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Comic Sleeve Tattoo

Comic Sleeve Tattoo

 

Comic Sleeve Tattoo

Um Inhalte für ein Comic Sleeve Tattoo zu finden braucht es für eine Bücherfachverkäuferin wahrscheinlich nur ein müdes Lächeln. Ein Zucken mit der Schulter. Ferner einen Schritt um die Ecke, in die Leseecke vom Hugendubel. Und während Frau so tut, als ob sie jungen Comicleser-Nachwuchs daran hindert, die Comics in Origami-Wiesel zu falten, die ihren Weg schnell nach Draußen einschlagen kann sie tatsächlich genüsslich selbst Input sammeln. Obwohl, Origamitechnik kann nie genug bewundert werden. Besonders nicht im Comicbereich. Eigentlich muss man sich fragen, warum es eigentlich keinen Superhelden gibt, der Origami heißt? Der sich bei wilden Angriffen selbst entfaltet, scharf, wie Papier an seinen Kanten eben so ist? Das wäre doch mal cool.

Sammlung für das Comic-Sleeve Tattoo

Ok, das mit dem Schreiber für Comics wird bei mir wohl nichts mehr, irgendjemand anders möchte doch bitte die Idee des great magnificent Origami weiterführen. Ich kann mir das so richtig schön vorstellen. Ein Typ im Kreis von Fieslingen. Und in dieser Konfrontation wird er so richtig schön zusammen gefaltet. Und dann… . Aber ich bin mit Ideen- Sammlungen für das Comic Sleeve Tattoo gefordert. Denn da sind so einige Charaktere, die der Dame an das Herz gewachsen sind. Harley Quinn zum Beispiel. Natürlich. Welches Mädchen träumt nicht von Harley Quinn. Aber der große Traum ist natürlich der große, maskierte Rächer. Und das in einer richtig schön old-school mäßigen Ausführung. Klassisch. Darüber hinaus sollen alle möglichen weiteren Figuren mit einfließen. Punisher-Totenkopf. Der Smiley des Watchmen-Charakters Comedian. Ganz klar auch Venom. Harley Quinn natürlich auch, weiterhin Hellboy, die Vogelscheuche, Spawn, Abe Sapient und nicht zu vergessen Spawn. Doch die haben auf dem Oberarm nicht den Platz, den sie verdienen. Die kommen an den Unterarm.

Aufbau und Hintergrund

Eines ist klar bei dem Comic Sleeve Tattoo. Es handelt sich insgesamt um wunderschön farbige Charaktere. Und die müssen ausreichend zu Geltung gebracht werden. Sofern man nicht in ein Farb-Massaker ausarten möchte brauchen wir ein wenig Hintergrund. Und den finden wir in einem Panel des Batman, in dem er sich auf dem Vorsprung eines Hauses nach unten lehnt. Wunderschön harte Kontraste hat der Batman. Um diese nicht zu hart zu gestalten setze ich den Innenteil des Umhangs in ein Rot, mit dem das Blau nach vorne geschoben wird. Den Joker schlage ich in Umkehrung des traditionellen Aufbaus als Projektion im Hintergrund vor, fahl wie der Mond. Den Punisher Totenkopf transluzent vor Batman. Und das Grau des Gebäudes liefert die Orientierungsebene. So ist es möglich, den dunkel gehaltenen Venom auch mit nach vorne zu schieben. Ich freue mich auf die Bilder vom Unterarm. um die Geschichte vom Comic Sleeve fort zu setzen.

 

 

 

 

 

 

Grim Squeaker

Grim Squeaker

 

Grim Squeaker Tattoo

Der Grim Squeaker, auch bekannt als Rattentod, ist ein einzigartiger Charakter in Terry Pratchetts Scheibenwelt. Genauso ist er ein einzigartiger Charakter für ein Tattoo. Er ist eine anthropomorphe Darstellung des Todes, der in Gestalt einer Ratte auftritt. Allerdings ist der Rattentod lediglich für die Überführung von Ratten in das Jenseits zuständig. Das kommt daher, dass er die einzige Abspaltung neben dem Flohtod ist, die in ihrer anthropomorphisierten Form bestehen bleibt, nachdem TOD nach seinem Urlaub auf der Erde wieder seinen Job antritt. Der Rattentod ist kein bösartiger Charakter, obwohl sein Aussehen unheimlich wirken kann. Er nimmt Seelen mit auf die andere Seite, und das sehr zuverlässig. Das Beste ist das putzige Auftauchen, wenn jemand mal wieder ein Rattenskelett herumlaufen zu sehen geglaubt hat.

Rattentod Tattoo

Wer Terry Pratchett kennt weiß die Scheibenqelt sehr zu schätzen. Sie entführt. Sie verbindet. Und sie lässt immer wieder lächeln. Schließlich kann sie mit den Geschichten eine eigene Ebene aufmachen, in der Magie existiert. Und wenn es der Kobold in dem Kasten ist, der sich beschwert, dass er nicht so schnell malen könne. Dementsprechend ist es auch für mich ein kleines Fest, wenn ich eine Figur aus Terry Pratchetts Kosmos tätowieren darf. Und der Rattentod ist als Tattoo eine besondere Sache gewesen. Schließlich hat er alles, was so ein kleiner Tod braucht. Eine kleine Sense und ein fröhliches, begeisterndes (Höhö, lecoutez le Wortwietz 😉 ) Lächeln. Und dieses Lächeln bestwirksam in dem Tattoo umzusetzen war natürlich der Fokus.

Form und Fokus in dem Tattoo

Nun ist es immer so, dass Form und Fokus in einem Tattoo das A und O sind. Es gibt meiner Empfindung  nicht viel Schlimmeres, als eine wunderschön ausgearbeitete, aber in ihrer Form und Fokus an Inselbegabung erinnernde Ausarbeitung. Alles total perfekt, bloß eben jedes Element nur für sich perfekt, ohne Bezug zueinander. So wie ich erst gestern ein Bild von einem Kollegen gesehen habe, bei dem ich eine Weile gebraucht habe, um den wunderschönen glühenden Farbschein erstens nicht als Augen von Etwas wahrzunehmen und zweitens danach nicht zu denken, dass es hier wohl ein toller farbiger Popel ist, der aus der Nase hängt, als ich den Zusammenhang erkannt habe. Um den Fokus in dem Bild zu wahren war es nötig, eigentlich hintergründige Farben wie Blau in den Vordergrund zu setzen. Und von der Form her war das bedeutenste Element, der Rattenschädel, natürlich auch so groß wie nur möglich zu gestalten.

Ein Lächeln sagt mehr als 1000 Worte

Nun weiß Jeder, dass ein Lächeln, auch in einem Tattoo des Grim Squeaker, mehr sagt als tausend Worte. Kein Rattentod kann ohne ein freundliches Lächeln auskommen. Und nachdem Ronnie durchaus schön markante Unterarm-Muskulatur hat war es nur naheliegend, die Form maximal mit einem lachenden Rattentod zu füllen. Und nachdem der Rattentod durch seine Familie der Rattus Rattus die wunderschöne Form einer Beißzange hat wurde die Zahnreihe schön in den Fokus gesetzt. Die Sanduhr im Hintergrund aus grauen Schattierungen wurde genutzt, um den Körper mit der in Blau gehaltenen Kutte nach vorne abzusetzen.

 

 

 

 

 

 

Fenriswolf Tattoo

Fenriswolf Tattoo

Fenriswolf Tattoo

Ein Fenriswolf Tattoo verbindet den Träger zwangsläufig mit der nordischen Mythologie. Und in der gibt es so einiges, was man bildlich umsetzen kann. Nicht nur den Fenriswolf selbst. Darüber hinaus auch die Raben Hugin und Munin. Sie versinnbildlichen Gedanken und Erinnerung. Und sie sitzen auf der Schulter. Und was die keltische Ornamentalik anbetrifft kann man nicht viel sagen außer Knotenwerk. Somit hat man ein gerüttelt Maß an Elementen, die man in so ein Fenriswolf Tattoo mit einfließen lassen kann.

Körperliche Herausforderung

Nun ist es ja nicht unbedingt so, dass es nicht schon den ein oder anderen Fenriswolf als Tattoo im Netz zu bewundern gibt. Allerdings sollte es dann doch etwas anderes werden. Denn selbst, wenn die ein oder andere Vorlage ihren Weg auf meinen Desktop fand. Im Endeffekt gab es immer eine Ecke oder Kante, die so nicht gepasst hat. Schließlich sollte es nicht ein plakativer stilisierter Kopf werden. Es sollte ein größtenteils realistischer Kopf werden. Nachdem das sich dann allerdings mit den beiden Raben ein wenig beißen würde hellte ich ihn dann doch etwas auf. Schließlich ist eines klar. Raben sind einfach mal schwarz. Um sie dann doch nicht zu dunkel zu gestalten wurde hier ein harter Kontrast eingesetzt. Nicht dass sich die Raben in dem Wolf verlieren. Genauer gesagt in seinem Körper.

