richtiggehend verhornt. Gelbes Narbengewebe, teilweise von hornartiger Konsistenz. Dazu spannten sie am Handgelenk stark. Somit wurde das Tattoo zum kosmetischen Faktor. Ein Cover Up besonderer Art. In der Regel wird ein Cover Up Tattoo gewählt um Probleme zu überdecken. In der Regel sind das alte Tattoos. Allerdings handelte es sich hier um Probleme, die für Willi nicht nur optisch problematisch waren. Ich habe leider keine Fotos von den alten Narben. Aber man kann das noch zum Handgelenk hin sehen, wie schwer die Verbrennung war. Besonders das Video zeigt sie gut zum Ende. So schwer, dass das Narbengewebe die Bewegung eingeschränkt hat. Und entsprechend heftig ausgesehen hat. Und darüber sollte Biomechanik. Als Überdeckung!

Narbengewebe: Problemzone

Jetzt muss man sagen, dass Narbengewebe nicht ganz ohne ist. Man kann drüber tätowieren. Die Narbe kann auch tatsächlich durch die Tätowierung flacher werden. In der Medizin wird dafür gerne Medical Needling eingesetzt. Hierbei wird die Haut mit einer Nadelrolle mit 3 mm hohen Stacheln erneut verletzt. Beim Tätowieren geht das nicht ganz so tief. Allerdings kann man beim Tätowieren die Haut mal so richtig ficken. Schließlich arbeitet man mit einer Maschine, die durchschnittlich 100 bis 120 Stiche in der Sekunde setzt. Problematisch ist das unter anderem deswegen, weil Narben in der Regel dünner und straffer sind als normale Haut. Dadurch kann die Haut leichter reißen. Und weil die normale Haut und die Narbe unterschiedlich anschwellen ist es mit einer gewissen Mühe verbunden, gerade Segmente herzustellen. Also muss man für ein Cover-up Tattoo tricksen. Schließlich handelt es sich in dem Sinne nicht nur um ein Cover-up Tattoo sondern grenzt fast schon an eine dermatologische Operation.

Struktur

Am inneren Unterarm war das Gewebe in einer Längsrichtung verwachsen. Die Haut hatte durch die harten Narben schon Ähnlichkeit mit exo-Sehnen. Die Richtung habe ich aufgenommen und in die Fasern des Tattoos eingebaut. Überall, wo keine Narbe war habe ich mit größeren Strukturen gearbeitet, um einen Ausgleich zu den feineren Elementen zu schaffen. Dafür wurden an Wirbelkörper orientierte Elemente verwendet. Zusätzlich wurde der Effekt einer durchscheinenden unteren Ebene hervorgerufen, um von dem Narbengewebe abzulenken.

Aufweichung

Ob man es glaubt oder nicht. Durch ein Tattoo kann die Narbe in der Regel weicher werden. Und kann auch regelmäßig abflachen. Das scheint durch die Wirkungsweise von Tattoos erklärbar zu sein. Die Farbe wird von Makrophagen „gefressen“. Dieselben Makrophagen tun sich möglicherweise auch an dem alten Narbengewebe gütlich. Vorausgesetzt, man zerstört die Haut nicht. Denn dann kann es neue Narben geben. Und die wiederum ziehen Farbe sogar noch raus.

Biomechanik-Alien-Arm-Verbrennung-Narben-Überdeckung-Tattoo-Hits-for-Life-Shit-for-life-Raul-München
Biomechanik-Alien-Arm-Verbrennung-Narben-Überdeckung-Tattoo-Hits-for-Life-Shit-for-life-Raul-München

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Biomechanik Alien Cover up Tattoo München

Biomechanik Alien Cover up Tattoo München

 

Biomechanik Alien Cover up Tattoo München

Wie kommt man zu einem Biomechanik Alien Tattoo? Noch dazu als Cover up Tattoo? Ein Cover Up Tattoo ist die Wahl, wenn man eine alte Jugendsünde überdeckt haben will. Vorausgesetzt, man mag Tattoos immer noch. Denn ein Cover Up Tattoo ist in der Regel immer etwas größer als das alte Tattoo. Und so kann es sein, dass es größer wird. Auch wenn es das prinzipiell nicht muss. Ferner ist Biomechanik immer ein Passendes Cover Up Motiv, besonders wenn ein Alien mit in dem Tattoo enthalten ist. Schließlich kann Biomechanik alles mögliche sein. Und kann auch aus allem Möglichen bestehen. Und kann verdammt gut überdecken.