Keltisches Knotwork

Nun stellte sich die Frage, wie man denn den Wolf so aufbauen könnte. Hilfreich war dabei ein Buch, das mir eine Zeichnung aufgrund eines Grabfundes aus Hintschingen offenbarte. Hierbei war der Körper in wundersamer Weise verdreht und bildete kreisrunde Überlappungen. Somit erschien es als optimal an der Schulter einen Cut zu machen. Hugin und Munin sollten mit in das Tattoo. Nachdem das sich nicht so hundertprozentig in das Tattoo integrieren ließ schlug ich vor, die Köpfe der Raben an zwei Spitzen eines dreiseitigen Knotens zu setzen, der sich in dem Kreisrund der Vorderpfoten auf der Schulterkugel befinden sollte. Somit bestand die Möglichkeit, den Kopf auf der Brust von dem Körper auf dem Arm abzusetzen. Der Körper wurde in klassischer Art in einem Knotenwerk konzipiert, wenngleich dieses gleichzeitig die Formen des Armes berücksichtigen musste. Keiner mag Schlaubi Schlumpf, besonders nicht, wenn er vor einem Tattoo steht und sagt da wäre eine Beule.

Knoten unter Knoten

Das wunderbare an keltischen Knotwork Tattoos ist, dass sie vor Herausforderungen stellen. .Denn man kann damit so viel machen. Drunter und drüber und das dann nochmal von vorne. Und damit der Körper sich von den Pfoten noch ein bisschen absetzt wurde in den nochmal ein wenig Knotenwerk eingebaut. Besonders toll an dem war, dass es sich nicht nur mit der Form mitdreht, sondern auch größer wird. Und somit einen kleinen Aufwand bereits in der Zeichnung gefordert hat. Zusätzlich wurde mit Dotwork auch noch die Beine in vordergründige und hintergründige Knotenelemente unterteilt. Zusammen mit den weichen grauen stilisiert gehaltenen Knotenelementen innerhalb der Beine gibt das eine angenehme Auflockerung. Und nachdem der Wolf halt einfach mal ein blutrünstiges Tierchen ist musste noch ein wenig roter Nebel in den Hintergrund. Verbunden mit ein paar glühenden Augen, versteht sich.

 

 

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keltische Mythologie Wolf Tattoo
keltische Mythologie Wolf Raben Tattoo

 

 

 

 

 

 

Affen Tattoo

Affen Tattoo

Affen Tattoo

Grundlage für ein Affen Tattoo gibt es ja in der Regel mehr als genug. Bevor ich da aber anfange muss ich mich gleich mal stoppen. Hier gab es nämlich lediglich 3 gute Gründe. Und die waren tatsächlich die drei heiligen Affen. Nichts Hören, nichts sehen, nichts reden.

Charakterstudie

Die einzelnen Affen sollten einer Charakterstudie für die wesentlichen Eigenschaften entsprechen. Der Gorilla sollte für nichts Sehen stehen. Aus gutem Grund. Schließlich sieht man nichts, wenn man wütend ist. Dabei war der Gorilla durch seine Körperkraft wohl symbolisch am Besten geeignet, die Wut aus zu drücken. Darüber hinaus sollte der Orang Utan für das nichts Hören stehen. Die Verbindung für Jan mit dem Urang Utan war eine eher melancholische, tendenziel depressive Gestalt. Und für das nichts sagen stand dann der freche Chimpanse als Pate für das Affen Tattoo.

Übereinander

Nun könnte man durchaus die Affen nebeneinander machen. Allerdings war dsa nicht so optimal vom Aufbau. Nachdem wir recht schnell übereingekommen waren, dass der Stil eher in die Richtung Graphic Novel gehen sollte war auch schon der nächste Gedanke gefasst. Letztendlich wollten wir die drei Attribute Sehen, Hören und Sagen in dem Tattoo in Rot verstärken und herauslösen. Wenngleich nicht Trash Stil, aber in die Richtung angelehnt. Somit war es eigentlich nur naheliegend die Affen übereinander zu setzen.

My Revolver

Nachdem einige Zeit ins Land gegangen war kam Jan, mit dem Anliegen einige Elemente noch einmal zu verstärken. Ferner war da noch eine freie Stelle. Diese war nach einem Tattoo von einem Kollegen im Innenarm übrig geblieben. Von der Form bot sich ein Revolver im trashiger Art an. Und wenn es nur naheliegend war, da dsa Tattoo auf der Innenseite Terence Hill als Sleepy Joe war. Was ist da naheliegender als einen Revolver als Tattoo.

Die Fotos wurden mir in dem Fall von Jan zugeschickt.

 

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fliegendes Spaghetti Monster Tattoo

fliegendes Spaghetti Monster Tattoo

Fliegendes Spaghetti Monster Tattoo

Was ist so viel cooler als ein Tattoo vom fliegenden Spaghetti Monster? Ein Tattoo mit dem fliegenden Spaghettimonster auf dem Hut eines Piraten. Natürlich eines Totenkopf- Piraten. Weil der ist mal wirklich cool. Todescool.

Vernünftige Menschen

Es sollte wesentlich mehr vernünftige Menschen geben wie diesen. Denn die Vernunft, die wurde quasi auf dem Weg zur Erleuchtung gefunden. Manch einer könnte nun sagen er kam vom Wege ab. Aber nein, ich sage euch, er fand wahren Glauben. Den Glauben des fliegenden Spaghettimonsters. Denn ist es nicht einfach, auf dem Wege zu wandeln, um sich zu verirren? Dergestalt sich zu begeben mit dem Weibe um zu finden auf dem Jacobswege neue Orientierung? Schließlich sich nachdem die Landzunge erreicht war von Santiago de Compostella zurückzukehren in das normale Leben? Das Leben das da bestand aus der Religion und dem Studium der Theologie? War das einfach? Nein, liebe Gemeinde, einfach war das nicht. Letztendlich, so siegte denn die Vernunft.

Cover-up Tattoo

Es siegte die Vernunft, sich nun Jahre später ein Cover-up Tattoo machen zu lassen. Als echter Pirat müsste man natürlich sagen „hacken“. Und „hacken“ trifft es in vielerlei Hinsicht. Schließlich sollte auch eine Menge Gehacktes mit einfließen. Oder auch teilweise überbuttert werden? Wer weiß es schon so genau… ? Auf jeden Fall sollte das alte Tattoo weg. Und der neu gefundene Retter der Piraten und der Seejungfrauen sollte kommen an das Licht. Das fliegende Spaghetti Monster. Harrharr! Seinen siegreichen Kreuzzug feiern. Und damit natürlich noch ein wenig Beitrag leisten gegen die Klimaerwärmung. Denn jeder weiß, es muss mehr Piraten geben. Dann gäbe es keine Klimaerwärmung. Denn Piraten sind echt cool!

Ist das Kunst oder kann das weg?

Ist das Kunst oder kann das weg scheint auf ein Kunstwerk von Joseph Beuys zurück zu gehen. Das wurde nämlich wohl untergebuttert. Einfach weggemacht. Sogar auch noch sauber gemacht. Allerdings: wir wollen aber unterbuttern. Und wir wollen das Alte der Göttlichkeit der Spaghetti unterwerfen. Letztendlich wollen wir Gehacktes. Wir wollen Hackfleischbällchen. Und so, nur so, liebe Gemeinde, kommt es, dass das fliegende Spaghetti Monster siegt. Das alte Kreuz kann bleiben. Das stört in dem Sinne nicht. Es hat seine Geschichte. Und wahrscheinlich soll es nur zukünftige Generationen an den Triumph erinnern.

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Überdeckung Cover-up tattoo fliegendes Spaghetti Monster it for Life hits for Life Shit for Life Tattoo Raul München Taufkirchen mit Pirat
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Überdeckung Cover-up tattoo fliegendes Spaghetti Monster it for Life hits for Life Shit for Life Tattoo Raul München Taufkirchen mit Pirat und Augenklappe

 

 

 

 

 

 

Affen Tattoo

Affen Tattoo

Affen Tattoo

Was passiert, wenn zwei Leute vom wilden Affen gebissen sind und der eine ein affengeiles Tattoo auf der Schulter will. Einfach weil es dahin passt. Oder passen könnte. Weil, ist ja nicht so, als ob der gute Mann nicht wüsste, dass ich das passend machen könne. Schließlich versuche ich immer wieder mein Möglichstes, um Körperteile neu zu erschließen und zu integrieren. Wenn nicht der Körperteil das Motiv bestimmt, wer dann?

Affengeil

Affengeil ist in dem Fall zuerst etwas anderes. Denn ich weiß nicht so recht, wie. Obwohl. Nee, ich weiß wie. Allerdings muss dafür noch ein wenig Recherche betrieben werden für dieses Tattoo. Schließlich ist ja Affe nicht gleich ein Affe. Denn schließlich hat so ein Affe echte Persönlichkeit und daher auch Persönlichkeitsrechte. Das hat PETA durch geklagt. Das kann man bei Recherchen im Netz über Affen lernen. Und zwar schmerzhaft, zumindest als Beobachter. Da sieht man mal wieder, wie sehr sich so mancher benimmt wie die Tiere. Oder war das im Namen der Tiere? Wie auch immer. Der obere Kopf des musculus trapezius, oder wie der Nichtlatriner ihn gerne nennt – der Kapuzenmuskel-  darf für eine langgezogene Schnauze herhalten.

Göttliche Eingebung

Ich glaube ja fast, dass ich durch meine Recherchen für das Affen Tattoo ein wenig noch unter Schock stand. Schließlich wollte ich nicht Gefahr laufen, im Namen eines abgebildeten, wenn schon nicht ungebildeten Affens verklagt zu werden. Und so folgte ich der guten alten göttlichen Eingebung und machte aus zwei oder drei Affen einen. Nicht auszuschließen, dass man einen Affen im Familienalbum findet und dann sagt, dass diese familiäre Ähnlichkeit einfach nicht von der Hand zu weisen sei. Nein. Nicht, wenn man sich nur fragt, ob da eine gewisse familiäre Ähnlichkeit bestehe. Nichtsdestotrotz, das sind doch die Augen von (wahlweise einfügen). Und die freche Schnute von (wahlweie einfügen) erkenne man doch sofort. Ganz zu schweigen von den Ohren von (wahlweise einfügen)! Da wird doch der Affe verrückt!

Alles Banane

Abschließend muss Eines festgestellt werden. Naja, vielleicht auch etwas zweites. So wie eben zwei vom wilden Affen gebissen. Erstens ist ein Affe kein Affe wenn er nicht gerne Bananen ist. Mag ein Klischee sein. Muss es aber nicht. Und deswegen bekommt dieser Affe ein klares Erkennungszeichen auf den Kopf. Banane! Klar erkennbar an der Grün-gelben Färbung. Auch ein bisschen Braun. Wer weiß wie lang die da schon auf dem Kopf vom Affen sitzt. Für die Linien habe ich Komplemtärfarben vermixt, damit das keine harten Linien werden. Kein Schwarz. In dem Fall habe ich mal ausnahmsweise ein wenig Schwarz unter der Augenwulst verwendet. Aber gut aufgepasst. Die Farbe liegt daneben, nicht drüber. Zweitens ist ein Affe kein Affe wenn er nicht wenigstens „Affe“ auf den Fingern stehen hat. Und sich damit klar ausweisen kann. Die restliche Geschichte wird nicht weiter ausgeführt. Lediglich ein einziges Gimmick, das noch erwähnt werden sollte. Im Mund vom Affen, auf einer Hängematte liegt noch ein fauler Zahn.

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Grinsekatze Tattoo

Grinsekatze Tattoo

Grinsekatze Tattoo

Bekanntlich leben ja Totgeglaubte länger. Selbst wenn sie in dem Sinne nicht totgeglaubt sind. Sondern einfach nur, nun ja, nicht mehr da, auf jeden Fall nicht mehr in München. Und dann steht da jemand vor dir, schaut dich an wie die Grinskatze aus Alice im Wunderland und will mal wieder ein Tattoo. Nach, wie langer Zeit? 18 Jahre? Es scheint tatsächlich achtzehn Jahre her zu sein, dass wir damals mit diesem Cover-up Tattoo angefangen haben. Und es nicht fertig gemacht haben. Warum eigentlich?

Was zu Hölle

Was zur Hölle habe ich mir dabei damals gedacht. Es sprudelt aus mir heraus, laut, herzerfrischend. Lag mir auf der Zunge. Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten. Ja, das denke sie sich auch, vor allem weil sie ja eigentlich gar keine Blumen möge. Irgendwie ist die Grinsekatze nicht in den Sack zu bekommen. Wir grienen uns an. Mal ehrlich, nach achtzehn Jahren fällt es einem echt schwer, sich an die grundlegenden Motive für eine Arbeit zu erinnern. Es sollte nämlich damals schon eine Überdeckung werden, das jetzt zu wiederholende Cover-up Tattoo. Ich weiß nur noch, dass der Drache von Sick of it all mit am Start war und eigentlich das Ende nicht mehr sehen sollte. Eben Cover-up Tattoo. Und dann kam wohl… .

Das Leben ist das was passiert

Das Leben ist das was passiert, während du andere Pläne machst. Es kam wohl ganz massiv das Leben dazwischen. Raus aus München. Der Liebe nach? Auf jeden Fall Studium. Nicht in München eben. Und dann noch eine Studium. Biologie war dann doch wohl nicht so die Wahl, die der Arbeitsmarkt belohnt. Forschung hauptsächlich. Brotlose Kunst in dem Sinne. Ok, Katzen sind da auch mit am Start. Letztendlich keine Grinsekatze. Vor allem selten lebende. Was zur Hölle haben wir uns dabei gedacht?

Grinsekatze als Cover-up

Ich bekomme mehrere Bilder der Grinsekatze präsentiert. Miau. und die Farben dieser Bilder sind echt hübsch. Denn das alte Tattoo hat bereits ein wenig türkis mit reingepackt bekommen. Jetzt muss ich allerdings sagen, dass eine Überdeckung als Ganzes nicht wirklich in Frage kommt. Was auch immer wir uns dabei gedacht haben, damals, wir habe es auf jeden Fall ernst gemeint. Letztendlich haben wir mal etwas kräftige Linien gemacht. Da tut auch die Zeit keinen Abbruch. Die sind immer noch kräftig. Allerdings sind ein paar der Linien dann eben wohl noch nicht fertig gewesen. Und die müssen jetzt dran glauben.

Drüber und drunter

Es geht bei diesem Cover-up Tattoo im wahrsten Sinne drüber und drunter. Es sind ein paar alte Elemente übrig geblieben. Die zu überdecken wäre mal etwas sportlich. Und auch unnötig. Denn die kann mna ohne Probleme einbauen, mit etwas neuerem Stil aufpeppen. Und dadurch die Überdeckung etwas auflockern. Es soll ja nicht zu dunkel werden. Aus dem Grund nehme ich als Grundfarben Türkis und Lila. Das mit etwas Farbenmagie versehen, und schon habe ich ein Grau, das diese beiden Farben mit zum Inhalt hat. Und deswegen sich auch mit ihnen wunderbar verträgt. Und zum Schluss in diesem Grinsekatze Tattoo. We´re all Miau here. Mad kann ja jeder.

 

 

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Biomechanik Teufel Brust Tattoo

Biomechanik Teufel Brust Tattoo

Biomechanisches Teufel Tattoo

Dieses biomechaniksche Teufel Tattoo auf der Brust ist eine über die Jahre entstandene Arbeit. Nach dem Motto mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Es fing an mit der linken Brust. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht einmal im Fernsten daran gedacht worden, dass das mal in ein biomechanisches Teufel Tattoo münden könnte. Doch eins nach dem anderen.

Links, Rechts, Geradeaus

Wie jeder weiß ist der Tätowierte in jedem Fall ein eigenes Tierchen. Er mag es dreckig. Farbe ist definitiv die Grundlage für dreckig. Er mag es schmerzhaft. Jedenfalls so schmerzhaft, wie es noch zu ertragen ist. Und ob das ein Mögen ist, kann man auch nicht genau sagen. Eher so etwas wie eine romantische Verbindung zum Schmerz. Eine Nadelphobie ist ihm fremd. Er ( und natürlich auch sie) lacht über das Leben. Denn in jedem Termin stirbt er tausend Tode. Wenngleich er den Teufel nicht an die Wand malt, so lässt er ihn sich auf die Brust malen. In dem Fall das biomechanische Teufel Tattoo. Obwohl es ja keine Tode sind, weil der Schmerz ist ja fremd, hilfsweise Programm. Eigentlich kann man das mit dem Tätowieren auf die Initiationsriten anderer Kulturen ausweiten. Möglicherweise mag auch diese Kultur das mal gehabt haben, allerdings ist sie heutzutage eher bestrebt die eigenen Nachkommen zu instrumentalisieren, als Garanten für die Rente. Aber wenn man eins weiß. Dann ist es dass der Tätowierte eins braucht. Er braucht es links, rechts und geradeaus. Und zwar schön langsam. Weil so macht man das in Bayern, in München. Immer schön langsam, gemütlich links, rechts, geradeaus.