Jugendsünde

Gerade bei einer wilden Jugend hat der oder die ein oder andere auch ein Tattoo als Jugendsünde vorzuweisen. Genau das lag in dem Fall vor. Wobei man zugeben muss, dass das keine große Jugendsünde war. Allerdings machen wir das, was man mit einer Jugendsünde beim Tätowierer so macht. Wir überdecken. Allerdings besteht von Anfang an der Plan, den Oberarm mit einem Tattoo zu verschönern. Um die teilweise farbigen und schwarz-grauen Elemente des alten Tattoos zu überdecken wähle ich eine dynamische Struktur auf mehreren Ebenen. Normalerweise verwende ich gerne grau als Hintergrundebene. Nicht in dem Fall. Der Hintergrund wird im Gegenteil zu dem harten Kontrast der Krallen weich gestaltet. Von der Verwendung von schwarzen Linien habe ich im Hintergrund größtenteils abgesehen. Und weil das am Oberarm so schön überdeckt gehen wir auch dran den Unterarm zu bekleiden. Selbst wenn es da eigentlich nicht zu überdecken gibt. Aber stört uns nicht.

Alien im Arm

Und so stellt sich irgendwann die Frage, als wir am Unterarm machen. Mag der Mann eigentlich ein Alien? In klein. So klein und putzig, sozusagen. Wie die Made im Speck? Oder der Hase im Pfeffer? Das Alien in der Biomechanik. Wo könnte man das besser einbauen. Also machen wir ein kleines Alien unter die Biomechanik. Und um das Kleine nicht so allein zu lassen kommt in den Innenarm noch eine Alien Königin. Nicht in Original. Denn das würde entweder von der Größe den Rahmen sprengen oder zu klein wirken. Deswegen machen wir die Alien Königin aus Biomechanik in das Tattoo.

 

 

 

 

 

 

Biomechanik für den Arsch München

Biomechanik für den Arsch München

 

Biomechanik Arsch Tattoo

Bei einem Biomechanik Arsch Tattoo handelt es sich um einen Körperteil. Was denn sonst?  Nicht dass man sich was Falsches denkt. Der Hintern ist das worauf man sitzt. Die 4 Buchstaben. Der vulgär genannte Arsch. Und auch der will ab und an mit einem Tattoo verziert werden. Und zwar mit Biomechanik. Schließlich ist Biomechanik ist ein wandelbares Element. Das kann überall hin und passt sich auch toll an.

Bewegung der Mechanik

Das ergibt sich bereits aus der Wortbedeutung der Mechanik. Denn das bedeutet Bewegung. Letztendlich stolpert man inzwischen oft über den Begriff Biomechanik, nicht nur bei Tattoos. Selbst in Yoga oder Pilates. Auch dort hat man es immer mal wieder mit Biomechanik zu tun. Allerdings ist dort das Zusammenwirken von Körperstrukturen gemeint. Trotzdem ist Biomechanik auch bei einem Tattoo oftmals mit Struktur verbunden. Und wie ein Exoskelett gestaltet. Denn ein Solches soll als Halt dienen. Als eine Stütze. Schließlich ist die Stelle extrem stützenswert.

Manigfaltige Möglichkeiten der Biomechanik

Es gibt wenig Tattoos mit faszinierenderen  Möglichkeiten als bei Biomechanik. Kabel, Rippen, Platten, Panzer Elemente. Wenig, was dieser Stilrichtung nicht hinzugefügt werden kann. Ein Stil, der sich immer wieder neu gestaltet . Und dabei erweitert werden kann. So in diesem Fall. Eine Erweiterung eines Biomechanik Rücken– Konzeptes. Der Rücken war schon vor Jahren fertig gestellt worden. Soweit ich mich erinnere 2008. Danach die Seiten, im Laufe der Zeit. Und irgendwann war die verlängerte Rückenseite dran.

Komm mal aus dem Arsch: ein ganz neue Bedeutung

Irgendwann aber war es so weit. Denn der Mann kam endlich aus dem Arsch. Oder ich? Denn ich durfte mich an das Design machen für das Biomechanik Arsch Tattoo machen. In dem Fall war mein Vorschlag, einen Teil der Elemente mit einem Weiß-Grau auszuarbeiten. Dieses hebt sich von dem „normalen“ Grau ab. Durch einen etwas anderen Farbton. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit den Vordergrund mehr abzuheben. Darüber hinaus wurde das Tattoo zu dem Rückenpiece hart abgesetzt. Schließlich sollte es sich auch stilmäßig abgrenzen. Ferner ist der Hintern durch den Gluteus maximus in dem Sinne maximal definiert. Der Muskelbauch geht durch den Übergang in den sehnigen Muskelansatz in eine Kuhle über. Diese muss besonders berücksichtigt werden um nicht durch die Zeit verzehrt zu werden. Inspiration für das Design waren mehr oder weniger die Mundwerkzeuge von Krebsen. Spinnen-mäßig mehrgliedrige Anordnungen von Bein- / Mundwerkzeugen. Dieselbigen in einer, mit Fugen und Quer-Rippen verstärkten Ausführung. Schön mechanisch eben. Die linke Seite ist eine mehr oder weniger gespiegelte Version der rechten, mit kleinen Unterschieden.

 

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