Auf die Brust

Obschon es das allgemeine Verständnis ist, dass es mit links, rechts und geradeaus klassisch in die Fresse gehen muss. Daran halten wir uns hier nicht. Nein. Wir landen Körpertreffer. Klare Punkte, auf die Brust. Denn der nächste Schlag ist die rechte Brust. Hier wird zum Kontrast nicht in Farbe gearbeitet, wie auf der linken Seite. Nein, Madam. Nein Sir. Wir mögen Abwechslung. Das kommt unter anderem auch daher, dass das Tattoo unter ein bereits bestehendes graues Tattoo gelegt werden soll. Auch hier ist noch nicht ansatzweise an ein biomechanisches Teufel Tattoo auf der Brust zu denken. Allerdings sind die Weichen bereits gestellt mit Biomechanik. Denn die ist definitiv ein Gaumenschmaus für diesen Träger. Fingerlicking good sozusagen. Zum Finger abschlecken.

In die Ferne Schweifen

Jeder weiß, man soll nicht in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah. Aber anscheinend gibt es immer etwas, das nicht so gut ist. Was einen sozusagen dazu zwingt, in die Ferne zu schweifen. Nenne es Erweiterung. Den Horizont öffnen. Aus der Wohlfühlsphäre raus kommen. Deswegen schweifen wir erst einmal ab. Ab über die Arme. Und auch in das exotische. Selbst wenn wir dem biomechanischen immer treu bleiben. Das ist der Leim, der die Materie zusammen hält. Und wir arbeiten uns so langsam nach unten.

Zurück zur Mitte

Ist die Mitte nicht immer noch das naheliegenste? Das zentrale Element, das alles zusammen hält? Schließlich muss alles seinen Weg wieder zurück zur Mitte finden. Nicht hier immer und ewig Extremitätenist sein. So! Und nach der langen Reise, wohlaufgemerkt, jahrelangen Reise, sind wir dort angekommen, wo wir die ganze Zeit eigentlich hin wollten. Zum biomechanischen Teufel Tattoo. Im japanischen Stil gehalten. Möglicherweise hat man mitbekommen, dass der großflächig ausgelegt ist? Denn das soll es werden. Großflächig. Klar. Deutlich. Übergreifend. Um nicht zu sehr in die Verspieltheit abzudriften. Dementsprechend stellen sich da ein paar Fragen. Was machen wir mit der Überleitung zu den Tattoos auf der Brust? Letztendlich ist das eine Schwarz/Grau, das andere farbig. Und so manche andere Fragen mehr. Die meisten habe ich vergessen.

Drittes Auge

Denn es entsteht vor dem dritten Auge. Nicht meinem dritten Auge. Sondern dem dritten Auge in der Brustmitte. Super Option, um ein weiteres Auge arbeiten zu können. Gleichzeitig, um ein paar feurige Augenbrauen zu verwenden.Die Wangen von dem Teufel, oder im japanischen eigentlich eher Oni sind auf den Rippenbögen und nehmen dort wunderschön die Form auf. Und was braucht ein Teufel tattoo denn wohl am meisten? na, klar. Hörner. Und nachdem wir ja mal mit einem kurzen Ausflug in das Japanische gemacht haben schwenken wir auf den Seiten wieder in die Biomechanik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Baum Tattoo

Baum Tattoo

 

 

Baum Tattoo

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob der Gute eigentlich so richtig weiß, was er da eigentlich will. Boom. Boom? Verzaubernd! oder Bezaubernd? Naja, so Grün, mit Zeug und Ästen. Boom eben. Ronnie will tatsächlich ein Baum Tattoo. Natürlich hat sich das nicht so abgespielt. Also nicht so mit Boom und Grün und so. Sondern klar ausgedrückt. Richtig vornehm. So wie es sich gehört für einen gut gebildeten Begabten. Schließlich soll es nicht irgendein Baum sein. Es soll eine Platane werden. Und die steht im Garten des Internats von Schulpforta.

Romantische Vergangenheit

Wer Bilder von Schulpforta sieht bekommt den Eindruck einer romantischen Vergangenheit. Man sucht Harry Potter in den Gebäuden. Hier wurden auch Filme wie das fliegende Klassenzimmer oder Bibi Blocksberg gedreht. Es muss eine ausreichend bedeutende Erfahrung gewesen sein, wenn sie mit viel Schmerz verewigt wird. Denn der steht definitiv auf dem Speiseplan. Rippchen auf Brustkorb, auf Rücken, legga. Und, auch wenn das mit dem Mann nicht viel zu tun hat. Es ist Corona-Time. Naja, eigentlich Vor-Corona-Time. Und es hat einiges mit ihm zu tun. Denn ich mache das, was der ungepflegte Tätowierer so macht in dieser Zeit. Nicht arbeiten. Brav sein. Und Zeichnen. Und nachdem ich das Teil schon eine Weile unbeackert herumstehen habe will ich mal Digitales zeichnen.

Corona gefickt durch Grafick-Karte

Porno! Corona gefickt durch Grafick-Karte. Ich will die Zeit konstruktiv nutzen. Ich könnte mir Besseres vorstellen. Also erst mal eine neue Grafick-Karte bestellen. Denn der PC denkt sich wohl, er kann das nicht ziehen, auch wenn er genug RAM hat. Soviel zum digitalen Zeichnen für dieses Baum Tattoo. Regelmäßig, gefühlt nach jedem dritten Stiftstrich muss Photoshop mit Strg+Alt+entf bedroht werden, bis es läuft. Dauert allerdings eine Weile, bis ich die Masche erkenne. Komische Beziehung, die sich da anbahnt, das ist Liebe, PC und Photoshop, natürlich. Eigentlich ist es ein Dreier. PC, Photoshop und Digitizer. Und nachdem Corona auch mitmacht ist es eigentlich ein Rudelbums. Würg! Also noch mal weiter und Affinity Photo gekauft. Und plötzlich läuft´s. Soviel zu Photoshop.

Platane

Und endlich bekomme ich es hin, mein Spielzeug. Daher fängt jetzt der Brainfuck an. Wie zur grünen Platane soll ich denn ein Baum Tattoo effektiv an dieser Stelle platzieren? Ich meine, das ist mit Rippenbogen und Richtungswechseln und Falten und auch noch der Hüfte mal gar nicht so einfach. Aber schließlich ist es ganz klar. Durch Betonung. Richtungswechsel infolge von Perspektivischer Verkürzung. Weiterhin Tiefeneffekt. Darüber hinaus harten Kontrast im Vordergrund. Ferner weichen Kontrast im Hintergrund. Dasselbe gilt für die Blätter. Linien im Vordergrund. Und weiche Punktung im Hintergrund. Und dann wieder zurück zu den perspektivischen Verkürzungen. Und schon klappt es mit der Stelle. Ich muss sagen, bin janz aufjeregt, Ronnie ist mein erster. Digital gezeichneter natürlich.

Einbauten der Schule

Übrigens soll noch das Emblem der Schule Pforta mit eingebaut werden. Und so kommt ein Baum Tattoo zustande, das definitiv seinesgleichen sucht. Der Rippenbogen und der Übergang zur Hüfte wird dynamisch gestaltet. Um den Schwung des Körpersflußes aufzunehmen. Und um einen Übergang in die zur Achsel vertikal ausgerichteten geraden Stämme zu ermöglichen. Übrigens sind die hintersten Stämme im Hintergrund mal wieder durch eine Farb-Grau-Mischung gearbeitet. Denn das ist noch etwas weicher als das Schwarz-Grau, das ich für den unteren Baumstamm verwendet habe. Mitunter mit Farb-Grau als Highlights. Ach ja, und wie immer sind die Schattierungen in den farbigen Bereichen nicht durch Schwarz-Grau erreicht worden sondern durch Komplementärfarben.

Schätze des digitalen Zeichnens

So sehr ich bei der Zeichnung geflucht haben mag, ich weiß danach die Benefits des digitalen Zeichnen durchaus zu schätzen.Es hat sich zu einer Liebe entwickelt, die wie ein altes Ehepaar immer mal wieder rumzickt. Mal aufhängen hier, dann Update dort, dann Aufhängen dort, bis Tod durch nächstes Update. Das ist wohl der Lauf der Dinge. Missen will ich es nicht mehr, auch wenn ich sagen muss, dass meine Verspieltheit dadurch manchmal noch mehr eskaliert… Aber das wird durchaus geschätzt, wie von dem Mann des Baumes.

 

 

 

 

 

Boohm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10 Angriffe der Simpsons in einem Tattoo

10 Angriffe der Simpsons in einem Tattoo

Mit dem Simpsons Tattoo auf Kriegsfuß

Wer kennst sie nicht, wer liebt sie nicht? Homer, Bart, Maggie, Marge, Opa, Lisa. Mit ihren crazy Geschichten. Von diesen verrückten Geschichten sind wenigstens 10 in diesem Tattoo. Müsste man allerdings mal nachzählen, vorausgesetzt, man kommt zum zählen. Denn selbst wenn man sich über die Simpsons nicht einig sein mag, zum zählen  braucht es den Träger. Und wenn es eines gibt bei dem Träger: Sei mal klar mit den Simpsons. Sei es auf jeden Fall bei diesem Mann. Denn der steigt dir sonst mit dem farbigen Fuß auf das Hühnerauge und zeigt dir Opa-mäßig die Zähne. Erklärt dir Alien-mäßig den Krieg und schießt dir das AKW platt. Malt den Teufel Maggie an die Wade. Oder zeigt dir, wo Marge den Hammer hat! Ein Simpsons-Tattoo, bei dem man gar nicht weiß, wo einem die Augen stehen.

Simpsons Crazy Town

Als ob man es nicht sehen könnte: Der Mann ist ein Simpsons Fan. Die Hard Fan. Deshalb wird es wieder mal kompliziert für mich, als ich gebeten werde, mir Gedanken über die Simpsons zu machen.. Was soll man aus mehr als 20 Jahren frequent Player Zeichentrickserie No.1 denn verwenden? Ist da nich schon alles gezeigt? So viel, so dass man kaum den Anspruch erfüllen könnte, etwas richtig Geiles aus den Simpsons rauszuholen? Schließlich hat man da über die Jahre wahrscheinlich jeden Irrsinn aus dem Zeitgeschehen aufgetischt bekommen, crazy as it is.

Zeitgeist

In den sozialen Medien wird immer wieder auf Episoden der Simpsons verwiesen, die etwas vorausgesagt hätten. Denn schließlich nehmen die Simpsons für sich sehr effektiv in Anspruch, eben auch das Zeitgeschehen wieder zu spiegeln. Und dann gibt es all die Bezüge auf Filme und und und… . Wie soll man da denn auch nur ansatzweise anstinken können? Und normal will man es ja auch nicht, also ich auf jeden Fall nicht. Schließlich und endlich soll ja auch die Arbeit Spaß machen. Also wie diesen Anspruch erfüllen?

Recherchen bis zum Letzten

Nun ja, mal wieder durch endlose Recherchen. Und durch freie Hand, die mir dann Gottseidank gegeben wird. Dadurch auch alles an Farbspiel, was die Pallette zu bieten hat. Hintergründe mit blaustichigen Farben, die sich wiederum sich mit hellen und kräftigen Vordergründen abwechseln und ineinander ergeben. Puzzle und Wimmelbild in einem. Und zusätzlich eines der letzten großen Werke, das noch mit den Farben Blue 15:3 und Green 7 vor ihrem endgültigen Verbot- den viel beschworenen Untergang des Tattoolandes- gearbeitet werden konnte.

Zeitdruck?

Ach, nee… . Ist es ein Zeitdruck, wenn die Zeit, innerhalb der Gesetzgeber noch die Verwendung bestimmter Pigmente zugesagt hat schnell durch die Finger rinnt, wie Sand durch die Zehen am Strand? Aber abseits vom MiMiMiii:  Wir haben es ja noch geschafft vor Ende des Jahres, mit dem Start von REACH.zum 04.01.2022, Übergangsfrist für Blau und Grün 4.01.2023. Es heißt ja, manche Leute arbeiten unter Druck am Besten.

Ich denke ja, dass ich hier mit ein paar netten Ideen aufwarten konnte. Auch wenn es Opa mit Perücke und La-Catrina-Gesicht ist, weil ihm mal wieder das Gebiss rausgefallen ist und er wenigsten so ein paar Zähne aufweisen kann. Oder Muskel-Marge mit Maggie auf der Schulter, stolz wie Harryetta. Wiederum Homer, wie er Spiderschwein hochhält und toastet, bereit zum reinbeißen. Des weiteren Homer Erbsen Brain im X-Ray, mit seiner bevorzugten Gewaltvorstellung, Bart zu würgen. Hätte es da noch mehr gebraucht? Barney vielleicht? Oder Tingel-Tangel-Bob? Oder Crusty den Clown? Vielleicht. Aber die waren tatsächlich nicht gefragt. Und darüber hinaus, wo in diesem Tattoo hätte man das denn noch unterbringen sollen? Aber noch ist nichts zu Ende, es gibt ja noch ein anderes Bein, in Planung.

Wie üblich, alle Schatten in den Farben beruhen auf Komplementärfarben, nix Schwarz unter der Farbe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finger Tattoo

Finger Tattoo

 

Finger Tattoo

Auch wenn der Begriff Finger Tattoo für den ein oder anderen irreführend sein mag, so war das doch der Wunsch von Kai, mit dem er zu mir kam. Kai wollte Finger in Biomechanik eingebunden haben. Nun, Finger zu tätowieren ist eine ganz eigene Sache. Die Haut dort ist einfach sehr eigen. Das kommt unter anderem von der Bewegung, die auf sehr kurzer Strecke der Fingerglieder, der Phalangen, auftritt. Dazu kommt die unterschiedliche Beschaffenheit der Haut, auf dem Fingerrücken ist sie dünn und auf der Innenseite ist sie dünn und straff und neigt zum Aufbau von Hornhaut, d.h. einem sehr schnellem Aufbau von neuer Haut und folgendem Austausch, die dann aufgrund der folgenden mangelnden Durchsetzung mit Feuchtigkeit verhornt.

Nachheilende Fingerkuppen

Das hat wohl jeder schon ein oder zweimal erlebt: eine Blase auf der Innenseite der Hand, vom wiederholten Greifen. Dabei strömt Lymphflüssigkeit ein, die erneuernde Hautschicht arbeitet unter der Blase beschleunigt an neuer Oberhaut. Der Aufbau von Hornhaut kann dabei so schnell passieren, dass man bereits am übernächsten Tag gar nicht mehr merkt, dass man da eine Blase hatte. Das ist eine Eigenschaft der Finger, die sogar dazu führen kann, wie bei Eidechsen, die Fingerspitzen nachwachsen zu lassen, wie Ärzte inzwischen mit der Verheilungsmethode des Semiokklusiv-Verbands unter Beweis gestellt haben. Faszinierend? Auf jeden Fall. Und zwar so faszinierend, dass ich damit hier mega rum klugscheissen musste. Denn um solche Finger ging es bei dem Tattoo eben nicht.

Mehr Krallen als Finger

Nein, es ging ´nicht um nachwachsende Finger, es ging um Finger auf dem Brustkorb. Die Finger sollten in der Art von Krallen ausgestaltet werden. Auf der Webseite habe ich im Archiv ein entsprechendes Rückentattoo, das wohl recht gefallen hat. Dazu kam noch der Gedanke eine meiner Zeichnungen – einen Drachen-, die unter Wanna-Do’s zu sehen ist mit einfließen zu lassen. Die ursprünglichen Finger waren eigentlich mehr Klauen, die sich in die Seite reinbohren und in dieser Art für die Front eher nicht geeignet- zu grob, zu kurz und dazu auch noch ein paar Jahre alt. Also nahm ich das mit den Fingern wörtlich.

Fraktal, mal anders

Nun stellt sich immer die Frage, was mit den Zwischenräumen beim Finger Tattoo anfangen? Man könnte da doch ein wenig Schwimmhaut einbauen? Nun ja, aber nein. Aber bleiben wir doch bei dem Milieu, in dem Schwimmhäute aufzufinden sind, dem Wasser. Um die Zwischenräume der Finger auch noch ansprechend zu füllen schlug ich sich an die Form der Finger anpassende Klauen vor. In dem Sinne ein Fraktal, angelehnt an die Finger. Bloß in der Art wie Scheren von Schalentieren. Wieder mal Klugscheißermodus: Forscher der Uni Genf haben herausgefunden, dass unsere Finger sich genetisch aus der Kloake, dem Arsch von Fischen entwickelt haben. Zu diesem Zeitpunkt habe ich das noch nicht gewusst, mein Kopf hätte sich im Kreis gedreht.

Perspektive aus dem Blickwinkel eines Fingers

Natürlich hat ein  Finger Tattoo keine Möglichkeit, einen Blickwinkel zu entwickeln. Keine Augen, keine Perspektive. Dafür hatte ich die. Platz sollte der Brustkorb mit all seinen Ecken, Kanten und auch Rundungen sein. Und da fallen die Rundungen eher ins Auge als Ecken. Also wurden die Finger zum Anpassen an die Form des Brustkorbs mit perspektivischen Verkürzungen dargestellt. Tatsächlich wären, bei „normaler“ Ausgestaltung die Finger an Stellen mit Gelenken ausgestattet worden, die sich nicht mit dem Brustkorb in Deckung bringen ließen. Aber auch, um die Seiten des Brustkorbs als längste Flächen eher „ruhig“, die vorderen Elemente zum Brustbein hin mit den Endgliedern eher dynamisch zu gestalten. Und damit den Fingern eine peitschenartige Bewegung zu verleihen.

Farbverteilung

Und nachdem der Drache in Farbe sein sollte, in der Kategorie „burn“, also schön feurig-flammend, war es nur naheliegend den Hintergrund auch farbig in tiefer und vordere Bereiche aufzuteilen. Je weiter zur „hinteren“ Seite gelegen desto mehr ins Blau-Graue, je weiter nach „vorne hin ins Rot-orange. Zugleich konnte ich die Finger demgegenüber in Schwarz-Grau gestalten. Dadurch werden die Finger nach vorne gedrückt, sind aber gleichzeitig eher morbide, drückend. Düster, würde so mancher vielleicht sagen. Die Farben waren dabei mal wieder Sondermischungen aus Komplementärfarben, die den „dreckigen“ Touch noch unterstützen. Leider ist es schwierig, auf Bildern gleichzeitig die Wirkung von Schwarz-Grau und Farbe in Idealform aufzufangen, gerade zur Seite hin ist das Blau noch dunkler im Original.

Kraftakt

Das Finger Tattoo wurde zu einem regelrechten Kraftakt. Nicht nur für mich, auch für Kai. Nicht nur, dass der zweite, fast halbjährige Corona Lock-Down 2020/2021 uns einen Strich durch die Zeitrechnung gemacht hat. Darüber hinaus waren die Farben dem Untergang geweiht.Schließlich wurden die zum 4.1.2022 gemäß REACH in den bis dahin zulässigen Rezepturen verboten. Und wie sich die Nachschublage nach dem 4.1. gestalten würde war nur mehr als fraglich. Deswegen mussten wir ranklotzen was das Zeug hält. Bedauerlicherweise hatte sich auch meine Befürchtung komplett bestätigt: die Hersteller, ein Unternehmen aus USA hatte einfach mal gar nicht neue Farbenrezepturen für die Zeit nach dem 4.1.2022 zur Verfügung gestellt und kamen erst irgendwann 2025 wieder auf den Markt in Europa.

Stresstest

Und das wurde zu einem regelrechten Belastungstest. Nach Fertigstellung der Farbarbeiten waren noch die Finger übrig. Wir hatten diese schon auf der einen Seite vor dem November Lock-Down angefangen. Bedauerlicherweise hatten wir die Arbeit daran wegen der Farbensituation dann aber aus Zeitgründen erst einmal ausgesetzt. Und so kam es wie es kommen musste. Wir hatten die farbige Arbeit mit Ach und Krach auf den letzten Drücker geschafft. Und dann wurde mir von Kai gesagt, dass er erst einmal etwas Abstand von mir brauche. Ich konnte dem nur erwidern „Jetzt, wo wir uns gerade so nahe gekommen sind?“ Aber wir haben es ja geschafft, nachdem der Farbdruck raus war aus der Beziehung lief es mit unserem Finger Tattoo :-).

 

 

 

 

 

Ganesha Tattoo

Ganesha Tattoo

Ganesha Tattoo

Ein Tattoo von Ganesha in einer dreiköpfigen Version. Genannt Trimukha Ganapati laut dem schlauen Buch, das ich zu Rate ziehen konnte. Ganesha ist ein elefantenköpfiger indischer Gott. Er gilt als der Beseitiger von Hindernissen. Gleichzeitig ist er durch seine große Körperkraft auch Inbegriff für die Fähigkeit, selbst ein Hindernis zu sein. In Indien erfreuen sich nur wenige Götter derart großer Beliebtheit wie er. Und so ist es natürlich auch meinerseits eine Freude, ihn mal  wieder tätowieren zu dürfen. Vor allem in einer derartigen, dreiköpfigen Ausführung. Der ursprüngliche Gedanke war natürlich nicht so ausgegoren. Das kam erst mit ein wenig Gedanken-Ping-Pong.

Ort des Geschehens

Ort des Geschehens für das Tattoo sollte die Wade sein, genauer der hintere Teil der Wade. Allerding sollte das auch seitlich zu sehen sein. Dadurch wurde es von der Form der Wade zu einem „kleinen“ Problem. Wie sollte das Verhältnis zwischen Kopf und Körper gewahrt sein? Wie konnte vermieden werden, dass seitlich nur „untergeordnete“ Körperteile zu sehen sind? Die Form der Wade ist ja nicht unbedingt eine Hilfe, wenn man einen Kopf und einen sich nach unten verjüngenden Körper darauf verewigen soll. Der Kopf würde überverhältnismäßig groß werden. Und comicartig nach dem Kindchenschema sollte es dann doch nicht werden.

Um die Ecke

Es ist ja nicht so, als ob der Körper eckig wäre. Besonders im Fall der Wade eher rund. Allerdings war es in dem Fall notwendig, ein wenig um die Ecke zu denken. Besonders der Blickwinkel auf die Wade ist nicht immer direkt von  hinten. Gegenteilig wäre es unvorteilhaft, sähe man ihn von der Seite. Denn dann wäre von der Seitenansicht hauptsächlich Ohr zu sehen. Braucht man Ohr? Eher weniger. Deswegen galt es das Verhältnis zu verändern. So kam es zu dem Gedanken, warum denn nicht dreiköpfig machen? Dann könnte man ihn besser sozusagen um die Wade wickeln.

Um den Kreis

Um die obere Wadenform besser zur Geltung zu bringen wurde eine Ansammlung von Linsenformen und Kreisen abgewechselt. Durch die Linsenform wird die sich nach unten verjüngende Form der Wade in kleiner nachgezeichnet. Dagegen ist der Muskelbauch der Wade durch das Rund des Flammenscheins „aufgefangen“, wenngleich nach oben versetzt. Der Mittelpunkt des gedachten Kreises des Muskelbauches ist allerdings durch das Zeichen auf der Stirn von Ganesha festgelegt. Die Köpfe der seitlichen Ganesha sind um der Parallaxenverschiebung durch die Form der Wade zu begegnen im Verhältnis zu dem mittleren Kopf höher gesetzt und ergeben wiederum eine Linsenform. Und die Arme? Nun, wieder ein Kreis, gedacht treffen sich diese Formen an dem höchstmöglichen Punkt einer Tangente des Strahlenkreises. Um die Sehnen der Wade nach unten hin nicht zu verformen wurde Ganesha nicht in einem Lotussitz, sondern mit übergeschlagenen Beinen dargestellt.

Vielfältige Attribute

Nicht nur Ganesha, sondern allgemein alle Götter des indischen Pantheon, der Götterwelt, sind oftmals mit einer Reihe an Eigenschaften dargestellt. In der Regel sind die Hände oder Handzeichen (Mudras) der mehrarmigen Gottheiten mit vielfältigen Attributen der Gottheit gleich zu setzen. Schließlich bezeichnen Attribute eine Gottheit genauer, zeigen wie hier die segnende Hand, als auch die beschützende Hand. Alleine die Attribute in dem Kreis der Arme/Hände zusammen zu bekommen hat Andi eine gewisse Qual der Wahl beschert. Trotz allem haben wir das Teil nicht zu verspielt gemacht, sondern klar und „einfach“, nur die Armreife und die Attribute farbig. Schließlich konnten sie dadurch nach vorne geholt werden und ein wenig tanzen. Wenn schon der Platz für das Ganesha Tattoo den Gott nicht tanzen lassen konnte.

Fokus im Kreisspiel

Die oben beschriebenen Kreis und Linsenformen wurden durch Farbe unterstützend in den Fokus geschoben. Natürlich war es auch ein Muss, die Krone und der Flammenschein farbig zu machen. Dadurch konnte auch der Fokus in die Mitte gelegt werden. Rot ist eine Signalfarbe, die vordergründig wirkt. Rein biologisch ist das notwendig, Rot sofort zu erkennen. Der Dreizack auf der Stirn ist durch die Kombinatin von Form und Farbe das erste, das unterschwellig auffällt. Ferner wird die Tiara-Krone durch das Rot-Orange der Armreifen nach vorne geschoben , da eine helle Farbe. Gleichzeitig wird sie, auch durch die Form der Blume auf dem Rüssel nach vorne gezogen. Die Linien in der Krone sind übrigens mal wieder kein Schwarz und kein Grau, sondern eine Farbmischung. Wenn man es nicht gesagt bekommt würde man es nicht denken.

Biomechanik Tattoo mit Leichenflecken

Biomechanik Tattoo mit Leichenflecken

 

Biomechanik Tattoo mit Leichenflecken

Einerseits wird endlich gut, was lange währt. Andererseits wollen wir nicht solange warten bis der Gute verfault. Und dann vielleicht noch Leichenflecken bekommt. Schließlich haben wir uns so viel Mühe gegeben bei diesem Biomechanik Tattoo mit Leichenflecken. Allerdings hat es ein bisschen länger gedauert. Haben wir uns dementsprechend gedacht, was lange währt wird endlich gut? Möglicherweise. Tatsächlich hat das Tattoo einen mehrjährigen Entstehungsrahmen gehabt. Deswegen haben wir ja auch die Leichenflecken tätowiert. Sozusagen um schon mal für später zu üben.

Inhalte, wozu?

Was für einen Inhalt hat denn ein Tattoo per se? Was sollte eigentlich alles rein in dieses Tattoo? Ganz klar mal Muskeln. Ist ja Inhalt genug. Aus irgendeinem Grund ein Drehknopf mit einem Richtungs- Pfeil. Und es wäre kein Biomechanik Tattoo, wenn nicht Exoskelett ganz groß angesagt wäre. Darüber hinaus war ein ganz wichtiges Element eben Leichenflecken. Natürlich auf der aufgerissenen Haut. Tatsächlich ist das mit den Leichenflecken ein Thema. Denn die entstehen durch die Zersetzung von Blut in der Haut. Somit schauen sie dann in der Natur immer wieder anders aus. Das kann von ganz normalem Rot über fortschreitende Zersetzung zu Lila-Gelb gehen. Nur logisch, dass das auch durchaus mal ins Blau-grünlich-gelbe gehen kann.

Jahrelange Entstehung

Das Tattoo ist in dem Sinne in mehreren Etappen entstanden. Mit der Waden-Muskulatur und Exoskelett haben wir angefangen. Wie üblich sind die Farben nur durch andere Farben abgeschattet worden. Da ist kein Schwarz oder Grau drunter. Besonders nach einer längeren Zeit würde das nämlich trüb und matschig aussehen. Nach und nach sind dann wieder weitere Elemente wie der Drehknopf und das Exoskelett vorne am Schienbein dazu gekommen. Das war eigentlich der Abschluss der ganzen Sache. Auch die Leichenflecken wurden über mehrere Etappen gemacht. Tatsächlich lässt sich das auch durch unterschiedliche Segmente in Farbgebung und Ausprägung feststellen. Aber was soll man machen, wenn Zeit genauso wie Geld rare Güter sind. Aber man teilt sich ja selbst die Zeit ein. Gut Ding will Weile haben. Und so schaut das aus, mit den Leichenflecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Biomechanik Schienbein

Biomechanik Schienbein

 

 

Biomechanik Schienbein

Kiekste.  Dann kiekste noch mal. Und beim dritten mal kieken hast du immer noch nicht alles gesehen. Womit haben wir da bloß angefangen? Mit der Biomechanik am Schienbein? Nee. Haben wir nicht. Mit dem Teufel unter der Haut. Denn es fängt beim Tattoo immer alles mit dem Teufel an.

Hautfetzen

Ich werde oftmals gefragt, ob das, was in dem Bilderrahmen in meinem Arbeitszimmer hängt echte Haut ist. Nun, jetzt hängt es nicht mehr. Ich kann also nicht mehr gefragt werden. Aber dann muss ich die Geschichte erzählen. Nein, Haut war das keine. Das war Latex. Weil irgendwann mal hatte ich diesen einen Kunden der das alte “ Teil, das aus der Haut kommt“ Spiel wollte. Und auch wenn man dieses Spiel schon hundert Mal gespielt haben sollte, in diesem Fall wollte ich es mal wieder wissen. Also überlegte ich mir, da ich noch Latexmilch im Schrank hatte, mal eine Schicht Latexmilch trocknen zu lassen, und diese dann auf einen Rahmen zu spannen. Nur um mal zu schauen, wie das denn wirklich ausschaut, wenn sich etwas von unten heraus drückt. Um ganz ehrlich zu sein muss ich zugeben, dass sich das Ergebnis nicht wirklich umsetzen ließ.

Gebrochenes Licht

Durch die Kunststoffhaut wird das Licht stark gebrochen, und alles was da drunter ist wird sehr unscharf. Nun, eigentlich sollt was Scharfes durch die Haut brechen. So einfach können Träume zerbrechen. Trotzdem habe ich daraus etwas ziehen können. Und wenn es „nur“ die Reflektionen auf der Zugrichtung sei. Als wir dieses Projekt fertig hatten kam auf der anderen Seite der Totenkopf. Auch dieser unter der Haut, aber ein bißchen anders, wah? So. Und kaum sind wir damit fertig, willa noch mal vorne die Schienbeine zugetackert haben, der Mann. Weil da sind auf den Kniescheiben noch ganz ganz uralte Übrigbleibsel. Eigentlich fast schon Museumsstücke, aus einer alten Zeit. Selbstgestochen. Auf der einen Seite steht „Knie“. Und auf der anderen „nieder“.

Was einmal schön ist kann auch beim zweiten Mal schön sein

Das muss auf jeden Fall weg. Oder besser jesagt, soll weg. Und watt macht man da nu schon wieder? Irgendwas biomechanisches. Und jetzt kommt es endlich: Ein Tusch, ein Taattaattaaa! : Das Biomechanik Schienbein. Oder so in der Art. Und zwar nicht nur einmal. Sondern gleich zweimal.  Na Toll. Jetzt hab ich erstmal die Waden beackern dürfen um am Schienbein Biomechanik zu ernten. Auch gut. Allerdings muss man da natürlich an das Alte anbauen, aber auch das geht. Geht doch alles, wah.
Und, weil man links und rechts so schön spiegeln kann kommt das zentrale Element in Variationen zum Einsatz. Ich steh ja total auf die linke Seite, erinnert mich immer ein wenig an eine Alien Königin. Leider habe ich jedesmal feststellen müssen, dass Fotos den gesamten Bereich nur unzufriedenstellend abdecken. Es gibt immer eine Stelle, wo das Licht überblendet. Aber ich hoffe trotzdem dass das Teil einigermaßen repräsentativ zur Geltung kommt.

Ansonsten kiekste hier auf Instagram, ich hab anscheinend das Video nicht mehr :   https://www.instagram.com/p/BiPP2lyAA_8/?igshid=1s7w6y1mivez8

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dotwork Mandala mit Eule und Blume des Lebens

Dotwork Mandala mit Eule und Blume des Lebens

 

Dotwork Mandala mit Eule und Blume des Lebens

Ein Dotwork Mandala Tattoo ist  ja der neueste Schrei. Auf jeden Fall wenn man den Zeitschriften glaubt. Lustig, vor einiger Zeit besuchte ich einen Freund in Texas. Gemeinsam mussten feststellen, dass wir älter geworden bin. Und dass wir uns seit über 20 Jahren kennen. Darüber hinaus, dass sein Dotwork Mandala Tattoo nichts an Eleganz verloren hat. Wir hatten das damals als Hintergrund für einen bereits bestehenden Drachen gestaltet. Genauso wenig hat es an Aktualität verloren. Wie in allen Bereichen des Lebens ist auch im Tattoo-Bereich Altes plötzlich wieder Neu. Aber so komme ich ab und an in den Genuss, neue Tattoos zu arbeiten. Wobei diese auf alten Techniken basieren., zu arbeiten. So auch mal wieder in diesem Fall eines Dotwork Mandala Tattoos.

Eule mit Blume des Lebens

Die Eule sollte das zentrale Element werden. Der Platz dafür sollte die Hand sein. Darüber hinaus gab es einige andere Elemente, die Verwendung finden sollten. Beispielsweise die Blume des Lebens. Weiterhin Dotwork. Aber das haben wir ja schon in Aussicht gestellt.. Und wenn wir schon dabei sind. Noch ein gerüttelt Maß an Brainfuck. Wobei das möglicherweise auf mein Konto gehen könnte.

Drittes Auge

Je nachdem, wohin man seinen Fokus legt kann man unterschiedliche Sachen zuerst sehen. Nachdem die Eule mit Orange-Gelben Augen am eindruckvollsten erschien bot es sich an das dritte Auge auf der Stirn auch Orange zu machen. Weiterhin bot es sich wegen der Form der Eule an, in ihre Stirn eine Teil der Blume des Lebens einzupassen. Dabei sollte eine der sich aus den Überschneidungen der Blume des Lebens ergebenden Linsen als das dritte Auge verwendet werden. Weiterhin wurden die Linien der Linsen zusätzlich mit Weiß unterstützt. Hiervon erzielte ich mir den Kopf im Vergleich zum Hintergrund hervor zu heben. Für den Abschluss des Kopfes nach oben legte ich eine Gelbe Linie.

Dotwork, nicht nur eindimensional

Dotwork kann man in vielerlei Richtung verwenden. Es gibt nicht nur eine Lösung für ein Dotwork Mandala Tattoo. Einerseits kann es eindimensional gestaltet werden. Dann liegen Punkte gleicher Dunkelheit nebeneinander und ergeben ein Muster. Andererseits kann man es aber auch dreidimensional verwenden. So in diesem Fall. Die Blume des Lebens in diesem Dotwork Mandala Tattoo ergibt durch Überschneidungen der Linien Linsen. Zwischen 3 Linsen liegen somit konkave Dreiecke. Diese Dreiecke wurden so aufgeteilt, dass sie erhoben aussehen. Schließlich haben sie nach „unten“ dunklere Punkte. Somit lassen diese Punkte die Dreiecke wie eine im Schatten liegende dreidimensionale Fläche erscheinen. Doch damit nicht genug. Um die Ellbeuge läuft ein Mandala Kranz wie ein Rahmen. Es läuft quasi wie ein Lätzchen in einem Rund. Dieser Kranz erscheint zwar unterbrochen. Dennoch ist er es nicht.

Mandala als Kontrast, Mandala als Unterbrechung

Ein Mandala ist nicht als ein sich wiederholendes Ornament. In der Regel ist es rund und konzentrisch aufgebaut. Das heißt es geht von einer Mitte aus. Die Mitte ist in diesem Fall gedacht irgendwo am Oberarm. Somit gibt es durch die Blume des Lebens eine Überschneidung. Denn diese hat ihr Zentrum in der Mitte des Unterarm. Und schließt dort ab, wo das Mandala anfängt. Deshalb habe ich durch das Mandala um die Ellbeuge zweierlei erreicht. Einerseits ist es ein harter Abschluss nach unten durch die breite Außenlinie. Da es in Schwarz-Grau gearbeitet ist ergibt es eine starken dunklen Kontrast. Andererseits wird es als Unterbrechung unter der Blume des Lebens weitergeführt. Denn dort, wo die Blume des Lebens liegt läuft der Kranz mit farbigem Dotwork weiter. Dafür habe ich Rot und Gelb verwendet. Die Fotos geben das nur unzureichend wieder. Aber es liegen farbige Dots direkt neben den grauen Dots. Und nachdem Grau Farbe unterstützt, da hintergründig, schiebt sich das Rot nach vorne.

Eine Frage des Fokus

Wer kennt die optischen Täuschungen nicht, die je nachdem entweder zwei Gesichter oder eine Vase ergeben. Dieses Prinzip findet sich auch hier. Wenn man nicht fokusiert schaut, oder auch seinen Fokus unscharf stellt, dann sieht man entweder das Mandala in Rot und Gelb unter der Blume. Oder aber die Blume des Lebens. Ansonsten nicht. Nachdem auf der Außenseite bereits genug INformation verarbeitet wurde habe ich die Innenseite des Dotwork Mandala Tattoos  mit verschiedenen Rottönen, Orange und Gelbtönen gearbeitet. Die dunklen Punkte in dem farbigen Mandala Teil sind durch Komplementärfarbe erreicht. Nicht durch Schwarz oder Grau. Dadurch wirken die einzelnen Elemente sich gegenseitig unterstützend. Und es ist immer schön zu sehen, wie der Arm in gewisser Weise brennt, aber auch wieder nicht. Wie ein Herbsttag, wenn das Laub am Boden den Grund für das Wundern über die Schönheit der Natur bildet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Münchner Kindl Tattoo

Münchner Kindl Tattoo

 

Münchener Kindl Tattoo

Das Münchener Kindl, was gibt es denn in München typischeres als Tattoo, um seine Liebe zur Mutterstadt zu beurkunden? Ach ja, natürlich die Münchener Skyline. Und wenn man München besonders mag? Natürlich dann eben Beides zusammen.

Mutterstadt-Liebe

Alle Nase lang kommt mal wieder jemand, der genau das will. Und leider in der Regel in einer Art, dass man sagen muss “ Schön, aber nicht Originell“. Kann man das auch ein wenig origineller gestalten? In dem Fall des Münchener Kindl Tattoos war das mal etwas Anderes wieder. Es sollte als Comic gestylt werden, und so hatte ich gleich mal eine nette kleine Idee für das Tattoo. Als posities Symbol für den Träger, das Münchener Kindl mit einem “ Daumen hoch“ ausstatten. Darüber hinaus, warum nicht die Berge, den Hintergrund als Falten des Gewandes machen? Und so kam es dann Eins zum Nächsten. Warum das Münchner Kindl nicht neckisch das Gewand lupfen lassen? Mit einem Teil der Skyline und den Bergen, unter dem Gewand? Wäre das Design noch größer ausgearbeitet worden, hätte man sicher noch die Zugspitze und was weiß ich einarbeiten können.

Aber auch so, selbst wenn es nicht das Riesen Tattoo ist, hat es einfach mal wieder sehr viel Spaß gemacht. Ein etwas anderes Münchner Kindl tätowieren zu können.

https://de.wikipedia.org/wiki/Münchner_Kindl

Katzen Liebe Tattoo

Katzen Liebe Tattoo

 

Katzen Liebe Tattoo

Wer seine Katzen liebt, der hat in der Regel zerkratzte Arme. In der Regel ein Grund, sich kein Tattoo machen zu lassen. Andererseit geht Liebe seine Wege. In diesem Fall, unter die Haut. So wie eine Kralle. Daraus könnte man fast schließen, dass ein Tattoo gegenüber Katzen kaum anstinken kann.

Katzen und ihre Geschichten

Man muss ja schon mal sagen, dass Katzen, auch wenn sie in der Regel als elegant  gelten doch rechte Schussel sind. Und dann wiederum kleine, verstohlene Räuber. Da gibt es mehr als die eine Geschichte. Nicht umsonst besteht das Internet scheinbar lediglich aus Katzenvideos, die die Geschichten zeigen. Schließlich sind Katzen dann wieder auch einfach nur schräg. So auch die Geschichte von der Katze, die an der Kerze vorbei ging und es nicht gepeilt hat, dass ihr Schwanz in Flammen stand. Dabei anscheinend extrem blöd geschaut, und verwundert miaut hat. Oder die Geschichte von der Katze, die mit der Wiskas-Dose im Maul stiften ging. Die CD mit den Bildern, die mir mitgebracht wurde barg schier unendliche Auswahl. Das Thema für das Tattoo: was denn sonst? Katzen.

Wie umsetzen, ohne dass es langweilig wird?

Man kann einfach eine Katze neben die andere stellen, und schauen, was sie dann so machen. In der Regel nicht viel, außer blöd aus der Wäsche zu schauen. Am Arm ist das schnell recht langweilig. So empfanden das meine Kundin und ich auf jeden Fall. Oder man kann schauen, wie man das Ganze in eine Geschichte setzt. Ich weiß es nicht mehr, welcher Teil zuerst gedanklich geboren wurde. Aber ein ganz wichtiges Element war die Katze mit der Dose. Der Brainstorm ergab dann recht schnell den anderen Inhalt. Katzenjammer auf einem Dach in der Nacht. Eine Winkekatze, ja. Wie in das Konzept integriert, vielleicht als Mond? JAAA. Der gestiefelte Kater aus “ Shrek“ durfte auch nicht fehlen, der mit den großen Augen. Und Catwoman. Vielleicht noch dieses Foto, wie süß? Und diese Pose, wie putzig. Eigentlich hatte ich fast zu viele einzelne Motive, die ich zu integrieren hatte.

Verbindendes Element

Um all diese verschiedenen Elemente in einem Tattoo Sleeve zu verbinden brauchte ich einen Rahmen. Diesen erreichte ich mittels des Ornaments, das in sich auch immer wieder Katzen beinhaltete. Mal eine stilisierte Pfote. Mal eine Katze, die mit einem Knäuel spielt. Dann wieder eine Katze, die eine kleine Maus ableckt. Das war der äußere Rahmen. Den inneren Rahme, oder verbindendes Element erstellte ich mit einem Fell, das über den gesamten Arm läuft. Und darin wurden eben die verschiedenen Katzen verteilt. Was man bei diesem Tattoo definitiv sagen kann, es wird einem nicht langweilig, es anzuschauen. Und das Tattoo ist wie München: es gibt immer wieder etwas zu entdecken.

https://de.wikipedia.org/wiki/Maneki-neko

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_gestiefelte_Kater_(2011)

https://www.dccomics.com/comics/catwoman-2018/catwoman-11

Katzen Tattoo